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Weltweite Mindeststeuer für Großkonzerne geplant

Vorgesehen ist dabei eine Mindeststeuer für Großkonzerne in Höhe von mindestens 15 Prozent. Das geht aus der Abschlusserklärung des G7-Finanzministertreffens hervor.

Die sieben führenden Industrieländer (G7) haben sich auf ein Grundgerüst für eine weltweite Steuerreform geeinigt. Vorgesehen ist dabei eine Mindeststeuer für Großkonzerne in Höhe von mindestens 15 Prozent. Das geht aus der Abschlusserklärung des G7-Finanzministertreffens hervor. Neben der Mindeststeuer von 15 Prozent soll auch sichergestellt werden, dass Großkonzerne künftig dort Steuern zahlen, wo sie ihre Umsätze machen. Die Vereinbarung der Industriestaaten muss nun im größeren Kreis noch bestehen - etwa bei G20 mit den wichtigsten Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien. Dabei dürfte das G20-Treffen im Juli in Venedig entscheidend werden.

Geplant ist einModell mit zwei Säulen. Zum einen soll eine globale Mindeststeuer kommen, die nicht unter 15 Prozent liegen darf. Dies soll dem globalen Wettrennen um den niedrigsten Steuersatz ein Ende setzen. Zweitens sollen Konzerne mit einer Gewinnmarge von mehr als zehn Prozent künftigdort Steuern zahlen, wo sie ihre Umsätze machen. Gewinne über diese Marge hinaus sollen demnach zu 20 Prozent besteuert werden.

Das Finanzministerium rechnet bei einer internationalen Umsetzung des globalen Mindeststeuersatzes von 15 Prozent und der Gewinnmargenbesteuerung mit mindestens drei Milliarden Euro Mehreinnahmen für den österreichischen Staat.