th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Spielwarenhändler läuten Weihnachtsgeschäft ein

Das milde Wetter treibt die Verkäufe von Spielwaren an, wobei Gesellschaftsspiele die Nase vorne haben. 

Das Weihnachtsgeschäft ist für die heimische Spielwarenbranche traditionsgemäß die wichtigste Zeit des Jahres: Im Dezember nehmen die Händler um 152 Prozent mehr ein als in einem Durchschnittsmonat. Die Erwartungen sind hoch, bis jetzt liege der Handel auf Vorjahresniveau. Doch auch das Wetter entscheidet, wie viele Spielwaren unterm Christbaum liegen, erklärt Landesgremialobmann KommR Günther Schmid. 

Weihnachtsgeschäft lässt Kassen klingeln

Der heimische Spielwarenhandel setzte im Vorjahr insgesamt um 1,8 Prozent mehr um, auch für heuer ist man optimistisch. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft sollen Brettspiele, Lego und Co. die Kassen klingeln lassen. Das Ergebnis hängt laut Schmid aber auch vom Wetter ab: Schneit es früh, bringt man Kinderaugen eher mit Skiern zum Leuchten. "Liegt Wintersportausrüstung unterm Baum, wird weniger Geld für Spielwaren ausgegeben", so Schmid. Ist es dagegen mild, gehe mehr Spielzeug über den Ladentisch.  

Gesellschaftsspiele als Vorreiter
Besonders fleißig sind die Österreicher seit jeher beim Spielen von DKT, Monopoly und "Mensch ärgere dich nicht". "Österreich ist bei Gesellschaftsspielen sehr stark", erklärt Schmid. Mit dem Verkauf von Brettspielen nehme der Spielwarenfachhandel etwa ein Viertel seines Umsatzes ein. Schüssler schätzt, dass rund 75 Mio. Euro für Gesellschaftsspiele ausgegeben werden.

Generell haben Spiele-Klassiker, die es schon Jahrzehnte gibt, die Nase vorn. Beliebt seien Spiele, bei denen man einfach drauflos spielen kann, ohne ewig die Anleitung lesen zu müssen und die nicht über eine halbe Stunde dauern. Erwachsene würden auch gerne zu Strategie-Spielen greifen. Die gängigsten Titel kosten zwischen 20 und 30 Euro.

 

Auch die Marke Lego ist ein wichtiger Umsatzbringer im Handel und spricht mittlerweile auch Mädchen erfolgreich an. Bei den Burschen punkte man mit den altbewährten ferngesteuerten Autos und Helikoptern, bei Mädchen verkaufe sich Kreatives besser. Ein wichtiger Punkt für den Handel seien auch Holzspielwaren, die von österreichischen Firmen hergestellt werden. "Da braucht es auch Beratung", betont Schmid.


Konkurrenz

Ein Wermutstropfen ist für Schmid, dass die Margen gerade in der Vorweihnachtszeit durch große Drogerie-und Lebensmittelketten extrem gedrückt werden. Bei großen Supermärkten würden Spiele zu Billigstpreisen als Frequenzbringer eingesetzt. "Die hoffen dann, dass die Kunden sich zusätzlich mit Lebensmitteln eindecken", so Schmid.