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Informationen zur Entlohnung von Ferial- und Pflichtpraktikanten

Für Pflicht- und Ferialpraktikanten im Angestelltenbereich:


Der Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes idgF regelt unter §19C die Entlohnung für Ferial- und Pflichtpraktikanten folgendermaßen:

Ferialpraktikanten sind Personen, die während einer schulischen Ausbildung oder während eines Studiums, ohne aufgrund einer schulrechtlichen oder studienrechtlichen Vorschrift dazu verpflichtet zu sein, während der Schul- bzw. Semesterferien vorübergehend beschäftigt werden.


Pflichtpraktikanten sind Schüler und Studierende, die aufgrund schulrechtlicher bzw. studienrechtlicher Vorschriften ein Pflichtpraktikum (Betriebspraktikum) absolvieren.


Bei erstmaliger Beschäftigung erhalten Ferialpraktikanten und Pflichtpraktikanten eine monatliche Vergütung für 38,5 Wochenstunden in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2.Lehrjahr.


Bei jeder weiteren Beschäftigung als Ferial- oder Pflichtpraktikant gebührt eine monatliche Vergütung für 38,5 Wochenstunden in der Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 3. Lehrjahr.


Die höhere Vergütung für das zweite Pflichtpraktikum (Betriebspraktikum) gebührt auch dann, wenn das erste Pflichtpraktikum (Betriebspraktikum) bei einem anderen Betrieb absolviert wurde.


Für Pflicht- und Ferialpraktikanten im Arbeiterbereich:



Der Kollektivvertrag für Arbeiter im eisen- und metallverarbeitenden Gewerbes idgF regelt unter Abschnitt IX Entlohnung, Absatz 4b die Entlohnung für Pflichtpraktikanten folgendermaßen:


Schülern von mittleren und höheren Schulen, die aufgrund schulrechtlicher Vorschriften ein Betriebspraktikum ableisten müssen, gebührt abweichend von Pkt. 1-4 für die Dauer eines vorgeschriebenen Betriebspraktikums (maximal 1 Monat pro Kalenderjahr – ausgenommen längere Betriebspraktika auf Grund des Schulversuchs
bei vierjährigen technischen Fachschulen) für das erste Betriebspraktikum ein Monatslohn in der Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr; und für das zweite Betriebspraktikum ein Monatslohn in der Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 3. Lehrjahr. Der höhere Monatslohn für das zweite Betriebspraktikum gebührt auch dann, wenn das erste Betriebspraktikum bei einem anderen Betrieb absolviert wurde.

Der Anspruch auf Bezahlung gilt auch, wenn nur eine teilweise Arbeitspflicht besteht. Sehen die Praktikumsvorschriften eine Anwesenheit im Betrieb von weniger als 38,5 Stunden pro Woche vor (z.B.vier Tage pro Woche), so gebührt der der vorgesehenen Anwesenheitszeit entsprechende Teil des Monatslohns.

Für weitere Informationen zu Ferial- und Pflichtpraktikanten stehen Ihnen die Experten des Service-Centers der WKOÖ unter

T: 05-90909

E: service@wkooe.at


gerne zur Verfügung.