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Schweizer UID-Register

Bestätigte Schweizer UID-Nummer als tauglicher Nachweis der Unternehmereigenschaft bei B2B-Dienstleistungen.

Seit Inkrafttreten des Mehrwertsteuerpaketes 2010 sind bestimmte Dienstleistungen, wenn sie an Unternehmer mit Sitz außerhalb des Steuergebietes (Österreichs) erbracht werden, am Sitz des Leistungsempfängers steuerbar und steuerpflichtig. Als Nachweis der Unternehmereigenschaft gilt bei Kunden innerhalb der Europäischen Union die überprüfte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID). 

Bei Unternehmen, die über keine UID der EU (z. B. Drittlandunternehmer) verfügen, kann der Nachweis der Unternehmereigenschaft auch auf andere Weise erfolgen, z. B. durch eine Unternehmerbescheinigung (ähnlich unserem U 70) jenes Staates, in dem der Unternehmer ansässig ist und zur Umsatzsteuer erfasst ist.

Bestimmte Voraussetzungen 

Seit einigen Jahren gibt es in der Schweiz eine Unternehmer-Identifikationsnummer, die auch als UID abgekürzt wird, aber nicht mit der UID von EU-Unternehmen verwechselt werden darf. Das Finanzministerium hat in einer Anfragebeantwortung klargestellt, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch diese Nummer einen gültigen Unternehmernachweis darstellt:

Hat der Leistungsempfänger eine Schweizer Unternehmens-Identifikationsnummer mit der UID-Ergänzung "MwSt." und ist im UID-Register unter Mehrwertsteuerdaten der Status MwSt.-Register als "aktiv" eingetragen, so stellt ein entsprechender Ausdruck aus dem UID-Register (https://www.uid.admin.ch) einen tauglichen Unternehmernachweis im Sinne der Umsatzsteuerrichtlinien dar. Notwendig dabei ist, dass der Leistungserbringer neben der Gültigkeit der UID auch den Namen und die Anschrift des Leistungsempfängers auf ihre Richtigkeit überprüft und dies dokumentiert - vergleichbar mit einer UID-Abfrage Stufe 2 für EU-Leistungsempfänger. 

Die dazugehörige Rechnung ist dann ohne österreichische Mehrwertsteuer auszustellen - Hinweis: "in Österreich nicht steuerbar und nicht steuerpflichtig". In der Schweiz geht die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger über - Hinweis: "Bezugssteuer beachten". 

Die so abgerechneten Leistungen sind nicht in die österreichische UVA aufzunehmen; es erfolgt auch keine Aufnahme in die zusammenfassende Meldung (ZM), da der Leistungsempfänger in der Schweiz und damit außerhalb der EU ansässig ist.