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Maschinensteuer verhindert Investitionen in Österreich

Massive Kritik seitens der Wirtschaft

Die von Bundeskanzler Kern angefachte Diskussion zur Einführung einer Maschinensteuer zur Sicherung des österreichischen Sozialsystems erntet seitens der Wirtschaft massive Kritik. Denn sie ist kontraproduktiv für den Wirtschaftsstandort Österreich.

Eine derartige Debatte um die Maschinensteuer verunsichert Investoren und kann ernste Folgen für die Wirtschaft haben, indem sie dringend notwendige Investitionen in den Wirtschaftsstandort Österreich verhindert oder diese zumindest aufgeschoben werden.

Negative Faktoren gibt es derzeit ohnehin genug. Politikverdrossenheit, Reformstau oder Bürokratie sind alles andere als förderlich für ein investitionsfreundliches Klima. Die Bundesregierung sollte daher durch hohe befristete Investitionsbegünstigungen einen Anreiz für Investitionen schaffen anstatt diese zu hemmen.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, löst beispielsweise ein Investitionsfreibetrag von 30 Prozent, der auf zwei oder drei Jahre befristet ist, einen entsprechenden Investitionsboom aus. Die Umsetzung von bisher zurückgehaltenen Investitionen bewirkt sofort ein höheres Wirtschaftswachstum und ist somit ein wirksames Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Dieses positive Investitionsklima in den nächsten Jahren würde zweifellos auch den privaten Konsum ankurbeln.

„Dagegen schädigt eine Debatte über eine Maschinensteuer, die international unüblich ist, das Vertrauen in die Kontinuität des Wirtschaftsstandortes Österreich. In einem Hochlohn- und Hochsteuerland wie Österreich ist eine industrielle Fertigung nur noch mit Hilfe von Automatisierung möglich. Eine zusätzliche Maschinensteuer, die den technischen Fortschritt bremst, ist eine Entscheidung gegen die Industrie in Österreich. Daher sollte eine derartige Diskussion sofort beendet werden, da sie dem Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig schaden kann,“ sagt Anette Klinger, Steuersprecherin der sparte.industrie.