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Coronavirus – Information zur Wiedereröffnung der Betriebe in der Hotellerie und Gastronomie

Schutzmaßnahmen, Infowebsite, Checkliste und Bestellung von MNS-Masken
  1. Öffnungszeitpunkt und Schutzmaßnahmen
  2. Verhaltensregeln und Verhaltensempfehlungen
  3. Infowebsite – Sichere Gastfreundschaft
  4. Checkliste für die Wiedereröffnung
  5. Mund-Nasen-Schutz
  6. Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen, Arbeitsrecht und Stornoregelungen
  7. Gewerberechtliche Bestimmungen

1. Öffnungszeitpunkt

Gastronomiebetriebe dürfen mit 15.05.2020 wieder öffnen. Für die Hotellerie wurde das Betretungsverbot bis 28.5.2020 verlängert. Touristische Nächtigungen können daher ab dem 29.5.2020 stattfinden. Bis dahin dürfen Beherbergungsbetriebe nicht „zum Zweck der Erholung und Freizeitgestaltung“ betreten werden. Ausgenommen von diesem Betretungsverbot sind:

  • Personen, die sich am 4.4.2020 bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld vereinbarte Dauer der Beherbergung,
  • zum Zweck der Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  • aus beruflichen Gründen oder
  • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses (z.B. wenn die eigene Wohnung aufgrund eines Wasserrohrbruchs unbewohnbar wird.)
  • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
  • von Kurgästen und Begleitpersonen in einer Kuranstalt, die gemäß § 42a KAKuG, BGBl. Nr. 1/1957, als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium gemäß § 2 Abs. 1 Z 5 KAKuG organisiert ist,
  • von Schülern zum Zwecke des Schulbesuchs (Internate, Lehrlingswohnheime).

2. Verhaltensregeln und Verhaltensempfehlungen

2.1. Gastronomiebereich

2.2. Beherbergungsbereich

2.3. Spa-Bereich: Kosmetik, Fußpflege, Massage, Friseur

2.4. Wellness-Bereich: Pools, Saunen, etc.

2.5 Kinderbetreuung

2.6 Veranstaltungen

2.1. Gastronomiebereich

Restaurant, Kaffeehaus und andere öffentlich zugängliche gastronomische Bereiche im Hotel dürfen zwischen 6:00 und 23:00 Uhr von Kunden betreten werden, sofern keine strengeren Sperrzeitenregelungen bestehen. Dabei ist insbesondere zu beachten:

  • Verabreichungsplätze so einrichten, dass der Mindestabstand von einem Meter zwischen den Besuchergruppen gewährleistet ist.
  • Das Servicepersonal muss bei Kundenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Keine gemeinsam genutzten Gegenstände auf den Tischen aufstellen (zB Salz & Peffer bzw Essig & Öl)

Bei der Abholung vorbestellter Speisen bzw Getränke dürfen diese nicht vor Ort konsumiert werden.

Verhaltensregeln für den Gast

Die Verhaltensregeln für den Gast sollten gut sichtbar platziert sein, insbesondere im Eingangsbereich des Lokals. Als Serviceleistung stellen die Wirtschaftskammern dafür eine Vorlage auf www.sichere-gastfreundschaft.at zum Download bereit.

  • Gäste müssen am Tisch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Tische sind nach Möglichkeit vorab zu reservieren.
  • In der Gastronomie und in Gastronomiebereichen der Hotellerie ist ein gemeinsamer Einlass von mehreren zusammengehörenden Besuchergruppen möglich, wenn zwischen den Tischen ein Mindestabstand 1 Meter eingehalten wird. Das bedeutet, dass Gruppenreservierungen – in eingeschränkter Form wieder möglich sind, wenn unterschiedliche Tische besetzt werden.

An einem Tisch dürfen maximal vier Erwachsene mit ihren minderjährigen Kindern oder Besuchergruppen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, sitzen. Dabei kann der Mindestabstand von einem Meter unterschritten werden.

Buffets und Frontcooking

Diese sind grundsätzlich unter diesen Auflagen gestattet:

  • Die Stationen werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut, um Speisen auf Wunsch des Gastes anzurichten.
  • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast ist gestattet.
  • Bei Frontcooking ist eine räumliche Trennung zum Gast (zB Glasscheibe) vorzusehen.

Bei Rückfragen zu den Schutzmaßnahmen in der Gastronomie wenden Sie sich bitte direkt an den Fachverband Gastronomie. E-Mail: gastronomie@wko.at, Tel: 05 90 900 3562

2.2. Beherbergungsbereich

Folgende Punkte sind bei der Wiedereröffnung zu beachten:

  • Gegenüber anderen Personen/Gästegruppen ist in den allgemein zugänglichen Bereichen ein Abstand von min. 1 Meter einzuhalten.
  • Das Infektionsrisiko kann auch durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung minimiert werden. Dann gilt die Abstandsregelung von 1 Meter nicht.
  • Gäste müssen im Eingangsbereich und der Rezeption, sowie beim erstmaligen Betreten des Restaurants bis zum Tisch einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 
  • Mitarbeiter müssen bei Kundenkontakt jedenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Seminare sind bis zu einer Höchstgrenze von 100 Personen zulässig. Voraussetzung ist die Einhaltung eines Abstandes von min. 1 Meter zwischen den Personen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz. Wenn bei einer Schulung bzw. Aus-und Fortbildung der Mindestabstand und/oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz nicht eingehalten werden kann, ist das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren. Auf den Sitzplätzen müssen Teilnehmer und Vortragende keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Alle Maßnahmen in der Gastronomie, gelten auch für gastronomische Bereiche in Hotels.
    Bei Buffets gibt es eine Erleichterung: Werden diese nur für Übernachtungsgäste angeboten, so ist eine Selbstbedienung zulässig, wenn besondere hygienische Vorkehrungen getroffen werden. 
  • Der Wellnessbereich darf unter den empfohlenen Präventionsmaßnahmen des Bundesministeriums geöffnet werden. Nähere Infos finden Sie unter Punkt 2.4.
  • Nächtigungen in Gemeinschaftsschlafräumen sind zulässig, wenn gegenüber Personen aus fremden Haushalten ein Abstand von min. 1,5 Metern eingehalten wird oder durch Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Fitnessräume in Beherbergungsbetrieben sind unter den folgenden Bedingungen erlaubt: Beim Betreten muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Im Fitnessbereich ist gegenüber Personen aus fremden Haushalten ein Abstand von 2 Meter einzuhalten. Dieser Abstand kann ausnahmsweise kurz unterschritten werden.

2.3. Spa-Bereich: Kosmetik, Fußpflege, Massage, Friseur

Allgemeingültige Verhaltensregeln, Sonderregelungen wegen Eigenart der Dienstleistung, Ausnahmen, Verhaltensempfehlungen und Aushänge

2.3.1. Allgemeingültige Verhaltensregeln

Beim Betreten des Kundenbereiches von Betriebsstätten gilt:

  • Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, müssen einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Kunden haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Der Betreiber hat sicherzustellen, dass er und seine Mitarbeiter bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • gleichzeitiger Aufenthalt von maximal so vielen Kunden in den Kundenbereichen von Betriebsstätten, dass pro Kunde 10 m2 zur Verfügung stehen

2.3.2. Sonderregelungen wegen Eigenart der Dienstleistung

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung

  • der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister und/oder
  • vom Kunden das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,

ist diese nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimiert werden kann.

Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

2.3.3. Ausnahmen

  • Das Tragen von den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtungen gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und für Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen der Vorrichtung nicht zugemutet werden kann.
  • Sofern zwischen den Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind, muss ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden.
  • Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme der Ausnahme glaubhaft zu machen.

2.3.4. Verhaltensempfehlungen

Ergänzend zu den in der Verordnung enthaltenen Vorgaben gibt es

2.3.5. Musteraushänge

Zur Information der Gäste über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in unseren Betrieben stellen wir entsprechende Aushänge zur Verfügung:

2.4. Wellnessbereich: Pools, Saunen, etc.

Zur Öffnung des Wellnessbereichs wurden seitens des Gesundheitsministeriums bereits Verhaltensempfehlungen veröffentlicht.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Indoor- und Outdoorpools dürfen ab 29.5. geöffnet werden, so wie auch alle Badegewässer wie z.B. Schwimmteiche.
    Empfohlen werden folgende Zugangsbeschränkungen:
    • In Freibädern/Bädern an Oberflächengewässern/Kleinbadeteichen: 10 m2 der Liegefläche pro Person.
    • In Hallenbädern: 10 m² der den Badegeästen zur Verfügung stehenden Liegefläche/Ruhebereiche pro Person
    • Beim Schwimmen in Pools: 6 m² der Wasserfläche pro Person. Abstandsregel 1-2 Meter zwischen den Badenden.
    • Beim Schwimmen in Kleinbadeteichen: 25 m² des Badeteiches pro Person. Abstandsregel von 3-4 Meter zwischen den Badenden.
    • In Whirlpools: Abstandsregel von min. 1 Meter einhalten.
  • Zwischen Gästen aus gemeinsamen Haushalt gelten die Abstandsregelungen nicht. Gleiches gilt für Gäste, die den Aufenthalt in einer gemeinsamen Wohneinheit verbringen (Gästegruppe).
  • Keine MNS-Pflicht besteht in Feuchträumen (Duschen und Schwimmhallen), sowie Außenbereiche.
  • Saunaanlagen/Warmluft- und Dampfbäder:
    • Die Benützung ist grundsätzlich nur von einer Person erlaubt bzw. von Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Wenn ein Zimmer/Ferienwohnung eine eigene Sauna hat, kann diese von allen Bewohnern des Zimmers/Ferienwohnung genutzt werden.
    • Wenn eine Sauna von allen Gästen des Beherbergungsbetriebes genutzt werden kann: Terminvergabe pro Zimmer/Ferienwohnung, sowie Reinigung und Desinfektion nach jeder Gästegruppe.
    • Eine gleichzeitige Benützung durch mehrere Personen (die nicht im gemeinsamen Haushalt leben) ist nur dann möglich, wenn eine Fläche von 10 m² pro Person zur Verfügung steht.
    • Von Aufgüssen und Wedeln ist abzusehen.

⇒ Weitere Informationen und Empfehlungen zur Wiedereröffnung von Badeeinrichtungen

Musteraushang

Zur Information der Gäste über die Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen in unseren Betrieben stellen wir einen entsprechenden Aushang zur Verfügung:

2.5 Kinderbetreuung

Die wichtigsten Eckpunkte zu den Empfehlungen für die Kinderbetreuung:

  • Möglichst breit gestreute Bring- und Abholzeiten
  • Abstand zwischen Mitarbeitern und Eltern: min. 1 Meter
  • Nach Betreten der Einrichtungen sollen sich die Kinder die Hände desinfizieren
  • Regelmäßiges Händewaschen über den ganzen Betreuungszeitraum
  • Altersadäquate Aufklärung über die Hygiene (Husten/Niesen)
  • Gruppen möglichst klein halten
  • Empfehlung: Mund-Nasen-Schutz für die Mitarbeiter
  • Desinfektion der Räumlichkeiten (Möbel, Türklinken, Spielsachen)
  • Regelmäßig lüften

2.6 Veranstaltungen

  • Die maximale Personenanzahl für Veranstaltungen beträgt zunächst 100 Personen
  • Mitarbeiter, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, müssen in diese Höchstzahlen nicht eingerechnet werden.
  • Für Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen soll diese Zahl über den Sommer sukzessive erhöht werden (siehe Stufenplan unten). 
  • Alle anderen Veranstaltungen, wie Hochzeiten und Begräbnisse mit mehr als 100 Personen bleiben auch im Sommer untersagt.
  • Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank der Getränke gelten die Regeln für die Gastronomie:
    • Ausschank/Verabreichung zwischen 6:00 und 23:00 Uhr
    • An einem Tisch dürfen maximal vier Erwachsene mit ihren minderjährigen Kindern oder Besuchergruppen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, sitzen.
    • oVerabreichungsplätze/Tische sind so zu stellen, dass der Mindestabstand von einem Meter zwischen den Besuchergruppen gewährleistet ist.
    • Das Servicepersonal muss bei Kundenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Seitens des Gesundministeriums wurden hier weitere Klarstellungen zu gastronomischen Tätigkeiten für Hochzeiten und Veranstaltungen angekündigt. Wir informieren, sobald uns die Details vorliegen.

  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen ist ein Abstand von min. 1 Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe angehören, einzuhalten.
  • Zwischen Tänzern ist ein Abstand von min. 2 Meter einzuhalten. Dieser Abstand kann kurzfristig unterschritten werden.
  • Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten, welches spezielle Schulungsanforderungen für Mitarbeiter, Regelungen zur Besucherlenkung, besondere Hygienevorgaben etc. enthält.

Stufenplan - Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen

  • Ab dem 1. Juli 2020 sind im Indoor-Bereich Veranstaltungen mit max. 250 Personen erlaubt. Im Outdoor-Bereich sind max. 500 Personen zulässig.
  • Ab dem 1. August 2020 sind im Indoor-Bereich max. 500 Personen erlaubt und im Outdoor-Bereich max. 750 Personen. Wenn vorab eine Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde eingeholt wird, sind Veranstaltungen im Indoor-Bereich bis max. 1000 Personen erlaubt, im Outdoor-Bereich bis max. 1250 Personen. Die Bewilligung ist zu erteilen, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept vorgelegt wird, die epidemiologische Lage der Veranstaltung es zulässt und Kapazitäten der Gesundheitsbehörde im Falle eines Verdachts- oder Erkrankungsfalls bei der Veranstaltung bestehen.

⇒ FAQs Hochzeiten

FAQs Seminare

3. Infowebsite Sichere Gastfreundschaft

Die gemeinsame Website der WKÖ mit dem Ministerium ist bereits unter www.sichere-gastfreundschaft.at online!

Inhalt sind die neuen Verhaltensregeln und Verhaltensempfehlungen für Betriebe und für einen sicheren Umgang mit Gästen. Für die Gastronomie wurden bereits Informationen auf die Homepage gestellt. Regeln für Beherbergungsbetriebe sollen in Kürze folgen!

4. Checkliste für die Wiedereröffnung

Die folgenden Punkte sollen Ihnen bereits jetzt einen allgemeinen Überblick über die Maßnahmen im Zuge der Wiedereröffnung verschaffen:

  • Notwendige Bestellungen durchführen (Masken, Desinfektionsmittel, Plexiglasschutz etc.).
  • Plätze für Aufsteller, Hinweisschilder, Bodenmarkierungen etc. festlegen.
  •  Gegebenenfalls Aufstellung der Tische im Restaurant neu gestalten.
  • Mitarbeiter hinsichtlich der Hygienemaßnahmen unterweisen.
  • Reinigungs- und Desinfektionsplan erstellen.
  • Menschenansammlungen im Betrieb vermeiden.
  • Kontaktlosen Umgang mit Gästen kultivieren.
  • Bei Krankheit von Mitarbeitern/Gästen den Plan für Covid-19 umsetzen.

5. Mund-Nasen-Schutz

5.1. MNS-Masken

Bestellung über WKÖ

Um sicherzustellen, dass auch bei einer aktuell angespannten Marktsituation ausreichend Mund-Nasen-Schutz für österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat die WKÖ Vorkehrungen getroffen. Hotellerie-Betriebe können hochqualitative, EN14683-zertifizierte MNS-Masken ab sofort und solange der Vorrat reicht per Online-Formular bestellen.

Regionale Anbieter von Mund-Nasen-Schutz

Eine Auflistung regionaler Anbieter ist unter folgenden Links zu finden: 

» Burgenland

» Kärnten

» Oberösterreich

» Niederösterreich

» Salzburg

» Steiermark

» Tirol

» Vorarlberg 

» Wien 

5.2. Schutzvisiere

» Eine Auflistung regionaler Anbieter 

6. Informationen zu Unterstützungsmaßnahmen, Arbeitsrecht und Stornoregelungen

» Alle weiteren Informationen wie Handlungsempfehlungen, Maßnahmen wie Härtefallfonds und Corona-Hilfs-Fonds sowie Stornobedingungen

7. Gewerberechtliche Bestimmungen

Nach dem Zwangsstillstand durch die Corona-Krise gilt es vor und beim Wiederhochfahren der Betriebe mehrere Punkte zu beachten.

» Zu den To-do's

Allgemeingültige Verhaltensregeln

Beim Betreten des Kundenbereiches von Betriebsstätten gilt:

  • Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, müssen einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Kunden haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Der Betreiber hat sicherzustellen, dass er und seine Mitarbeiter bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • gleichzeitiger Aufenthalt von maximal so vielen Kunden in den Kundenbereichen von Betriebsstätten, dass pro Kunde 10 m2 zur Verfügung stehen

Sonderregelungen wegen Eigenart der Dienstleistung

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung

  • der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister und/oder
  • vom Kunden das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,

ist diese nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimiert werden kann.

Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Ausnahmen

  • Das Tragen von den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtungen gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und für Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen der Vorrichtung nicht zugemutet werden kann.
  • Sofern zwischen den Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind, muss ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden.
  • Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme der Ausnahme glaubhaft zu machen.