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Bau

Holzindustrie

Produktion

Sowie in den vergangenen fünf Jahren, konnte auch heuer eine überaus erfreuliche Tendenz in Richtung kontinuierliches Wachstum der Produktion im Bausektor beobachtet werden. Bei voller Auslastung der Produktionskapazitäten konnten anhaltend hohe Produktionszahlen und ein Umsatzplus von 2,5 % verzeichnet werden. Bei einigen Positionen des bauabhängigen Sektors, wie etwa Parkettböden, blieben die Produktionsdaten weiterhin geheim, daher ist die Analyse nur bedingt gegeben.

Außenhandelsbilanz Fenster

Der Export von Fenstern aus Österreich blieb im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Wert von 73,7 Mio. Euro weitgehend unverändert. Der Import dagegen hat einen wesentlichen Rückgang von 18,8 % auf 37,1 Mio. Euro hinnehmen müssen.

Das größte Exportland – trotz einem leicht negativen Trend gegenüber dem Jahr 2017 – war weiterhin Deutschland. Gefolgt von der Schweiz mit einem Marktanteil von 18,7 %. Größere Mengen wurden zudem nach Italien und Großbritannien geliefert.

Außenhandelsbilanz Türen

Die Geschäfte bei den Hauptabnehmern österreichischer Türen - Deutschland und Schweiz - , entwickelten sich inhomogen. Die Türenexporte nach Kroatien und Ungarn sowie nach Resteuropa konnten allesamt auffällige Zuwächse vorweisen.

Bei der Einfuhr nach Österreich blieb Deutschland mit knapp zwei Drittel des Gesamtvolumens weiterhin Vorreiter. An zweiter Stelle landete erneut Slowenien mit einem leichten Rückgang von

6,9 %. Wichtige Lieferanten waren noch Tschechien und Italien.

Außenhandelsbilanz Holzfußböden (Parkett)

Im Jahr 2018 verbuchte der Parkettexport einen leichten Anstieg um 2,2 % und erreichte somit einen Wert von 218,0 Mio. Euro. Der Import dagegen nahm mit etwa 82,0 Mio. Euro einen rückläufigen Kurs.

Böden aus Deutschland und China waren in unserem Markt am meisten gefragt. Die Lieferungen aus Polen und Litauen haben wiederum um den nächstbesten Platz konkurriert.

Deutschland und die Schweiz machen ihre Türen weit auf, um österreichische Produkte hineinzulassen. Italien hielt mit 5,3 % treu den dritten Platz. Auffällig waren die Ausfuhren nach Tschechien und China.

Außenhandelsbilanz Lamellenholz

Heimisches Lamellenholz im Wert von 467,0 Mio. Euro wurde zu 95,5 % nach Europa exportiert, wobei die Hauptabnehmer wiederum Italien und Deutschland waren. Japan hat sich ebenfalls mit einem Anteil von 11,5 % stark am Rennen beteiligt. Ausfällige Exporte gab es noch nach Frankreich und der Schweiz.

Der Import von Lamellenholz erwirtschaftete im Vorjahr mit einem Zugewinn von 4,9 % 28,1 Mio. Euro. Deutschland war 2018 erneut das wichtigste Importland. Mit einem bemerkenswerten Zuwachs von 25,8 % hat sich Tschechien den zweiten Platz gesichert. Die Lieferungen aus Russland und Italien folgten in der Rangliste.

Lobbying und Interessenpolitik

Die aktive Interessenpolitik zielt auf die Sicherstellung bzw. Verbesserung der Anwendung von Holz und Holzprodukten in vielen Bereichen des Bauwesens ab. Die Aktivitäten umfassen zielorientiertes Lobbying, Initiierung von und Mitwirkung an Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, Normenkoordination bei Holz einschlägigen als auch bei übergreifenden Themen, Normung unterstützende Forschung, CE–Kennzeichnung und Nachhaltigkeit. Bei der Normung nimmt neben den Produktnormen die Bedeutung der Querschnittsmaterien weiterhin zu. Themen sind Schallschutz, Wärmeschutz, Klebstoffe, Belastungsannahmen, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bzw. ökologische Fragen bei Bauwerken.

Harmonisierung der bautechnischen Vorschriften; Überarbeitung der OIB-Richtlinien

Nach der letzten Revision der OIB-Richtlinien vor vier Jahren, wurden diese durch Umsetzungsverpflichtungen aufgrund europäischer Rechtsvorschriften abermals überarbeitet. Gleichzeitig wurde dies auch zum Anlass genommen, weitere Änderungen, deren Zweckmäßigkeit sich durch Anfragen und Rückmeldungen von Anwendern ergeben hat, durchzuführen.

Die Berufsgruppe Bau hat unter Berücksichtigung der Vorbereitungsarbeiten mit einschlägigen fachlichen Experten, Firmenexperten als auch der Expertengruppen, eine umfassende Stellungnahme abgegeben. In weiterer Folge gab es eine aktive Teilnahme an Abstimmungsbzw. Koordinationssitzungen sowie in den Kontaktforen des österreichischen Instituts für Bautechnik. Es konnten einige problematische Punkte beseitigt und wiederum Vorschläge zur verbesserten Verwendung von Holz- und Holzprodukten eingebracht werden. Holz ist, in wichtigen Bereichen der Gleichrangigkeit mit anderen Bau- und Werkstoffen, wieder einen Schritt näher gekommen.

Die OIB-Richtlinien 2019 wurden in der Generalversammlung des OIBs am 12. April 2019 beschlossen und Ende April veröffentlicht.

Informationssammlung zum Thema Bau