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Im Fokus

Mit der neuen Serie „IM FOKUS“ holt die Landesinnung der Berufsfotografen OÖ die Sieger des Landespreises vor den Vorhang und präsentiert die Menschen hinter der Kamera.

OLGA VINAKUR

Siegerin Bundespreis Lehrlingswettbewerb

© Juliana Tasler

Mein ganz persönlicher Fragebogen

Name: Olga Vinakur.
Sternzeichen: Fische.
Wohnort: Linz.

Wer ist dein Vorbild und warum?
Der russische Werbefotograf Igor Sakharov und der deutsche Jens Koch – sie haben beide einen einzigartigen Stil, der mich sehr inspiriert.

Meine Kamera:
Canon 50D, Canon 5D Mark III und IV.

Warum ich am Nachwuchs-Award teilnehme:
Bei meiner ersten Teilnahme habe ich gleich den 1. Platz erreicht – das war ein riesiger Ansporn. Es gefällt mir sehr, mich bei bestimmten Themen kreativ ausleben zu können und coole Projekte anzugehen.

Wie wichtig ist, sich mit Kollegen zu messen?
Es ist schon wichtig, weil man sich dabei weiterentwickelt und sieht, was die Kollegen machen.

Wie siehst du in der Fotografie die Geschäftsmodelle der Zukunft?
Es bringt sicher Vorteile, wenn man sich als Fotograf in Zukunft spezialisiert und auf einem bestimmten Gebiet richtig top ist. Ich persönlich mag eigentlich alle Kategorien, weil ich die Abwechslung brauche.

Wie wichtig ist für einen Fotografen die Ausbildung und ständige Weiterbildung?
Das Wichtigste überhaupt. Die Fotografie ist extrem schnelllebig geworden, die Technik verändert sich dauernd. Wer nicht aufpasst und ständig an sich arbeitet, verpasst den Zug.

Was würdest du einem Berufs-Neueinsteiger empfehlen?
Ein junger Fotograf darf auf keinen Fall ein Einzelgänger sein, sondern man muss sich ein Netzwerk schaffen und Hilfe annehmen. Er sollte auch zu den Veranstaltungen der Innung gehen, wo viele wichtige Themen angesprochen werden.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Mein Vater ist Hobbyfotograf und ich habe ihm immer gerne über die Schulter geschaut. Dann habe ich mit alten Kameras selbst begonnen. Nachdem ich an der Linzer Kunstuniversität nicht genommen worden bin, habe ich später eine Lehrstelle gefunden und im Februar die Abschlussprüfung mit Auszeichnung bestanden.

Welche Trends siehst du in der Fotografie?
Ich schaue nicht auf Trends, weil alles immer wieder kommt und geht.

Wie beurteilst du die Angebote der Innung und welche Serviceleistungen wie Seminare, Workshops nutzt du?
Mein Chef Martin Eder schaut immer drauf, dass wir uns ständig weiterbilden. Die Innung bietet spannende Veranstaltungen mit interessanten Vortragenden und wichtigen Informationen. Eine aus unserem Team schickt der Chef dorthin und anschließend besprechen wir die Inhalte mit allen Mitarbeitern. Das macht Sinn und wir können alle davon profitieren.

Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehme:
Kamera, meine Katzen und genug zum Essen.

Was mich ärgert:
Ich bin eigentlich ganz friedlich, aber wenn ich nichts zum Essen bekomme, werde ich schnell grantig.

Wen ich gerne fotografieren würde:
Till Lindemann, den Leadsänger der Band Rammstein.

Schwarz-weiß oder Farbe?
Beides, derzeit tendiere ich zu Farbfotos.

Ist für dich das Glas halb leer oder halb voll? Halb voll.

Mein Siegerbild – wie war der kreative Prozess, die Themenfindung, die Entstehung?
Das Thema war ja vorgegeben: Ballfrisuren 2025. Ich habe mir lange den Kopf zerbrochen, bis ich die richtige Idee hatte – natürlich beim Einschlafen. Ich wollte eine Message verpacken und das Thema Plastikmüll in den Weltmeeren ist mir sehr wichtig. Mit Hilfe einer Friseurin konnten wir das dann super umsetzen und haben ein Schiff aus PVC-Flaschen in die Frisur integriert und männliche Models genommen. Es war richtig aufwändig und viel Arbeit. Als ich das Ergebnis gesehen habe, wusste ich schon, dass es ein besonderes Bild geworden ist. Mit 0815-Fotos konnte ich noch nie zufrieden sein.

Wie wichtig sind freie Arbeiten abseits des täglichen Business?
Im fotografischen Alltag wird dir natürlich vieles vorgegeben und du wirst künstlerisch nicht gefordert. Bei freien Projekten musst du kreativer sein, die machst du für dich persönlich und du kannst Neues ausprobieren. Ich nenne das Herzensprojekte.

Meine persönlichen Ziele:
Ich möchte beruflich erfolgreich sein und hätte gerne ein Haus am Waldrand mit einem eigenen Studio.

Mein ganz großer Traum:
Das angesprochene Haus mit viel Platz für Hunde und Katzen.

Folgst du eher deinem Kopf oder deinem Gefühl?
Immer dem Gefühl.

Was liebst du an deinem Beruf?
Alles, aber ganz besonders liebe ich es, wenn ein Kunde sich wahnsinnig über Fotos freut und man seine Begeisterung spürt. Das ist ein wunderschönes Gefühl, wenn man andere glücklich machen und das Vertrauen zurückzahlen kann.

Das perfekte Bild ist…
gibt´s für mich nicht. Ich bin sehr selbstkritisch und finde immer irgendetwas, das ich besser hätte machen können. Und es gibt auch keine perfekten Menschen.

Was willst du in 10 Jahren erreicht haben?
Das lasse ich auf mich zukommen, da mache ich mir noch keine Gedanken.



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