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Änderungen im Kollektivvertrag für Bedienstete der Seilbahnen

Bei der am 25. April 2019 in Wien stattgefundenen zweiten Verhandlungsrunde mit der Gewerkschaft "vida" wurden nachfolgende Änderungen im Kollektivvertrag für die Bediensteten der Österreichischen Seilbahnen – gültig für 12 Monate mit Geltungsbeginn 1. Mai 2019 - vereinbart: 

  • Mit 1. Mai 2019 erhöhen sich die Löhne um 2,7 % bzw. mindestens um € 50,- ab Lohnstufe 0
  • Die Nächtigungsgebühr erhöht sich um 2,7 % auf € 30,91.
  • Die Lehrlingsentschädigung wird für das 1. Lehrjahr auf 50 %, für das 2. Lehrjahr auf 60 %, gemessen an Lohngruppe A, Lohnstufe 0 angehoben.
  • Die Überzahlungsklausel des § 18 Z 8 KV wird bis 30.4.2020 fortgeschrieben

Im Rahmenrecht des Kollektivvertrages werden die folgenden Änderungen vorgenommen: 

  • Der Kreis der Mitarbeiter, für die gemäß § 8 Z 1 KV eine regelmäßige Beschäftigung am Sonntag schriftlich vereinbart werden kann, wird erweitert. Jedenfalls ausgeschlossen bleiben aber Mitarbeiter im Bahndienst und in Werkstätten.
  • Die bisher vorgeschriebene Aufrundung bei der Berechnung der aliquoten Anzahl an freien Sonntagen für Saisonmitarbeiter in § 8 Z 1 KV wird durch eine kaufmännische Rundung ersetzt.
  • Facharbeiter im erlernten Beruf sind mit Gültigkeit 1. Mai 2019 mindestens in Lohngruppe C, Lohnstufe 2 einzustufen. Das betrifft sowohl Neueintritte ab 1. Mai 2019 als auch Facharbeiter, die bereits im Unternehmen tätig sind und bisher in Lohngruppe C, Lohnstufe 1 waren. Eine eventuell bestehende Überzahlung kann in diesen Fällen aufgesaugt werden (konkrete Beispiele folgen).
  • Absolventen des Lehrberufs Seilbahntechnik rücken bereits nach 3 Jahren von der Lohngruppe C, Lohnstufe 2 in die Lohngruppe C, Lohnstufe 3 vor. Eine Vorrückung in Lohngruppe C, Lohnstufe 4 erfolgt dann ganz normal nach weiteren 6 Jahren.
  • Das Einstiegsgehalt für Mitarbeiter im Doppelberuf Seilbahntechnik/Elektrotechnik berechnet sich gemäß Lohngruppe D, Lohnstufe 2.
  • Für Mitarbeiter im Doppelberuf Seilbahntechnik/Elektrotechnik erfolgt die Vorrückung in Lohngruppe D, Lohnstufe 3 bereits nach 3 Jahren. Eine Vorrückung in Lohngruppe D, Lohnstufe 4 erfolgt dann ganz normal nach weiteren 6 Jahren. 
  • Zustimmung der Arbeitnehmerseite zu ergebnisorientierten Gesprächen im Rahmen der Sommerklausur bezüglich der 173 Stunden-Grenze im KV Seilbahnen 
  • Aufgrund der Forderungen der Bundesregierung haben die Sozialpartner in der Seilbahnbranche bei der Anrechnung von Karenzzeiten (Mutterschutz und Väterkarenz) eine Lösung gefunden, die für die Unternehmen möglichst wenig belastend ist und eine gesetzliche Regelung verhindern soll. 
  • Abgewehrt werden konnten die Forderungen nach einer leichteren Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche und nach der Erweiterung der Lohnstufen im Entlohnungsschema des KV Seilbahnen.


Hier finden Sie die aktualisierte Lohntabelle.