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Metalltechnische Industrie - Niederösterreich

„proHTL NÖ“ – Neue Initiative bringt Extra-Geld für innovative Schulprojekte

NÖ Industrie initiiert Fördertopf mit bis zu 70.000 Euro – Land und Landesschulrat NÖ unterstützen - Wettbewerb startet im Februar

70.000 Euro als zusätzliches Budget für ein innovatives Schulprojekt – über dieses Geld kann sich in Kürze eine niederösterreichische HTL freuen. Möglich macht das die neue Initiative „proHTL NÖ“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, innovative praxisbezogene Ausbildungsinvestitionen von HTLs finanziell extra zu unterstützen. Initiiert wurde „proHTL NÖ“ von den Fachgruppen der metalltechnischen und der chemischen Industrie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Weitere Träger – und damit Geldgeber – sind das Land Niederösterreich, die WKNÖ, die
EVN AG, die voestalpine Krems Finaltechnik GmbH sowie die Fachvertretung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie NÖ.  

Gruppenbild mit geballter schulischer Innovationskraft: Die Vertreter der teilnehmenden HTL mit den „proHTL NÖ“-Jurymitgliedern
© Matejschek Gruppenbild mit geballter schulischer Innovationskraft: Die Vertreter der teilnehmenden HTL mit den „proHTL NÖ“-Jurymitgliedern

„Innovative Projektideen in der Praxis umsetzen“

 „Die Industrie NÖ benötigt eine große Anzahl an gut ausgebildeten technischen Fachkräften. Neben den Lehrlingen nehmen hier die Absolventinnen und Absolventen der HTLs einen besonders hohen Stellenwert ein“, betonen die Initiatoren von „proHTL NÖ“, Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann der metalltechnischen Industrie NÖ) und Helmut Schwarzl (Obmann der chemischen Industrie NÖ). „Mit dieser Förderinitiative wollen wir einen wichtigen Input für die blau-gelbe Bildungslandschaft leisten. Die Basisfinanzierung der HTLs ist durch den Bund gesichert. Doch gibt es für spezielle Projekte wenig finanziellen Spielraum, der es ermöglicht, diese zu realisieren. Dieser Fördertopf soll sicherstellen, dass diese speziellen innovativen Projektideen nicht Theorie bleiben und in der Schublade verschwinden, sondern in der Praxis umgesetzt werden.“Von links:

proHTL
© WKNÖ/Kraus

Präsentation der Initiative „proHTL NÖ“: Helmut Schwarzl (Obmann chemische Industrie NÖ), Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann metalltechnische Industrie NÖ), Dieter Lutz (WKNÖ-Vizepräsident), Barbara Schwarz (Bildungs-Landesrätin), Johann Heuras (Landesschulratspräsident NÖ) und Wilhelm König (Landesschulinspektor)

„Innovationsmotoren für den Wirtschaftsstandort von morgen“

 Gefördert werden Investitionen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik und Informatik. „In diesen Bereichen liegen Schlüsselqualifikationen für unsere Wirtschaft. Denn Fachkräfte mit Stärken im naturwissenschaftlichen Bereich sind geradezu die Grundlagen für Innovationen und damit für Qualität und Wettbewerbsfähigkeit“, betont dazu WKNÖ-Vizepräsident Dieter Lutz. „Technisch gut qualifizierte Schülerinnen und Schüler von heute sind Innovationsmotoren und damit Erfolgsfaktoren für unsere Unternehmen und den gesamten Wirtschaftsstandort von morgen.“ Zugleich erneuerte Lutz die WKNÖ-Forderung, Physik und Chemie bereits in den 1. Klassen der NMS zu unterrichten.
 
WKNÖ/Kraus

Präsentation der Initiative „proHTL NÖ“: Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann metalltechnische Industrie NÖ), Helmut Schwarzl (Obmann chemische Industrie NÖ), Theresa Gasselsberger (voestalpine Krems Finaltechnik) Dieter Lutz (WKNÖ-Vizepräsident), Raphael Janeczek (HTL-Schüler), Barbara Schwarz (Bildungs-Landesrätin), Larissa Neugebauer (HTL-Schülerin), Johann Heuras (Landesschulratspräsident NÖ), Wilhelm König (Landesschulinspektor) und Johann Wiedlack (HTBLuVA St.Pölten)

„Moderne Lernbedingungen für künftige Fachkräfte“

 

Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz dankte den Initiatoren des neuen Fördertopfes herzlich für ihr Engagement und freute sich, dass das Land Niederösterreich Teil dieser Initiative sein und im Sinne unserer Jugendlichen mitwirken kann. „Wir wissen aus unserem Zuständigkeitsbereich im Bereich der Landesberufsschulen, wie wichtig moderne Lern- und Lehrbedingungen für unsere künftigen Fachkräfte in der Ausbildung sind. Denn besonders im technischen Bereich entwickeln sich die Ausbildungsstandards oft rasant weiter und projektbezogene Anschaffungen und Erweiterungen werden notwendig, um moderne Ausbildung im Sinne der künftigen Arbeitgeber zu garantieren“, so Schwarz.

 

„HTLs sind Vorzeigeschulen in Österreich“

 

Voll unterstützt wird „proHTL NÖ“ auch vom Landesschulrat Niederösterreich. „Die HTLs zählen zu jenen Schularten um die uns andere Länder in Europa beneiden. Viele versuchen dieses System zu kopieren und informieren sich an österreichischen HTLs laufend darüber. Die HTLs zählen damit ohne Zweifel zu den Vorzeigeschulen in Österreich“, so Johann Heuras, der amtsführende Präsident des niederösterreichischen Landesschulrats. „Dazu kommt: In der Zeit der Digitalisierung und des Schlagwortes Industrie 4.0 sind Forschergeist und Erfinderreichtum das Gebot der Stunde.“ Und Wilhelm König, der für technische Schulen zuständige Landesschulinspektor ergänzt: „Wir brauchen junge Leute mit technischem Verständnis, die mit ihren Ideen für Innovationen sorgen. Diese findet man in den HTLs in Niederösterreich, was auch zahlreiche Preise und Auszeichnungen belegen.“


 

Die Initiative „proHTL NÖ“ im Detail

 

Die Initiative „proHTL NÖ“ wurde von der metalltechnischen und der chemischen Industrie Niederösterreichs initiiert. Eine HTL kann damit bis zu 70.000 Euro für ein innovatives Schulprojekt als Förderung erhalten. Gefördert werden Investitionen in den Bereichen

 
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik
  • Mechatronik
  • Informatik
 

Einreichphase und Projektfahrplan:


Die Einreichphase für die Projekte startet heuer am 1. Februar 2017 und dauert bis zum 31. März 2017. Die Einreichunterlagen sind ab 1. Februar unter http://www.prohtl.at/ verfügbar. Ende April/Anfang Mai 2017 wird die Juryentscheidung fallen.

Um eine nachhaltige Förderung der HTLs zu sichern, wurde die Initiative von der metalltechnischen und der chemischen Industrie Niederösterreichs über mehrere Jahre hinaus fixiert.


Mitglieder „proHTL NÖ“

  • Fachgruppe der metalltechnischen Industrie NÖ
  • Fachgruppe der chemischen Industrie NÖ
  • Fachvertretung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie NÖ
  • Wirtschaftskammer NÖ
  • Land NÖ
  • EVN AG
  • Voestalpine Krems Finaltechnik GmbH

Über das Siegerprojekt entscheidet folgende Jury:

 KommR Sonja Zwazl (Präsidentin Wirtschaftskammer NÖ), Dr. Petra Bohuslav (Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport), Mag. Barbara Schwarz (Landesrätin für Bildung, Familie, Soziales und EU-Fragen), KommR Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann der metalltechnischen Industrie NÖ), DI Helmut Schwarzl (Obmann der chemischen Industrie NÖ), Mag. Johann Heuras (Amtsführender Präsident des NÖ Landesschulrats), HR DI Dr. Wilhelm König  (Landesschulinspektor für technische Schulen in NÖ),  MinR Mag. Wolfgang Pachatz (stellvertretender Leiter der Abteilung für technische Schulen im Bildungsministerium), DDr. Herwig W. Schneider (Geschäftsführer Industriewissenschaftliches Institut), Ing. Stefan Pfeifer (Geschäftsführer voestalpine Krems Finaltechnik GmbH) und Mag. Wolfgang Maier (Leiter Personalwesen EVN Konzern).

Begleitet wird die Initiative vom Industriewissenschaftlichen Institut (IWI).
Das IWI übernimmt die Erstellung eines professionellen Frageprogrammes zur Einreichung und Bewertungssystems.

Teilnahmeberechtigt sind alle niederösterreichischen HTLs sowie die Chemie-HTL Rosensteingasse in Wien.

 Alle Informationen zur Initiative „proHTL NÖ“ unter http://www.prohtl.at/

Facts & Figures zu technischen Schulen in NÖ

 Schulen, Standorte und Schülerzahlen im Schuljahr 2016/17:

14 Schulen (16 Standorte) mit HTL, Technischer Fachschule, Kolleg, Aufbaulehrgang, Meisterschule (in jeweils unterschiedlicher Konfiguration).

 Fachrichtungen: Bautechnik, Maschinenbau, Elektronik, Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Holztechnik, Innenarchitektur, Informatik, Informationstechnologie, Lebensmitteltechnologie, Biomedizin und Gesundheitstechnik, Mechatronik, Wirtschaftsingenieure, Präzisions- und Uhrentechnik, Flugtechnik, Design:

Schüler und Studierende:

männlich                         9.810 (86,41 %)

weiblich                           1.543 (13,59 %)

Summe                           11.353

Höheren Lehranstalten     7.924

Technische Fachschulen   1.810

Sonderformen                 1.619

Klassenzahl insgesamt:      486

 Mehr Informationen zu HTLs in NÖ unter htl.noeschule.at oder  http://www.lsr-noe.gv.at/