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Kollektivvertrag FKM

Die Normalbeschäftigungszeit beträgt hier 40 Stunden (siehe § 4 Absatz 2).

Die Tatsache, dass die Lohnordnung per 31.12.1994 (OÖ, S, T, V, K, B) bzw. 28.02.1995 (W, NÖ, ST) aufgekündigt wurde, hat zur Folge, dass Betriebe, die ArbeitnehmerInnen aufnehmen, die Löhne selbst vereinbaren können. Dies hat zur Folge, dass in diesem Gewerbe seit 1995 gem. ABGB ein „ortsüblicher Lohn" zu bezahlen ist. Die Sittenwidrigkeit stellt dabei auf jeden Fall die unterste Grenze dar (Mindestlohn bzw. vergleichbarer Lohn bei Frisören).

Rahmenkollektivvertrag für Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure

Trinkgeldpauschale für Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure

Ebenso müssen bei neu eintretenden Lehrlingen die Lehrlingsentschädigungen vereinbart und im Lehrvertrag angeführt werden. Da kollektivvertragliche Mindestsätze für Lehrlingsentschädigungen derzeit fehlen, muss, wie oben erwähnt, die Vereinbarung im Lehrvertrag angeführt sein, wobei sich die Höhe der Entschädigung nach der Ortsüblichkeit richtet (an der Höhe der Lehrlingsentschädigungen anderer Branchen orientiert). Keinesfalls darf die Lehrlingsentschädigung unter den Sätzen verwandter Berufe (Friseure) vereinbart werden. Neu einzutretende Lehrlinge (Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure) dürfen also zumindest nicht weniger Lehrlingsentschädigung als Friseurlehrlinge erhalten.

Die Frisöre haben ebenfalls eine Normalbeschäftigungszeit von 40 Stunden.