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Eierkennzeichnung

Was müssen Sie bei Bio-Eierverpackungen beachten?

Im Frühjahr dieses Jahres wurden Bio-Eierverpackungen aus Österreich mit der Kennzeichnung "Bio-Eier aus Freilandhaltung" bzw. "Bio-Freilandeier" in Deutschland beanstandet.Daraufhin hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eine rechtliche Prüfung durchgeführt und folgendes erläutert:

"Die Haltungssysteme sind taxativ aufgelistet und quasi 'besetzte' Begriffe. Daraus folgt weiter, dass eine Kombination der einschlägigen Sachbezeichnungen nicht zulässig ist; es besteht hier Ausschließlichkeit! […] Eine Kennzeichnung der Verpackung mit einer sogenannten Haltungsart 'Bio-Eier aus Freilandhaltung' bzw. 'Bio-Freilandeier' ist nach den einschlägigen EU-Vermarktungsnormen für Eier, VO (EG) Nr. 589/2008, in Verbindung mit der innerstaatlichen, auf dem VNG basierenden VO über Vermarktungsnormen für Eier (§ 9 Abs. 3 Z 7), nicht zulässig. […] 

Weitere ergänzende Erläuterungen und Erklärungen zum Erzeugnis an anderer Stelle auf oder in der Verpackung bzw. abseits von der Deklaration der Haltungsart sind, sofern sie die taxativ festgelegten Sachbezeichnungen zur Haltungsart nicht auf irgendeine Weise miteinander verbinden mögen, jedoch nicht ausgeschlossen und sind nach den Bestimmungen des allgemeinen Lebensmittelkennzeichnungsrechts zu beurteilen.

Der dazugehörige Leitfaden zu den EU Vermarktungsnormen für Eier wurde dementsprechend überarbeitet und veröffentlicht. Bestehende Bio-Eierverpackungen die den neuen Bestimmungen noch nicht entsprechen sollen laut BMLFUW zügig aufgebraucht werden. Neubestellungen müssen den neuen Bestimmungen entsprechen.