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Gefahren aus dem Netz lauern überall

Cyber-Kriminalität häuft sich. Bei der "Cyber Security Night" wurden Strategien erklärt, die das eigene Unternehmen vor den Gefahren im Netz schützen sollen.   

Um Cyber-Angriffen vorzubeugen und ein Bewusstsein für die auftretenden Probleme zu schaffen, lud die Fachgruppe UBIT der Wirtschaftskammer Kärnten zur "Cyber Security Night" in den Makerspace in Klagenfurt ein. Rund 200 Besucher wurden durch Expertenvorträge und Live-Haking auf die Bedrohungen aus dem Netz aufmerksam gemacht. Man müsse die Folgeschäden bedenken, erzählt Fachgruppenobmann Martin Zandonella. Sensible Daten gehen verloren, das Image der Firma leidet: ein Hacker-Angriff bringt zahlreiche unschöne Konsequenzen mit sich.

UBIT-Sprecher Martin Zandonella, Markus Leeb, Gottlieb Türk, Thorsten Jost, Holger Schmitz, Horst Reisner und Christian Baumgartner
© WKK/Wajand v. l.: UBIT-Sprecher Martin Zandonella, Markus Leeb, Gottlieb Türk, Thorsten Jost, Holger Schmitz, Horst Reisner und Christian Baumgartner

Kontrollinspektor Horst Reisner vom Cypercrime-Competence-Center in Wien sprach darüber, was das Auto über seinen Besitzer weiß, welche neuen Möglichkeiten dadurch für die Spurensicherung bestehen und gleichzeitig auch über das Risiko für Cyber-Angriffe auf die Verkehrsinfrastruktur und auf einzelne Fahrzeuge. Ein Autoschlüssel sage zum Beispiel viel mehr über ein Fahrzeug aus, als den meisten bewusst ist. Informationen wie die Fahrgestellnummer, den Kilometerstand und sogar die Zulieferer erhalte der Hacker von dem Schlüssel.

Vorsicht ist geboten, denn die Cyber-Kriminalität steigt stetig. Das bekommt auch die Polizei zu spüren. Christian Baumgartner vom Landeskriminalamt gewährte einen Einblick in die Gefahren, die von WLAN-Netzen ausgehen. Die Strafverfolgung gestalte sich schwierig, erklärt Baumgartner. Denn es sei nicht auf den ersten Blick erkenntlich, wer auf das Netzwerk zugreift und wer es für welchen Zweck nutzt. Daher sei es unter anderem wichtig, sichere Passwörter zu verwenden und das WLAN bei Nichtgebrauch auszuschalten.

Umso wichtiger sei es, die Vorgehensweise der Hacker zu verstehen. Dazu demonstrierten Markus Leeb, Geschäftsführer von Epeios-sec und Holger Schmitz, Geschäftsführer von trainexpert bei einem Live-Hacking wie es gelingen kann, in ein fremdes System einzudringen.

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