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Investieren in Immobilien ist nach wie vor attraktiv

Der aktuelle Immobilienpreisspiegel 2021 ist ab sofort verfügbar. In Kärnten seien quer durch alle Bezirke leichte Preissteigerungen zu spüren.

Die Immobilienwirtschaft hat in Österreich in den vergangenen Monaten im internationalen Vergleich Stabilität bewiesen: Von allen OECD-Staaten weist Österreich eine der geringsten Schwankungen bei den Gewerbe- und Wohnimmobilienpreisen auf. Das zeigt auch der neu erschienene Immobilienpreisspiegel, der bereits zum 32. Mal herausgegeben wird.

Nachfrage nach Eigentum hält an

"Im südlichsten Bundesland Österreichs sind im Immobilienpreisspiegel 2021 keine großen Überraschungen abzulesen", sagt Fachgruppenobmann Paul Perkonig. Quer durch alle Bezirke seien leichte Preissteigerungen zu spüren, die im innerstädtischen Bereich höher ausfallen als im ländlichen. Besonders stark fällt das bei den Eigentumswohnungen auf, wo es in Spittal an der Drau eine Steigerung der Preise von 8,17 Prozent gegeben hat, während es in Feldkirchen nur 1,82 Prozent waren. Die höchsten Quadratmeterpreise gibt es nach wie vor in Klagenfurt Stadt mit 2.775,20 Euro pro Quadratmeter und Villach Stadt mit 2.562,31 Euro pro Quadratmeter.

Auch die Sparten "Eigentum/gebraucht" und "Baugrundstücke" weisen fast durchgehend Steigerungen auf. Was die deutlich höhere Nachfrage nach Eigentumsobjekten betrifft, sei nicht allein dem Coronavirus geschuldet. "Das anhaltend niedrige Zinsniveau ist für Eigennutzer, aber gerade auch für Anleger, ein starkes und nachhaltiges Argument. Investoren profitieren vom robusten, wertstabilen Immobiliensektor", sagt Perkonig. Der Trend der vergangenen Jahre halte damit an. Das Leben habe sich stärker in die eigenen vier Wände verlagert. Covid habe das Thema Wohnen neu und intensiv ins Bewusstsein gerückt.

Minus bei den Geschäftslokalen

Die Mieten bei Geschäftslokalen weisen mit Ausnahme Spittal an der Drau und Wolfsberg alle ein Minus auf, wobei es in Klagenfurt Stadt besonders stark war. Was Geschäftslokale betrifft, zeigt sich wie fast überall in Österreich ein Minus. Perkonig: "Die Abwärtstendenz war schon in den vergangenen Jahren zu beobachten. Der Preisspiegel zeigt eindeutig diese Entwicklung. Liegenschaftseigentümer, Immobilientreuhänder und Politik sind aufgerufen an einem Strang zu ziehen, und neue Nutzungskonzepte zu entwickeln, um die Stadtkerne zu beleben." Dass sich der klassische Einzelhandel in einigen Branchen im stationären Rückzug befindet, sei nicht nur alleine dem Virus geschuldet, sondern ein langfristiger Trend, der auf den verstärkten, für den Konsumenten äußerst bequemen Onlinehandel zurückzuführen sei.

Detaillierte Immobiliendaten

Der Immobilienpreisspiegel 2021 ist zum Preis von 39 Euro (für WKO-Mitglieder: 29) zzgl. USt und Versandkosten beim Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Wiedner Hauptstraße 57/2/2/5, 1040 Wien, erhältlich.

Bestellungen per E-Mail an bestellung-immo@wko.at oder telefonisch unter 05 90 900-5522 oder per Fax 0590900-115522.