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WIR für Entlastung

Wir fordern für unsere Branche: Entlastung durch mehr Augenmaß bei Zertifizierungen
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Normen und Zertifizierungen sind heutzutage unverzichtbare Elemente für das Funktionieren einer modernen Wirtschaft. Ob ISO 9001, EN 1090 oder SCC* – ohne entsprechende Auditierungen kann man weder in Wettbewerb treten noch Qualitätsansprüche von Lieferanten, Auftraggebern oder Behörden erfüllen. Und nichtzertifizierte Unternehmen haben kaum noch Chancen auf Aufträge. Normen und die wiederkehrenden Audits haben also Sinn – aus Gründen des Wettbewerbs wie der Qualitätssicherung. 

Es gibt aber eine Kehrseite. Gemeint sind wiederkehrende Überwachungs- und Verlängerungsaudits, die vor allem für Kleinbetriebe einen hohen finanziellen Aufwand bedeuten. Umso wichtiger ist es, dass die Betriebe auf vernünftige Rezertifizierungsintervalle vertrauen können. Überlegungen auf europäischer Ebene, auch für erfahrene Betriebe im Bereich des Stahlbaus (EN1090) das Auditintervall von drei Jahren auf ein Jahr zu reduzieren, lehnt die Interessenvertretung der Metalltechniker entschieden ab. Die Landesinnung Metalltechnik wird jedenfalls weiterhin Ent- statt Verbürokratisierung auf allen Ebenen einfordern.

Die Landesinnung entlastet hier ihre Mitglieder bereits: Es können von allen aktiven Metalltechnikbetrieben (Schlosser und Schmiede) kostenlos 30 frei wählbare ÖNORMEN für die Dauer von zehn Jahren bezogen werden.


Unsere Forderungen für Oberösterreich

Zusätzlich zu den Themen für unsere Branche gibt es eine Reihe von überregionalen Forderungen – zur Standortsicherung und zum Wohl unseres Landes. Was unsere Wirtschaft jetzt braucht, lesen Sie hier.