th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Industrie - Niederösterreich

Kooperationsvereinbarung_Industrie

Industriesparten NÖ - Wien - BGLD

Kooperationsvereinbarung zwischen den Industriesparten
der Wirtschaftskammern Wien, Niederösterreich und Burgenland 


Die Ostregion ist ein gewichtiger Industriestandort

40 % der gesamten österreichischen Industrieproduktion werden in den drei Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland erwirtschaftet und fast 150.000 MitarbeiterInnen beschäftigt.

Östliche Bundesländer von Ostöffnung und EU-Erweiterung besonders berührt

Die Ostöffnung vor nunmehr über 10 Jahren hat auch im Bereich der Industrie zu großen Strukturveränderungen geführt, die allein schon durch die Grenznähe in den östlichen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland deutlicher und auch nachhaltiger zu spüren waren als in der Industrie anderer Bundesländer.

Die Vorbereitungen für eine Erweiterung der EU insbesondere durch den Beitritt angrenzender Reformstaaten sind im Laufen und werden wiederum zu deutlichen Veränderungen in den Rahmenbedingungen führen.

Europäische Integration und Globalisierung bieten große Chancen
 
Mit der Einführung der Währungsunion wurden die Voraussetzungen für ein stabiles europäisches Finanzsystem geschaffen. Die Weiterentwicklung der europäischen Integration sowie die Globalisierung stellen für die Industrie eine Herausforderung mit großen Chancen dar, die es zu nützen gilt.

Naturgemäß stellen die im Gang befindlichen Veränderungen auch für die Interessenvertretungen der Industrie auf Landesebene neue Herausforderungen dar. Sie zu bewältigen bedarf es neuer Ansätze, die in einer Bündelung der Stärken bestehen sollen, um die Aufgaben der Interessenvertretung für die Mitgliedsbetriebe möglichst effektiv und auch kostengünstig erfüllen zu können. Partnerschaft macht stark.Dort, wo es sinnvoll erscheint, sollen die vielfältigen Aktivitäten in den Bereichen der Interessenvertretung durch Experten einer Sparte auch für die jeweiligen Schwestersparten vorgenommen werden.Auch im Bereich des Lobbying, dem Eintreten für die Interessen und die Belange der Industrie in der Öffentlichkeit, gegenüber der Politik, Behörden, anderen Wirtschaftsbereichen, Schulen etc. wird ein Zusammenwirken mehrerer Bundesländer in vielen Fällen die Wirksamkeit derartiger Maßnahmen verstärken.Auch die Interessenvertretungen sind gefordert
 
Um die wichtige Aufgabe der Serviceleistungen möglichst optimal erfüllen zu können, ist ein hoher Grad an Fachwissen erforderlich. Auch hier kann durch gezielte Spezialisierung in den einzelnen Sparten eine Steigerung der Effizienz erreicht werden, ohne die regionalen Aspekte dabei zu vernachlässigen.


Diese Kooperationsvereinbarung zwischen den Industriesparten der Wirtschaftskammern Wien, Niederösterreich und Burgenland soll daher folgende Bereiche umfassen:

Im Bereich der Wirtschaftspolitik, insbesondere der Industriepolitik: gemeinsame Beobachtung und Analyse der Industrieentwicklung der Ostregion Österreich und Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen;

Im Bereich der Interessenvertretung: gemeinsame Zieldefinition und Abstimmung der Arbeitsprogramme, Information und Koordination regionaler Aktivitäten, wie z.B. der Wirtschaftsförderung, der Begutachtung von Gesetzen und Verordnungen;

Im Bereich der Serviceleistung: Koordination des Auskunftswesens, der Informationsveranstaltungen und der Mitgliederbetreuung;

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit: Koordination von gemeinsamen PR-Aktionen, Marketingmaßnahmen, Veranstaltungen und Programmen.

Oberstes Ziel der Kooperationsvereinbarung zwischen den Industriesparten Wien – Niederösterreich – Burgenland ist es, die Qualität, Effektivität und Effizienz der für die Mitglieder erbrachten Leistungen noch weiter zu steigern.

Der Nutzen liegt in einer gebündelten schlagkräftigen Interessenvertretung der Industrie sowie einer nachfrage- und problemorientierten Serviceleistung durch abgestimmtes Fachwissen eines Expertenpools.

Die vorliegende Kooperationsvereinbarung ist eine Willenserklärung der Sparten Industrie der Wirtschaftskammern Wien, Niederösterreich und Burgenland.