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Coronavirus – Informationen für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

Info-Service zu Covid-19 für betroffene Firmen

Informationsstand: 11.1.2022

Mit 10.1.2022 gibt es wieder Änderungen bei den COVID-19-Bestimmungen. Hier finden Sie die aktuelle offizielle COVID-19-Verordnung.

» allgemeine Corona-FAQ der WKO für Unternehmen

Bitte beachten Sie auch die regionalen zusätzlichen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick der wichtigsten Änderungen speziell für die Dienstleistungsbranchen der UBIT (Unternehmensberatung, Bilanzbuchhaltungsberufe, Informationstechnologie):

Allgemeines:

  • 2G gilt grundsätzlich überall außer am Arbeitsort (es bleibt der „Lockdown für Ungeimpfte“)
  • Es gilt die FFP2- Masken-Pflicht in allen geschlossenen, öffentlichen Orten
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine FFP2-Maske getragen werden.
  • Sperrstunde für Betriebsstätten 22:00
  • Seit 3. Jänner ist das Impfzertifikat einer Einmalimpfung (Johnson & Johnson) nicht mehr gültig
  • Mindestabstand 2 Meter
  • FFP2-Maskenpflicht auch im Freien, wenn der Mindestabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann (z.B. in Fußgängerzonen)
  • 2-G-Kontrolle im Kundenbereich für alle in nicht-lebensnotwendigen Handels- bzw. Dienstleistungsbetrieben

Arbeitsort

  • 3-G-Nachweispflicht am Arbeitsplatz gilt weiterhin 
  • Home-Office-Empfehlung
  • FFP2-Maskenpflicht, außer physischer Kontakt kann ausgeschlossen werden oder es gibt sonstige Schutzvorrichtungen (z.B. Trennwände, feste Teams, 2-G-Nachweis-Pflicht oder Ähnliches) 

Im Detail

Ausgangsregelungen:

  • Es gilt der „Lockdown“ für Ungeimpfte“: Das Verlassen des privaten Wohnbereichs ist für Ungeimpfte und nicht Genesene ab 12J (Ausnahme für schulpflichtige Kinder durch Corona-Testpass) unzulässig bis auf gewisse Ausnahmen zB für berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist; Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens; Aufenthalt im Freien.

Kundenbereiche:

  • Es gilt die 2G-Regel in allen Kundenbereichen von Handel und Dienstleistungen (außer im Handel des täglichen Bedarfs) und dies muss möglichst beim Einlass, jedenfalls aber beim Erwerb von Waren oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung kontrolliert werden.
  • Es muss von den Kunden eine FFP2-Maske getragen werden
  • Es muss ein COVID-19-Beauftragter bestellt werden und Präventionskonzept vorgelegt werden. Zum Muster

Beherbergungsbetriebe:

  • Zutritt nur mit 2G erlaubt (außer zB unaufschiebbare berufliche Gründe)
  • Es gilt FFP2-Pflicht in allgemein zugänglichen Bereichen
  • Kontaktdatenerhebungen muss erfolgen
  • Ein COVID-19-Beauftragter und ein Präventionskonzept müssen vorhanden sein

Orte der beruflichen Tätigkeit:

  • Betreiber und Arbeitnehmer müssen über 3G-Nachweis verfügen.
  • Betreiber und Arbeitnehmer müssen an Arbeitsorte mit physischem Kontakt zu anderen Personen eine FFP2-Maske tragen außer es gibt andere geiegnete Schutzmaßnahmen zB Trennwand 

Zusammenkünfte:

  • Grundsätzlich muss ein 2G-Nachweis vorliegen.
  • Personen, die über keinen 2G-Nachweis verfügen, dürfen nur zB an Zusammenkünften von beruflichen Zwecken teilnehmen, wenn dies zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich ist. Wenn diese Zusammenkunft in geschlossenen Räumen stattfindet, muss eine FFP2 Maske getragen werden. 

Kleine Zusammenkünfte:

  • Für kleine Zusammenkünfte mit maximal 4 Personen aus unterschiedlichen Haushalten (zuzüglich max. 6 minderjähriger Kinder dieser Personen oder minderjährige Kinder, gegenüber denen diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen) gelten keine bestimmten Auflagen (wie z.B. 2-G-Nachweis, Maskenpflicht, Sperrstunde etc.). Ungeimpfte können an diesen Zusammenkünften aber nur teilnehmen, soweit ein zulässiger Ausgangsgrund vorliegt. 

Größere Zusammenkünfte:

  • Alle anderen Zusammenkünfte (ab 5 Personen) – soweit sie nicht generell von den Auflagen ausgenommen sind – sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
  • 2-G-Nachweis: Der für die Zusammenkunft Verantwortliche darf Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 2-G-Nachweis vorweisen können.
  • Zusammenkünfte ohne ausschließlich zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (z.B. Hochzeits-, Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern) Indoor und Outdoor:
    • max. 25 Personen (2G und FFP2-Maske)
  • Zusammenkünfte mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen Indoor und Outdoor:
    • max. 500 Personen (2G)
    • max. 1000 Personen (2G+)
    • max. 2000 Personen (Verpflichtende Booster-Impfung + negativer PCR-Test)
  • FFP2-Masken-Pflicht: Teilnehmer haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Mindestabstand: Es ist darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann (Empfehlung).
  • Kontaktdatennachverfolgung: Der für die Zusammenkunft Verantwortliche hat die Daten von sämtlichen Personen zu erheben, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten.
  • Anzeige- bzw. Bewilligungspflicht
    • ab 50 Teilnehmern: Anzeige bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
    • ab 250 Teilnehmern: Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
  • Präventionskonzept und COVID-19-Beauftragter: Bei Zusammenkünften von mehr als 50 Personen hat der für eine Zusammenkunft Verantwortliche einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Sperrstundenregelung: Zusammenkünfte dürfen nur nur zwischen 5.00 und 22.00 Uhr stattfinden.
  • Gastronomie: Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten die Regelungen für die Gastronomie.
  • Die Auflagen für Zusammenkünfte gelten grundsätzlich unabhängig vom Ort der Zusammenkunft. Wenn Zusammenkünfte in Kundenbereichen von Betriebsstätten, Gastronomiebetrieben, Beherbergungsbetrieben, Sportstätten oder Freizeit- und Kultureinrichtungen stattfinden, dann gilt hinsichtlich des Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr immer die strengere Regel (i.d.R. 2-G-Nachweis.)

Hinweis:
Alle Rechtsauskünfte werden vom Fachverband UBIT nach bestem Wissen und Gewissen erteilt und basieren auf den zum jeweiligen Zeitpunkt gesicherten Informationen. Der Fachverband UBIT übernimmt für die Richtigkeit der Auskünfte keine Haftung.