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Keine Ölheizung im Neubau ab 2019

Eine Novelle der NÖ Bauordnung bringt im Neubau das Aus für Heizungen, die mit Heizöl, Kohle und Koks betrieben werden. Bestandsgebäude sind davon nicht betroffen.

Mit Beschluss vom 18.5.2017 hat der Landtag von Niederösterreich eine Novelle der NÖ Bauordnung beschlossen. Mit dieser Novelle wird in § 58 Abs 1a NÖ BauO geregelt, dass die Aufstellung und der Einbau von Heizkesseln von Zentralheizungsanlagen

für flüssige fossile oder für feste fossile Brennstoffe nicht mehr erlaubt ist. Diese Regelung gilt für alle Gebäude, die nach dem 31.12.2018 bewilligt werden. Die betroffenen Brennstoffe sind nach der gesetzlichen Definition des § 15 NÖ Bautechnikverordnung vor allem Heizöl sowie Kohle und Koks.

 

„Als Fachgruppe des Energiehandels treten wir stets für eine Gleichbehandlung aller Energieträger ein. Ein Verbot einzelner Energieträger lehnen wir ab. Wir haben deshalb als Fachgruppe in intensiver Arbeit in Form von Stellungnahmen, Positionspapieren, medialer Berichterstattung und auch in Kooperation mit dem IWO unsere Position dargelegt.“, so Obmann Engelbert Aigner.

„Der politische Wille war eindeutig und anfangs war auch der Austausch von Heizkesseln in Bestandsgebäuden von einem Verbot bedroht. Wir konnten jedoch ausreichend darlegen, dass dies sowohl technisch, also auch sozial, ein großes Problem darstellen würde. So konnte die Neuregelung auf den Neubau beschränkt werden.“

 

Alle Um- und Zubauten sowie Kesseltausch und auch Kesselerweiterungen sind auch 2019 weiterhin möglich. Auch bei Gebäudeerweiterung ist der Anschluss an eine bestehende Ölheizung rechtlich gedeckt. Bei Bestandsgebäuden ist somit eine Ölheizung uneingeschränkt verwendbar.

 

„Durch Neuerungen in der Brennwerttechnologie gibt es bei Ölheizungen bereits deutliche Energieeinsparungen. Wir freuen uns, dass mit der Initiative „Heizen mit Öl“ österreichweit bereits der Austausch von 50.000 Ölheizungen gefördert werden konnte. Damit leistet die Branche einen entscheidenden Beitrag für den Klimaschutz.“, so Obmann Aigner abschließend.

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