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Der Bauchladenmakler hat keine Zukunft

Bei der heurigen Fachgruppentagung der Immobilienmakler blickte Heimo Rollet in die Zukunft der Maklerbranche und gab einige Denkanstöße, wie Makler mit der Digitalisierung umgehen können.
"Ich kenne keinen Beruf, der es so schwer hat, wie der Immobilienmakler", sagte Heimo Rollett, Chefredakteur des Magazin Immobilienwirtschaft, bei der heurigen Fachgruppentagung der Immobilienmakler. Gleichzeitig gab er den rund 100 Teilnehmer aber Zuversicht mit auf den Weg: "Mit wenig Mittel steckt viel Potenzial in der Branche." In seinem Vortrag blickte Rollett in die Zukunft der Branche und nahm dabei das Thema Digitaliserung näher unter die Lupe.


Reaktionszeiten von Maklern messen

Rund 40 Millionen Euro im Jahr geben Makler für Inserate im Print- und Onlinebereich aus. Davon fallen rund 15 Prozent auf den Onlinemarkt. In Österreich gibt es eine Vielzahl an Plattformen wie willhaben.at, die sich als Marktplatz etabliert haben. Für Rollett sind aber die sogenannten Proptechs interessanter. Dabei handelt es sich um Start-ups, die den Vermarktungsprozess effizienter machen und zum Beispiel Reaktionszeiten von Maklern messen, um daraus ein Ranking zu erstellen. Beispiele dafür sind Mc Makler oder Faceyourbase. Durch immer besser Daten, so Rollett werde es früher oder später zu einer Automatisierung der Vermarktung kommen, was eine Gefahr birgt: "Der Makler kann in vielen Bereichen ersetzt werden." 

"Die digitale Ergänzung ist der Mensch"

Für Rollett habe der Bauchladenmakler ausgedient. In Zukunft werde es von Bedeutung sein, sich zu spezialisieren. Er sagt: "Sie müssen eine klare digitale Strategie finden und interessiert sein." Ein Tipp ist, die eigene Website als Basis zu nehmen. Denn: "Niemand weiß, was morgen mit Facebook sein wird." Um gefunden zu werden sei es wichtig, seine Website für Suchmaschinen zu optimieren. Was aber Rollett abschließend den Maklern mit auf den Weg gab: "Die digitale Ergänzung ist der Mensch. Der persönliche Aspekt kann auch durch die Digitalisierung nicht ersetzt werden."

"Wissen ist in unserem Fall auch Geld"

Einen kurzen Blick in die Vergangeheit und ebenfalls einen in die Zukunft richtete Fachgruppenobmann Michael Fohn. Er stellt die neue Werbelinie vor und verwies auf die zahlreichen Seminare und Weiterbildungen der Fachgruppe. Fachverbandsobmann-Stellvertreter Reinhold Lexer stellte die Vermögensschadenhaftpflicht für Makler vor und Berufsgruppensprecher Oliver Barta machte die Vertrauensschadenhaftpflicht schmackhaft, die eine Aufwertung für die Berufsgruppe sei. Markus Glatz servierte das Pilotprojekt Verfahrensmediator und Raimund Neuwirther hat eine wichtige Botschaft im Gepäck: Bleiben Sie auf dem Laufenden. Wissen ist nicht nur Macht, Wissen ist in unserem Fall auch Geld."