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5G macht Breitbandinternet zur Basisinfrastruktur

Die Ergebnisse der Breitbandumfrage auf Initiative von Fachgruppenobmann Martin Zandonella liegen auf dem Tisch: Fast die Hälfte der Unternehmer ist mit der Internetversorgung unzufrieden.

Die Digitalisierung macht den Datenhighway zur Rennstrecke und gleichzeitig zum Spielplatz für den Wirtschaftsstandort Kärnten. Spätestens mit der fünften Generation des Mobilfunks wird Breitbandinternet via Glasfaserkabel zur neuen Basisinfrastruktur. Das große Aber: Kärnten hinkt, was den Anschluss an Breitbandinternet betrifft, hinterher. Dieser Meinung ist zumindest der Großteil der Unternehmer, die an der Breitbandumfrage auf Initiative von UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella teilgenommen haben. "Das Megathema Digitalisierung setzt eine optimale Infrastruktur voraus. Kärnten kann hier mit einem entschlossenen Innnovations- und Investitionsschritt viel gewinnen - oder viel verspielen", sagt Zandonella.

Breitbandumfrage Fachgruppe UBIT
© WKK/Fritz-Press WKK-Präsident Jürgen Mandl und UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella wollen schnelles Internet für alle

Unzufriedenheit bei Verbindungsgeschwindigkeiten

Rund 1.000 Unternehmer haben an der Breitbandumfrage teilgenommen. Das Ergebnis ist eindeutig: "Fast die Hälfte der Befragten ist mit der Internetanbindung unzufrieden", erklärte Zandonella. Bei genauer Analyse ist das Ergebnis abseits des Zentralraums sogar noch deutlich schlechter. Denn in den Städten Klagenfurt und Villach ist die Verbindungsqualität deutlich höher als in den Bezirken. Schusslicht ist Feldkirchen, wo fast 65 Prozent der Befragten angeben, gar nicht oder wenig zufrieden sein. Hauptursachen für die Unzufriedenheit seien zu langsame Verbindungsgeschwindigkeiten (70 Prozent) und technische Störungen (23 Prozent).

Dramatische Situation

Besonders in den Regionen sei allerdings die Infrastruktur besonders wichtig, um Arbeitsplätze zu halten, betonte Zandonella: "Wenn im Hotel das WLAN nicht funktioniert, gibt es schlechte Bewertungen auf den Buchungsportalen - ein Dominoeffekt." Das Problem werde sich in Zukunft noch deutlich verschlimmern, denn die Datenmengen würden sich aufgrund der neuen Möglichkeiten durch die zunehmende Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren verzehnfachen. Zandonella: "Die derzeitige Technologie kann künftige Anforderungen nicht erfüllen, die Situation ist dramatisch." Das sehen laut Umfrage auch die Unternehmer so: Fast 90 Prozent halten den Breitbandausbau für wichtig, aber 80 Prozent geben an, dass zu wenig unternommen werde. 

Die Wirtschaftskammer wird die Umfrage nun dem Land Kärnten zur Verfügung stellen, damit die Ergebnisse in den künftigen Glasfaserausbau einfließen können.

Die Umfrageergebnisse:

Breitbandumfrage Fachgruppe UBIT
© WKK
Breitbandumfrage Fachgruppe UBIT
© WKK
Breitbandumfrage Fachgruppe UBIT
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Breitbandumfrage Fachgruppe UBIT
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