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Coronavirus – Informationen für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

Info-Service zu Covid-19 für betroffene Firmen

Informationsstand: 26.2.2021

Seit 8.2.2021 bis (voraussichtlich) 9.3.2021gelten neue COVID-19-Bestimmungen für Unternehmen. Hier finden Sie die aktuelle offizielle COVID-19-Verordnung.

Hier finden Sie die allgemeinen Corona-FAQ der WKO für Unternehmen.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick der wichtigsten Änderungen speziell für die Dienstleistungsbranchen der UBIT (Unternehmensberatung, Bilanzbuchhaltungsberufe, Informationstechnologie).

  • Im Handel und Öffentlichen Verkehr gilt eine Tragepflicht von FFP2-Masken sowie ein Mindestabstand von 2 Metern.
  • Der gesamte Handel hat wieder geöffnet. Für Kundenbereiche im gesamten Handel gilt eine Beschränkung von 20 m² pro Kunde (sollte der Kundenbereich kleiner als 20 m² sein, darf jeweils nur ein Kunde den Kundenbereich betreten).
    • Grundsätzlich dürfen Dienstleistungen zu Aus- und Fortbildungszwecken jeweils nur gegenüber 1 Person (oder Personen aus demselben Haushalt) erbracht werden.
    • Davon ausgenommen sind aber unbedingt erforderliche berufliche Aus- und Fortbildungen. Hierbei gilt auch die Beschränkung auf 20 m² pro Kunde nicht. Außerdem darf hierbei der 2 Meter Mindestabstand ausnahmsweise unterschritten werden, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte können abgehalten werden, wenn sie zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind (und nicht in digitaler Form abgehalten werden können).
  • Sonstige Dienstleistungen dürfen nur gegenüber so vielen Personen erbracht werden, als sie zur Erbringung der Dienstleistung erforderlich sind.
  • Bei allen zulässigen Zusammenkünften gilt allgemein ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Kunden haben stets eine FFP2-Maske zu tragen, auch wenn der Mitarbeiter/Betriebsinhaber der Betriebsstätte nur einen normalen Mund-Nasen-Schutz tragen darf (siehe unten).

Öffentliche Orte 

An öffentlichen Orten im Freien muss gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein 2 Meter Mindestabstand eingehalten werden.

An öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen muss gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein 2 Meter Mindestabstand eingehalten werden. Außerdem muss man eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende Schutzvorrichtung (z.B. Gesichtsmaske) tragen.

Ausgangsregelungen

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs ist zwischen 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr insbesondere erlaubt:

  • zum Zweck der zulässigen Teilnahme an Veranstaltungen (Details siehe unten),
  • sofern dies zu beruflichen Zwecken erforderlich ist (Details siehe unten),
  • sofern dies zu Aus- und Fortbildungszwecken erforderlich ist (Details siehe unten).

Das bedeutet, dass z.B. ein dringender Auftrag oder eine notwendige Wartung erlaubt ist. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden. Sie können dafür z.B. dieses WKO-Muster Ausgangsbeschränkung: Formular für Schlüsselarbeitskräfte verwenden.

Empfang von Kunden in der eigenen Betriebstätte (Achtung: Sonderregeln für „Veranstaltungen“ siehe unten)

Beim erlaubten Betreten des Kundenbereichs sind folgende Zusatzvoraussetzungen einzuhalten:

  • Der Kundenbereich darf nur in der Zeit zwischen 6.00 Uhr und 19.00 Uhr betreten werden
  • Mindestabstand von 2 Meter (Ausnahme: gemeinsamer Haushalt)
  • Kunden haben eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.
  • Arbeitnehmer mit unmittelbaren Kundenkontakt dürfen den Arbeitsort nur betreten, wenn sie spätestens alle 7 Tage einen Antigen-Test oder einen molekularbiologischen Test durchgeführt haben, der ein negatives Ergebnis aufweist.
    • Ein entsprechender Nachweis ist dem Arbeitgeber vorzuweisen.
    • Auch wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, haben Mitarbeiter mit unmittelbaren Kundenkontakt zumindest einen normalen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
    • Kann der Testnachweis nicht vorgewiesen werden, muss der Arbeitnehmer bei unmittelbaren Kundenkontakt anstelle des Mund-Nasen-Schutzes eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder ein äquivalenter bzw. höherwertiger Standard) tragen. Der Mindestabstand ist einzuhalten (unabhängig von der Maske).
  • Pro Kunde muss im Kundenbereich eine Fläche von 20m² zur Verfügung stehen (z.B. 5 Personen bei 100 m² Fläche). Ist der Kundenbereich kleiner als 20 m², darf jeweils nur ein Kunde den Kundenbereich betreten. Ausnahme: Für Veranstaltungen zu Aus- und Fortbildungszwecken gilt diese 20 m²-Beschränkung nicht! (siehe unten).
  • Bei "baulich verbundenen Betriebsstätten" muss pro Kunde im Kundenbereich eine Fläche von 20 m² zur Verfügung stehen. Die maximale Kundenanzahl richtet sich hier aber nach der tatsächlichen Gesamtfläche des Kundenbereichs. Vorräume, Kaffeeküche, etc. zählen also zu dieser Gesamtfläche dazu, sofern sie dem Kundenbereich zuzuordnen sind. 
  • Der Betreiber von baulich verbundenen Betriebsstätten hat basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (Details zum Präventionskonzepts siehe § 5 Absatz 2 Ziffer 5 der aktuellen COVID-19-Verordnung).

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung

  • der 2 Meter Mindestabstand zwischen Kunden und Dienstleister und/oder
  • vom Kunden das Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) nicht eingehalten werden,

ist diese nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete (technische oder organisatorische) Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Arbeitsort/Ort der beruflichen Tätigkeit

  • Die berufliche Tätigkeit sollte wenn möglich vorzugsweise außerhalb der Betriebsstätte erfolgen. Hierbei ist zwischen dem Arbeitsgeber und Arbeitnehmer ein Einvernehmen herzustellen.
  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein 2 Meter Mindestabstand einzuhalten, sofern nicht bereits durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Sollte die berufliche Tätigkeit in einem geschlossenen Raum stattfinden, ist zusätzlich zum Mindestabstand auch ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu anderen Personen ausgeschlossen werden kann oder durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (zum Beispiel Trennwände im Büro) das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Veranstaltungen

Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind jedoch insbesondere 

  • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, sofern sie nicht in digitaler Form (z.B. online) abgehalten werden können und
  • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind und nicht in digitaler Form (z.B. online) abgehalten werden können.

Für erlaubte Veranstaltungen im eigenen Kundenbereich gilt grundsätzlich die 20m²-Beschränkung pro Kunde (siehe oben). 

Ausnahme: Für zulässige Veranstaltungen zu Aus- und Fortbildungszwecken gilt diese 20m²-Beschränkung nicht! In Fällen einer unbedingt erforderlichen Zusammenkunft zu beruflichen Aus- und Fortbildung sowie bei beruflichen Zusammenkünften im Kundenbereich von Betriebsstätten (d.h. mit Dritten) ist der Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten und eine FFP2-Maske zu tragen.

  • Der Mindestabstand kann ausnahmsweise unterschritten werden, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Für Mitarbeiter des Veranstalters mit unmittelbaren Kundenkontakt sowie für Vortragende sind zusätzlich die Sicherheitsbestimmungen des unmittelbaren Kundenkontakts zu beachten (FFP2-Maske und 2 Meter Abstand.

Beispiel:
Darf ich also mein privates Wirtschaftstraining durchführen? Wenn es sich hier um eine erlaubte unbedingt erforderliche Zusammenkunft zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken handelt, darf ich diese grundsätzlich in meinem Unternehmen, bei meinem Kunden oder in einem angemieteten Seminarraum veranstalten (Sicherheitsvoraussetzungen siehe oben).

Achtung:
Das Wirtschaftstraining darf nicht in einem Beherbergungsbetrieb (z.B. einem Seminarhotel) veranstaltet werden. In Beherbergungsbetrieben ist wäre dies nur zu Ausbildungszwecken „gesetzlich anerkannter Einrichtungen“ erlaubt.

Beratungsleistungen, die in der Betriebsstätte des Kunden erbracht werden (Achtung: Sonderregeln für „Veranstaltungen“ siehe oben)

Im Falle einer Beratung vor Ort beim Kunden in dessen Kundenbetrieb gilt:

  • Die berufliche Tätigkeit sollte wenn möglich vorzugsweise außerhalb der Betriebsstätte erfolgen (z.B. online)
  • Zulässig unter Einhaltung des Mindestabstandes und des Tragens einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder äquivalenter bzw. höherwertiger Standard)

Fahrgemeinschaften

Die gemeinsame Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur zulässig, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. Dies gilt auch für Aus- und Weiterbildungsfahrten. Zusätzlich ist eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.

Muster Aushang

Muster Formular für Schlüsselarbeitskräfte für Ausgangsbeschränkung

Empfehlungen des BM für Inneres zum Bürobetrieb

Die WKÖ aktualisiert laufend alle Informationen unter www.wko.at/corona