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Rechtliche Vorgaben, Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen zur Vermeidung des Ansteckungsrisikos 

Covid-19: Was ist für den Bereich Film-/Musik zu beachten?

Stand: 19.11.2021

Die professionelle Produktionstätigkeit für den Bereich Film und Musik und alle damit zusammenhängende beruflichen Dienstleistungen sind zulässig.

Aktuell

Bundesweiter Lockdown ab 22.11.2021

Am Arbeitsplatz gilt 3-G mit FFP2-Maske.

Die 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung legt die Umsetzung der 3-G-Regel am Arbeitsplatz fest. Detailinfos

Staatliche Covid-Hilfen werden wieder eingeführt, bzw. verlängert (siehe Infos am Ende).

Welche Betriebe schließen müssen und welche offen bleiben dürfen, können Sie der Kriterienliste entnehmen.


Wie sind die Begriffe Arbeitsort/Arbeitsstätte auszulegen?

Der Begriff "Arbeitnehmer" ist diesbezüglich rechtlich sehr weit zu interpretieren. Die Regelung zielt eindeutig auf die Betretung des Arbeitsortes ab, unabhängig davon, ob der Arbeitsort aufgrund eines Arbeitsvertrags, Werkvertrags oder freien Dienstvertrags betreten wird.

Das bedeutet, dass für diesen Personenkreis (sowohl für selbstständige als auch unselbständig Erwerbstätige) die 3-G-Regel (z.B. Caterer bei einem Event, Musiker in der Oper, Filmdreh in einem Hotel, Fotograf bei einem Konzert, etc.) auch dann gilt, wenn für den Kunden im Veranstaltungs- und Kulturbereich bzw. im Tourismus 2-G vorgeschrieben ist..

Umfassende 2-G-Pflicht

  • Überall dort, wo derzeit die 3-G-Regel gilt, wird die 2-G-Regel (Geimpft/Genesen) eingeführt (Ausnahme: am Arbeitsplatz bleibt die 3-G-Regel bestehen):
  • Gastronomie und Nachtgastronomie
  • Hotellerie
  • körpernahe Dienstleister
  • Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle und -arenen
  • Veranstaltungen und Zusammenkünfte ab 25 Personen
  • Für den 2-G-Nachweis wird eine Übergangsfrist von vier Wochen gelten, d.h. in diesem Zeitraum gilt bereits eine Impfung mit PCR-Test als Nachweis – somit braucht es in der Übergangsfrist keine Vollimmunisierung.
  • Die Gültigkeit der Impfzertifikate wird von zwölf auf neun Monate reduziert.
  • Am Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel, wobei der Ausbau der PCR-Testkapazitäten forciert wird, um Antigentests österreichweit durch PCR-Tests zu ersetzen.
  • Der Hochinzidenzerlass und damit Ausreisekontrollen fallen weg
  • Zusätzliche Verschärfung der Auflagen für Zusammenkünfte:
  • Erfordernis eines 2-G-Nachweises bei Zusammenkünften mit mehr als 25 Teilnehmern
  • Anzeigepflicht von Zusammenkünften mit mehr als 50 Teilnehmern
  • Bewilligungspflicht von Zusammenkünften mit mehr als 250 Teilnehmern

Hier geht die 2-G-Regel der 3-G-Regel vor:
Sofern es sich um Zusammenkünfte in Kundenbereichen, Gastgewerbe, Beherbergungsbetrieben, Sportstätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen handelt, gilt hinsichtlich des Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr die jeweils strengere Regel. Betreiber/Veranstalter dürfen die Nachweise (Gültigkeit) und die Identität (Name, Geburtsdatum) prüfen.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Covid-19 Maßnahmen finden Sie in den FAQs und im Corona-Infopoint der WKÖ.


Covid-19-Regelungen für die Musikwirtschaft

Entsprechenden Präventionsmaßnahmen (Trennwände, Desinfektion, Markierungen, Lüftung, etc.) sind einzuhalten. 

Ab sofort gelten bei Kontakt mit anderen Personen (Kunden oder Kollegen) bundesweite 3-G Regeln am Arbeitsplatz.

Vermieten von Proberäumen:
Nach den aktuellen Corona-Regelungen sind Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen, zulässig und unterliegen den Regeln der beruflichen Tätigkeiten (3-G plus FFP-2 Maske).

Nichtberufliche Proben sind im Lockdown nicht zulässig.


Covid-19-Regelungen für die Filmwirtschaft

Tätigkeiten der Filmproduktion (z.B. Filmdrehs) sind grundsätzlich erlaubt. Der Drehort bei Filmarbeiten gilt in diesem Sinne als Arbeitsort bzw. Ort der beruflichen Tätigkeit (z.B. für Schauspieler, Laiendarsteller, Techniker, Komparsen, etc.). 

Grundsätzlich gilt immer:
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsplatz verantwortlich (Fürsorgepflicht). Aber auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind verpflichtet, auf ihre eigene Gesundheit und jene von Personen am Arbeitsplatz (Kollegen, Kunden, Vorgesetzte) zu achten und Ansteckungen mit COVID-19 zu verhindern (Treuepflicht).

Was gilt für Kino- und Fernsehfilmproduktionen

Politik und Filmwirtschaft haben sich geeignete Rahmenbedingungen für die Zulässigkeit professioneller Dreharbeiten für Kino- und Fernsehfilmproduktionen festgelegt. Zu diesem Zweck wurden Comeback-Richtlinien entwickelt, die dazu dienen, ein brancheninternes Prozedere für sichere Dreharbeiten während der Covid-19-Krise zu schaffen und damit das Risiko für Cast & Crew zu minimieren.

Die Comeback-Leitlinien hängen mit dem Comeback-Zuschuss für Film- und Fernsehproduktionen zusammen, d.h. Covid-bedingte Drehunterbrechungen werden nur anerkannt und kompensiert, wenn alle Maßnahmen eingehalten wurden. Da bis dato keine Versicherung bereit ist die Ausfallhaftung zu übernehmen, halten sich antragsberechtigte Film- und Fernsehproduktionen derzeit an die strengeren Vorgaben. Sollte der Zuschuss kein Thema sein, können Dreharbeiten mit der 3-G Regel und Hygienemaßnahmen stattfinden.

Die Antragstellung für den Ausfallsfonds für coronabedingt unterbrochene Dreharbeiten wurde bis 30.06.2022 verlängert. Damit ist in diesem Punkt Planungssicherheit und Stabilität für Dreharbeiten von Kino- und TV-Produktionen in Österreich gegeben.

Leitlinien die sichere und infektionsvermeidende Maßnahmen für Dreharbeiten konkretisieren:

Comeback Papier der Kino-und Fernsehfilmproduktion

Richtlinien für Werbefilmproduktion (PDF)

Comeback der CAFP-Wirtschafts- und Bildungsfilm-Dreharbeiten


Covid-Impfstatus von Arbeitnehmer*innen

Können Bewerber nach ihrem Impfstatus befragt werden?


Einreise nach Österreich für Dreharbeiten oder Musikaufnahmen

Grundsätzlich ist es auch in der aktuellen Situation zulässig, dass Filmschaffende (z. B. Schauspieler, Kameraleute, etc.) oder technisches Personal für Dreharbeiten aus dem Ausland nach Österreich einreisen, da diese Einreise zu beruflichen Zwecken erfolgt.

Die allgemeinen Einreisebestimmungen wurden gelockert.

Internationale Corona-Situation:

Eine tagesaktuelle Übersicht über die internationale Corona-Situation ist ebenfalls auf der WKÖ-AWO-Seite abrufbar.

Es wird empfohlen, im Zusammenhang mit der Einreise aus Drittstaaten – auch in Bezug auf die Erteilung von Arbeits-Visa – das entsprechende Aussenwirtschafscenter der WKÖ vor Ort zu kontaktieren (www.wko.at/awo).


Hilfsmaßnahmen für die Kulturbranche

Staatliche Covid-Hilfen werden wieder eingeführt, bzw. verlängert!

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