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Coronavirus – Informationen für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

Info-Service zu Covid-19 für betroffene Firmen

Seit 14.9.2020 gelten neue COVID-19-Bestimmungen für Unternehmen. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Wiedereinführung der allgemeinen Maskenpflicht für Kunden und Mitarbeiter im Kundenbereich sowie Anpassungen bei Veranstaltungen (Details siehe unten).

Hier finden Sie einen Überblick speziell für die Dienstleistungsbranchen der UBIT (Unternehmensberatung, Bilanzbuchhaltungsberufe, Informationstechnologie):

Empfang von Kunden in der eigenen Betriebstätte

Kunden dürfen im eigenen Unternehmen empfangen werden. Hierbei sind folgende Regelungen zu beachten:

  • Mindestabstand von 1 Meter
  • In geschlossenen Räumen muss sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern ein Mund-Nasen-Schutz (oder eine andere Vorrichtung, die denselben Schutz bietet) getragen werden. Für Mitarbeiter kann statt des Mund-Nasen-Schutzes aber auch eine andere „geeignete Schutzvorrichtung“ verwendet werden, sofern diese denselben Schutz bietet (z.B. Trennwände).

Verhalten innerhalb des eigenen Betriebs (Ort der beruflichen Tätigkeit) 

  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht bereits durch andere geeignete technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann (wie etwa durch das Bilden von festen Teams, das Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden).
  • Die Verpflichtung zum Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung ist über Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zulässig.

Veranstaltungen (inkl. Schulungen sowie Aus- und Fortbildungen)

Für Veranstaltungen und Aus- und Fortbildungen gelten einheitliche Regeln.  Als Veranstaltungen gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. 

Wie viele Personen sind maximal erlaubt?

Ab 14.9. 2020: Veranstaltungen 
ohne 
zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze

Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen und

ohne Bewilligung der
örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.

Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen und

mit Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.

In geschlossenen Räumen: 50 Personen 500 Personen

1 500 Personen

 

Im Freiluftbereich: 100 Personen 750 Personen 3 000 Personen
  • Hinweis: Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind
    in diese Höchstzahlen jeweils nicht einzurechnen.
  • Hinweis: Die frühere Beschränkung auf 1 Kunde pro 10 m² im Kundenbereich wurde aufgehoben.

Welche Sicherheitsvorkehrungen sind bei Veranstaltungen einzuhalten?

  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist
    • ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten. Dies gilt nicht für Personen aus einem gemeinsamen Haushalt oder aus einer gemeinsamen Besuchergruppe.
    • Kann dieser Abstand auf Grund der Sitzordnung nicht eingehalten werden, muss jeweils ein Sitzplatz dazwischen freibleiben (oder es sind sonstige geeignete Schutzmaßahmen einzuhalten).
    • Beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wenn die Besucher dann auf ihrem zugewiesenen Platz sitzen, müssen sie keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen.
    • Wenn aber der Mindestabstand von 1 Meter beim Sitzen nicht eingehalten werden kann, ist auch auf dem zugewiesen Sitzplatz ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen (oder es sind sonstige geeignete Schutzmaßnahme einzuhalten).
  • Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist
    • ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten. Dies gilt nicht für Personen aus einem gemeinsamen Haushalt.
    • in geschlossenen Räumen in jedem Fall ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Jeder Veranstalter von Veranstaltungen mit über 200 Personen hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dieses umzusetzen.

Was gilt für die Ausgabe von Speisen und Getränken an Besucher?

  • Hierfür gelten dieselben Bestimmungen wie für das Gastgewerbe.
  • Für z.B. Mittagsbuffets oder Kaffeepausen bedeutet dies insbesondere:
    • Getränke und Speisen dürfen nicht in der Nähe der Ausgabestelle konsumiert werden.
    • In geschlossenen Räumen ist die Konsumation von Speisen und Getränken nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen zulässig.
    • Die Ausgabestelle ist so einzurichten, dass zwischen den Besuchergruppen 1 Meter Abstand (oder eine andere Maßnahme zur räumlichen Trennung) besteht.
    • Die Betreiber sowie deren Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen (oder eine andere Maßnahme zur räumlichen Trennung zu treffen, z.B. Trennwände)
    • Selbstbedienung ist nur erlaubt, wenn besondere hygienische Schutzmaßnahmen eingehalten werden (z.B. Bereitstellung von Desinfektionsmittel).

Beratungsleistungen

  • Im Falle einer Beratung innerhalb des eigenen Betriebs, gelten folgende Beschränkungen für den Empfang von Kunden:
    • Mindestabstand 1 Meter
    • In geschlossenen Räumen muss sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern ein Mund-Nasen-Schutz (oder eine andere Vorrichtung, die denselben Schutz bietet) getragen werden. Für Mitarbeiter kann statt des Mund-Nasen-Schutzes aber auch eine andere „geeignete Schutzvorrichtung“ verwendet werden, sofern diese denselben Schutz bietet (z.B. Trennwände).
  • Im Falle einer Beratung im Auftrag des Kunden beim Kundenbetrieb gilt:
    • Mindestabstand 1 Meter
    • In geschlossenen Räumen muss sowohl von Kunden als auch Mitarbeitern ein Mund-Nasen-Schutz (oder eine andere Vorrichtung, die denselben Schutz bietet) getragen werden. Für Mitarbeiter kann statt des Mund-Nasen-Schutzes aber auch eine andere „geeignete Schutzvorrichtung“ verwendet werden, sofern diese denselben Schutz bietet (z.B. Trennwände).
    • Der Kunde ist zur Einhaltung der erforderlichen Bestimmungen für sich und seine Mitarbeiter entsprechend des Ortes der beruflichen Tätigkeit verpflichtet. 
  • Hinweis: Für Beratungsleistungen, die als Veranstaltungen organisiert sind (z.B. Schulungen, Coachings, Aus- und Fortbildungen), gelten stattdessen die Bestimmungen für Veranstaltungen! Siehe oben.

Fahrgemeinschaften

Die gemeinsame Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur zulässig, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. Dies gilt insbesondere auch für Aus- und Weiterbildungsfahrten sowie für Reisebusse.

Covid-19 LockerungsVO (gültig ab 14. September 2020)

Muster Aushang

Empfehlungen des BM für Inneres zum Bürobetrieb


Die WKÖ aktualisiert laufend alle Informationen unter www.wko.at/corona