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Freigrenze für PV-Strom-Eigenverbrauch auf 25.000 kWh angehoben

Lobbying-Erfolg für die Allianz von PV-Austria, WKÖ und Elektroinnung: Einführung einer Eigenverbrauchsfreigrenze von 25.000 kWh

Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen PV-Austria, WKÖ und der Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker konnte nach zähen Verhandlungen und hartnäckiger Überzeugungsarbeit der Finanzminister und schließlich die Bundesregierung zu Zugeständnissen bei der Eigenverbrauchsbesteuerung von Photovoltaikanlagen bewegt werden. Der nun errungene und ausgewogene Kompromiss umfasst die Einführung einer Eigenverbrauchsfreigrenze von 25.000 kWh, wodurch eine Änderung des Elektrizitätsabgabengesetzes nötig wird. Demnach sollen Betreiber von PV-Anlagen die vorgesehene Steuer von 1,5 Cent pro kWh erst ab einem Volumen von 25.000 kWh statt wie bisher ab 5.000 kWh zahlen.

Im Gegensatz zum alten Gesetz, bei dem nach Überschreitung der 5.000 kWh die gesamte verbrauchte Strommenge rückwirkend besteuert worden wäre, sind jetzt die 25.000 kWh generell steuerfrei und erst die kWh darüber sollen besteuert werden – wobei auch hier noch eine Bagatellgrenze eingezogen wird.  Damit sind je nach Eigenverbrauch Anlagen von 50 – 80 kWp aus der Steuer ausgenommen.

Unser Bundesinnungsmeister Josef Witke betont im Zusammenhang mit dieser Erfolgsmeldung ausdrücklich: "In den Betrieben registrieren wir zunehmendes Interesse, Eigenproduktionen als Baustein der Energieversorgungssicherheit einzusetzen. Deshalb kommt diese Entlastung genau zum richtigen Zeitpunkt".

Die Attraktivität zur Erzeugung von Strom aus PV ist damit wesentlich gestiegen, und es wurde somit ein Anreiz gesetzt, damit Unternehmer sowie Privathaushalte sauberen Strom erzeugen und selbst verbrauchen und dadurch vielleicht beitragen, dass eine Energiewende möglich wird.