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Versand-, Internet- und allgemeiner Handel - Kärnten

Achten Sie auf Ihre AGB!

Wir zeigen Ihnen, wie Sie die AGB im Internet richtig verwenden.  

Werden bei Geschäftsabschlüssen über das Internet AGB verwendet, dann muss deren Geltung vertraglich vereinbart werden, damit sie Bestandteil des konkreten Rechtsgeschäftes werden. Der Unternehmer muss daher darauf hinweisen, dass er dem beabsichtigten Vertrag seine AGB zu Grunde legt, was vor dem Vertragsabschluss zu erfolgen hat, und der Kunde muss zumindest die Möglichkeit haben, sich Kenntnis vom Inhalt dieser AGB zu verschaffen.

Hintergrund
In der Praxis werden AGB auf der Website eines Onlinehändlers oftmals durch einen eigenen Link auf den Text der AGB zur Verfügung gestellt. Der Kunde kann sich dadurch Kenntnis vom Inhalt dieser AGB verschaffen, in dem er den entsprechenden Link anklickt. Dies genügt, um dem Erfordernis zu entsprechen, dass der Vertragspartner die Möglichkeit haben muss, sich Kenntnis vom Inhalt der AGB zu verschaffen. Ob er sie dann tatsächlich durchliest, ist seine Sache.

Das Fernabsatz- und Auswärtsgeschäfte- Gesetz (FAGG) sieht bei Verträgen mit Konsumenten (B2C), die unter ausschließlicher Verwendung eines oder mehrerer Fernkommunikationsmittel, etwa E-Mail oder online geschlossen werden, bestimmte Informations- und Bestätigungspflichten vor.

Weitere Infos gibt es hier.


Unser Tipp

Richten Sie Ihre Website so ein, dass der Kunde vor Abgabe der Bestellung auf einen Button drücken muss, mit dem er bestätigt, dass er die AGB zur Kenntnis genommen hat. Sollten Sie Fragen haben, nutzen Sie unser Rechtshilfepaket - auch da werden AGB behandelt.


Weiterführende Literatur
So gestalten Sie Ihren Webauftritt gesetzeskonform

Minimieren Sie das Risko für Ihren Webauftritt mit Checklisten, Tipps, Formulierungsvorschlägen und Auszügen aus den geltenden Gesetzen.

AGB für den Warenvertrieb in Webshops B2C

Holen Sie sich in unserer Broschüre Tipps zu Kaufverträgen zwischen Unternehmen und Verbrauchern (Konsumenten).