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Handwerkerbonus

Informationen zum Handwerkerbonus, welcher eine Förderung darstellt

Nachstehend erhalten Sie Informationen zum Handwerkerbonus, der eine Förderung darstellt (keine Steuerbegünstigung). Die genauen Richtlinien dazu sind in Ausarbeitung. Das Gesetz wurde kürzlich im Bundesgesetzblatt kundgemacht (BGBl I Nr. 31/2014).

 
  • Gefördert werden Arbeitsleistungen für Maßnahmen in Zusammenhang mit der Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von im Inland gelegenem Wohnraum. Materialkosten sind nicht Gegenstand der Förderung.

  • Das Förderausmaß beträgt 20% der förderbaren Kosten (Arbeitsleistung) in Höhe von maximal € 3.000,- (ohne Umsatzsteuer). Somit können pro Förderwerber, Wohneinheit und Jahr maximal € 600,- an Förderung ausbezahlt werden.

  • Abwicklungsstelle noch unbekannt, wird derzeit vom Finanzministerium verhandelt

  • Beginn: Handwerkerbonus gilt für Maßnahmen ab 1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2015


Beispiele von erfassten Leistungen:

  • Austausch von Fenstern

  • Austausch von Bodenbelägen

  • Erneuerung Wandtapeten

  • Malerarbeiten

  • Installationen (wie z.B. Reparatur Heizung, Geschirrspüler, ...)


    Welche Leistungen sind NICHT abgedeckt?

  • Neuschaffung oder Erweiterung von bestehendem Wohnraum, Beispiel: Neuverglasung einer Loggia und damit Herstellung eines Wintergartens (= neuer Wohnraum)

  • Arbeiten an Gebäuden außerhalb des eigentlichen Wohnraumes, Beispiel: Arbeiten an Pools, Einfriedung

  • Maßnahmen aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Auflagen, Beispiel: Rauchfangkehrer-Arbeiten im hoheitlichen Auftrag

  • Gutachten (z.B. Mess- oder Überprüfungsarbeiten, Energieausweise)

  • Ablesedienste und Abrechnung bei Verbrauchszählern (Strom, Gas, Wasser, Heizung usw.)


    Wann kann eine Förderung nicht in Anspruch genommen werden, obwohl es sich um eine geeignete Maßnahme handelt?

Beispielsweise:

  • Bei Vorliegen von Doppelförderungen Beispiel: Es werden Sonderausgaben über die Arbeitnehmerveranlagung beantragt. Da ein und dieselbe Leistung nicht doppelt gefördert werden soll, kann nicht zusätzlich der Handwerkerbonus beantragt werden.

  • Bei Vorliegen eines Versicherungsfalls Beispiel: Ein Wasserschaden wird durch eine Versicherungsentschädigung abgegolten. Die Arbeitskosten für den Installateur sind nicht förderbar, da der Schaden ohnehin von der Versicherung übernommen wurde.

  • Bei Ausschöpfung des Förderbudgets

 

Abschließend möchten wir anmerken, dass wir seitens der Landesinnung mit der aktuellen Fassung des Handwerkerbonus nicht glücklich sind. Vor allem ist der Ausschluss der Schaffung bzw. Erweiterung von Wohnraum eine gravierende Einschränkung gegenüber dem von uns ursprünglich präsentierten Konzept. Damit werden seitens der Bundesregierung leider sehr wichtige Möglichkeiten vergeben, um wirkungsvoll gegen organisierten Pfusch und Schwarzarbeit auftreten zu können.