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Unternehmensberater zur Vertretung vor Gerichten berechtigt

Soweit kein Anwaltszwang besteht sind Unternehmensberater auch zur Vertretung vor Gerichten berechtigt.
Gemäß § 136 Abs. 3 Z3 GewO 1994 sind Unternehmensberater zur berufsmäßigen Vertretung des Auftraggebers unter anderem vor Behörden berechtigt. Der VwGH entschied, dass dieser weitgefasste Behördenbegriff die Organe der Vollziehung (Verwaltung und Gerichtsbarkeit) und somit auch Gerichte umfasst. Damit sind Unternehmensberater zur berufsmäßigen Vertretung ihrer Auftraggeber auch vor Gerichten berechtigt. Dieses Vertretungsrecht erstreckt sich sowohl auf Administrativverfahren als auch auf Verwaltungsstrafverfahren.