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Arbeitszeitgesetz

Mit 01.01.2015 ergeben sich drei wesentliche Vereinfachungen bei Arbeitszeitaufzeichnungen:
  • Bei AN, die Arbeitszeit und -ort weitgehend selbst bestimmen können, reichen Saldenaufzeichnungen, d.h. nicht Beginn, Ende und Ruhepausen sind aufzuzeichnen, sondern z.B. Montag 8 Stunden, Dienstag 9 Stunden, etc.
  • Die Aufzeichnung von Ruhepausen kann derzeit nur entfallen, wenn die Betriebsvereinbarung das vorsieht und die Ruhepause max. 30 Minuten dauert. In Zukunft kann die Pausenaufzeichnung auch mit Einzelvereinbarung entfallen. Die Vorgabe von 30 Minuten entfällt.
  • Bei fixer Arbeitszeitaufteilung kann die Aufzeichnung ganz entfallen, nur Abweichungen sind festzuhalten. Einmal im Monat sowie gegenüber dem Arbeitsinspektor ist zu bestätigen, dass es keine Abweichung gab.

Der AN bekommt dafür das Recht auf Übermittlung der Arbeitszeitaufzeichnung einmal pro Monat, wenn er das nachweislich verlangt. Dieses Recht hatten AN schon bisher, wenn auch nicht ausdrücklich. Ansprüche verfallen nicht, solange dem AN die verlangte Übermittlung der Aufzeichnungen verwehrt wird. Des Weiteren entfällt für AG die kleine Meldepflicht bez. Schichtarbeit und Kurzpausen gegenüber dem Arbeitsinspektor.