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Optimistischer Start in die Wintersaison 2017

Hoch motiviert starten die Kärntner Seilbahnen in den Winter. Bei der diesjährigen Fachgruppentagung wurde unter anderem das Marktpotenzial der Skifahrer und Tendenzen im Wintertourismus unter die Lupe genommen.


„Nach einer tollen Sommersaison sehen wir durch die aktuellen Schneefälle mit Freude der neuen Saison entgegen“, fasst Klaus Herzog die Stimmung zusammen.
© WKK/Arneitz



Skifahren ist längst nicht aus der Mode. Schon gar nicht, wenn es Frau Holle gut meint und bereits im November den ersten Schnee bis in die Täler schickt. Das weckt die Lust auf Wintersport und lockt die ersten Skifahrer auf die Pisten. Damit die Auswahl an offenen Skigebieten möglichst groß ist, arbeiten die Kärntner Seilbahnbetreiber auf Hochtouren, beschneien und präparieren die Pisten. Manche Skigebiete starten sogar früher als geplant in die Saison. Spätestens im Dezember werden die meisten Seilbahnen geöffnet haben. 

Seilbahnen sichern Arbeitsplätze

„Nach einer tollen Sommersaison sehen wir durch die aktuellen Schneefälle mit Freude der neuen Saison entgegen“, fasst Klaus Herzog, Obmann der WK-Fachgruppe Seilbahnen, die Stimmung in der Branche zusammen. Die Kärntner Seilbahnen festigen damit ihre Position als zentraler Wirtschaftsmotor im Wintertourismus. „Wir tragen wesentlich dazu bei, dass das erwirtschaftete Geld in den Regionen bleibt, sichere Arbeitsplätze geschaffen werden und die Wertschöpfung in den ländlichen Regionen steigt“, sagt Herzog. Damit es im Wintertourismus weiter gut läuft, spiele auch der Flughafen Klagenfurt eine wichtige Rolle. Denn Wintersportler wollen bequem und schnell anreisen. 

Familien- und Gastfreundlichkeit

Bei der diesjährigen Fachgruppentagung stellte Erik Wolf Neuigkeiten aus dem Fachverband vor, Ricarda Rubrik vom Marketingforum gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten. Dabei belegten sie die Bedeutung der Seilbahnen für die Wirtschaft mit aktuellen Zahlen. Österreich kann im Vergleich zu Skigebieten in Deutschland oder der Schweiz ganz klar mit Familienfreundlichkeit, Gastfreundlichkeit und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Auch die Bemühungen um den Nachwuchs scheinen zu fruchten: Ein Fünftel der Skifahrer sind mit Kindern unter 14 Jahren auf den Pisten unterwegs. Herzog dazu: „Wir laden seit Jahren Kärntner Schüler auf unsere Pisten ein. Wir arbeiten daran, dass es in Zukunft dafür auch wieder eine Unterstützung vom Land gibt.“

Das Durchschnittsalter der Skifahrer liegt bei 39 Jahren. Der Skipasspreis ist für den Großteil der skifahrenden Gäste nicht entscheidend. Viel wichtiger sind ihnen Skipisten, Schneesicherheit, Erreichbarkeit, Unterkunft und Angebot. Tendenzen der Nachfragesegmente des Sommer- und Wintertourismus in Österreich stellte Volker Fleischhacker vom Institut für touristische Raumplanung vor.

Vor dem Mittagessen auf Einladung der Austrian Seilbahnpartner wurden noch die Teilnehmer für das ORF-Winterwetter und den Antenne-1-Euro-Skitag ausgelost. Nach der Stärkung arbeiteten die Sommerbergbahnen in einem Workshop an den Strategien für das nächste Jahr.