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Begutachtung historischer Fahrzeuge

Was müssen Sie aufgrund der neuen Bestimmungen mit 1. Jänner 2018 beachten?

Mit 1. Jänner 2018 treten neue Bestimmungen zur wiederkehrenden Begutachtung historischer Fahrzeuge in Kraft. Dabei ist Folgendes zu berücksichtigen:

  • Historische Fahrzeuge sind, soweit das durch das prüfende Organ beurteilt werden kann, dahingehend zu begutachten, ob sie den Vorschriften des Bundesgesetzes und der aufgrund des Bundesgesetzes erlassenen Verordnungen entsprechen. Dazu ist das Fahrzeug-Genehmigungsdokument sowie allfällige zusätzlich erforderliche Nachweise - allenfalls in Kopie - vorzulegen. 
  • Bei historischen Fahrzeugen ist zusätzlich die Einhaltung der zeitlichen Beschränkungen gemäß § 34 Abs. 4 anhand der vorgelegten fahrtenbuchartigen Aufzeichnungen zu kontrollieren.


Die Umsetzung dieser Bestimmungen sowie der Bestimmung in § 57c Abs. 4d KFG, wonach eine Nichteinhaltung der zeitlichen Fahrbeschränkung für ein historisches Fahrzeug durch die Begutachtungsplakettendatenbank der Behörde zu melden ist, wäre durch Verordnung zu regeln. Bis die entsprechende Verordnung in Kraft tritt und die Anpassung der Begutachtungsplakettendatenbank und der Begutachtungsprogramme durchgeführt ist, soll die Umsetzung durch den gegenständlichen Erlass geregelt werden.

Wann ist die Begutachtung vorzunehmen?

Vor Beginn der Begutachtung sind dem prüfenden Organ die fahrtenbuchartigen Aufzeichnungen vorzulegen. Nur wenn diese vorgelegt werden und die Einhaltung der zeitlichen Fahrbeschränkungen durch das prüfende Organ festgestellt wird, also die Zahl der Tage, an denen das Fahrzeug pro Jahr verwendet wurde - bei Kraftwagen nicht mehr als 120 und bei Krafträdern nicht mehr als 60 Tage - ist die Begutachtung vorzunehmen. In diesem Fall ist auf dem Gutachten "Zeitliche Fahrbeschränkungen eingehalten" im Bemerkungsfeld zu anzugeben.


Weitere Infos liefert der Erlass zur Durchführung der wiederkehrenden Begutachtung für historische Fahrzeuge ab 1.  Jänner 2018.