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Photovoltaikförderung des Klima- und Energiefonds 2016

wurde mit einem Förerbudget von 8,5 Mio. Euro gestartet!

Die Förderaktion des Klima- und Energiefonds für PV-Anlagen bis 5 kW Spitzenleistung ist auch 2016 für Unternehmen und Private Investoren geöffnet. Die WKO Oberösterreich hat in der Vergangenheit mehrfach kritisiert, dass Betriebe in der Vergangenheit von dieser Förderschiene ausgeschlossen waren. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können nun den in PV-Kleinanlagen erzeugte Sonnenstrom direkt im Unternehmen nutzen. Dies reduziert einerseits die Belastung der Netze, gleichzeitig erhöht sich durch eine fachkundige Planung mit steigendem Eigenverbrauchsanteil die Wirtschaftlichkeit.  

 

Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen. Dafür stehen insgesamt 8,5 Mio. Euro zur Verfügung. Wie im Vorjahr sind bei der diesjährigen Förderungsaktion neben Einzelanlagen auch Gemeinschaftsanlagen förderungsfähig, welche von mindestens zwei Wohn- bzw. Geschäftseinheiten genutzt werden. Einreichen können natürliche sowie juristische Personen.

 

Pro Standort kann nur für eine Photovoltaik-Anlage um Förderung angesucht werden, es können aber für unterschiedliche Standorte mehrere Anträge gestellt werden. Bitte beachten Sie hierbei die besonderen Bedingungen für Gemeinschaftsanlagen.

 

Pro Antrag werden maximal 5 kW einer Anlage gefördert. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Die Förderpauschale für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen beträgt 275.- Euro/kW bzw. für gebäudeintegrierte Anlagen 375.- Euro/kW.

 

Gleich bleibt das Einreichverfahren: Antragsteller können sich ab sofort bis zum 14. Dezember 2016 rund um die Uhr registrieren und innerhalb einer zwölfwöchigen Frist den Förderantrag stellen:

 

Schritt 1 – Planung

Planen Sie Ihre Anlage in Ruhe mit einem professionellen Fachbetrieb und holen Sie sich Ihre Zählpunktnummer bei Ihrem Netzbetreiber.

 

Schritt 2 - Terminfixierung

Wenn Ihre Planungen abgeschlossen sind, vereinbaren Sie einen fixen Installations- und Fertigstellungstermin mit Ihrem Fachbetrieb.

 

Schritt 3 – Registrierung

Für die Registrierung unter https://www.meinefoerderung.at/webprivate/pv2016/ werden die Zählpunktnummer, die vom Netzbetreiber vergeben wird, sowie die konkreten Daten des baureifen Projektes benötigt. Es empfiehlt sich, einen entsprechenden Zeitpuffer für witterungsbedingte Verzögerungen oder Lieferengpässe einzuplanen. Die Registrierung sollte erst dann erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die PV-Anlage innerhalb der zwölfwöchigen Frist errichtet bzw. fertig gestellt und abgerechnet werden kann. Ab der Registrierung ist das Förderbudget für sie reserviert.

 

Schritt 4 – Antragstellung

Sobald die Anlage errichtet ist und alle notwendigen Bewilligungen und Unterlagen wie Rechnungen, 7-seitiger Prüfbefund, Nachweis der Zählpunktnummer, Endabrechnungsunterlagen und Lichtbildausweis vorliegen, kann der Antrag über den bei der Registrierung übermittelten Link eingereicht werden. Ein Netzanschluss muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhanden sein.

 

Förderanträge, die nach Ablauf der zwölfwöchigen Frist gestellt werden, können nicht mehr berücksichtigt werden und werden storniert. Eine nochmalige Registrierung ist nach Verfall der Registrierungsnummer nicht mehr möglich.

 

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung wird in Form von pauschalen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen bis zu einer Anlagengröße von 5 kW peak gewährt. Für freistehende und Aufdach-Anlagen beträgt die Förderungspauschale Euro 275.- pro kW peak. Gebäudeintegrierte Lösungen, welche konkrete Gebäudefunktionen z. B. als Fassade, Dach oder Sonnenschutz übernehmen, werden mit Euro 375.- pro kW peak gefördert. Die Förderung ist mit 35 Prozent der förderfähigen Nettokosten begrenzt. Für Unternehmen gelten die De-minimis Bestimmungen.

 

Das noch verfügbare Förderbudget ist rund um die Uhr auf https://www.meinefoerderung.at/webprivate/pv_budget/ ersichtlich. Sollte das Förderbudget vor dem 14. Dezember 2016 ausgeschöpft sein, wird die Einreichplattform geschlossen.

 

Der Solarertrag bezogen auf den Standort kann online unter PV-BERECHNUNGS-TOOL  abgeschätzt werden.