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Übermittlungspflichten von Plattformen

Neben den Aufzeichnungspflichten wird ab 1. Juli 2021 auch eine Haftung bei Sorgfaltspflichtverletzungen für "beteiligte" Plattformen eingeführt.

Bereits seit 1. Jänner 2020 gelten spezielle Aufzeichnungspflichten für Plattformen, die andere dabei unterstützen, Lieferungen oder Dienstleistungen an Konsumenten zu erbringen (§ 18 Abs 11 UStG). Unter die Sammelbezeichnung "Plattform" fallen elektronische Schnittstellen, wie z. B. Portale, Websites oder elektronische Marktplätze. Übersteigt der Gesamtwert der Umsätze, für die eine Aufzeichnungspflicht besteht, insgesamt 1.000.000 Euro pro Kalenderjahr, hat die Plattform diese Aufzeichnungen bis zum 31. Jänner des Folgejahres (Fallfrist) elektronisch zu übermitteln.

Zu beachten ist, dass ab 1. Juli 2021 Plattformen, die gewisse Warenlieferungen unterstützen, kraft gesetzlicher Fiktion selbst zum Steuerschuldner werden, wodurch für sie wiederum die allgemeinen Aufzeichnungspflichten nach § 18 UStG 1994 gelten.

Neben den Aufzeichnungspflichten wird ab 1. Juli 2021 auch eine Haftung bei Sorgfaltspflichtverletzungen für "beteiligte" Plattformen eingeführt (§ 27 Abs 1 UStG 1994).

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