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China: Export von Schweinefleisch

Information und Seminareinladung

Bekanntlich bedarf es nach der Unterfertigung des Protokoll zum Export von Schweinefleisch nach China noch vieler weiterer Schritte zur individuellen Zulassung von Schlacht- und Zerlegebetrieben sowie Kühlhäusern.

 

In Downloadbereich finden Sie ein Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), das Rahmenbedingungen und Informationen zur weiteren Vorgehensweise für den Export von Schweinefleisch nach China enthält. Ebenfalls angefügt ist der Fragebogen, der von jenen Schlacht- und Zerlegebetrieben sowie Kühlhäusern auszufüllen ist, die sich für eine Zulassung für den Export von Schweinefleisch nach China bewerben wollen. Die vollständigen Antragsunterlagen sind bis spätestens Ende November 2015 im Wege Ihrer örtlicher Veterinärbehörde an das Bundesministerium für Gesundheit einzureichen. Sowohl die Antragsunterlagen als auch sämtliche Beilagen sind ausschließlich in englischer oder chinesischer Sprache zu übermitteln (KEINESFALLS deutschsprachige Unterlagen/Beilagen!). Das BMG behält sich als zentral zuständige Behörde vor, unzureichende Anträge nicht zu berücksichtigen.

 

Hier noch einige Tipps aus den bisherigen Erfahrungen europäischer Antragsteller für den Export nach China, die wir Ihnen gerne weitergeben:

  • Der erste Eindruck zählt: Mit den eingereichten Unterlagen bewerben Sie sich für eine Zulassung und präsentieren erstmals Ihr Unternehmen der chinesischen Behörde, die über Ihre Zulassung entscheiden wird. Die Unterlagen sollen für die chinesischen Beamten leicht verständlich und übersichtlich sein und ihnen ein klares Bild aller wesentlichen Details Ihres Unternehmens vermitteln. Es ist der wichtigste Schritt neben der Vor-Ort Inspektion durch eben diese Behörden.
  • Achten Sie auf die Schreibweise Ihrer Firmendaten am Antrag, insbesondere auf Abkürzungen (GmbH/GesmbH, Str./Strasse/Straße, etc.). Die zukünftigen Lieferdokumente müssen mit den Angaben im Antrag übereinstimmen.
  • Deutschsprachige Unterlagen/Beilagen werden nicht akzeptiert. Dies betrifft zum Beispiel auch Bezeichnungen auf Skizzen, Plänen, etc. die auf Englisch umgearbeitet werden müssen.
  • Nur vollständige Antragsunterlagen übermitteln! Anträge können nicht nachgereicht werden.  
  • Ein „Yes“ als Antwort auf Fragen des Antrages wird meist nicht ausreichen und zu Nachfragen oder Nachforderung zusätzlicher Dokumente durch die chinesische Behörde führen – stattdessen sollte eine kurze fachlich/technische Beschreibung erfolgen (Bsp.: Natürlich haben Sie Hygieneschleusen – doch wie viele, welcher Art, an welchen Punkten). Die Nachreichung von Unterlagen und Informationen bedeutet nicht nur einen zeitlichen Verzug im Zulassungsverfahren für Ihr Unternehmen, sondern für ALLE Antragsteller. Bedenken Sie bei den Antworten immer: Die Person, die Ihre Unterlagen in China kontrolliert und bewertet, weiß nichts über Ihren Betrieb.
  • Übermitteln Sie die Unterlagen in Hard-Copy mit Deckblatt und Inhaltsverzeichnis sowie auf einem elektronischen Speichermedium (bsp.: USB-Stick). Bitte benennen Sie die Dokumente entsprechend dem Inhalt (Bsp.: Firmenname_AT000000EG_Layout Plan).
  • Eine Kopie ihrer eingereichten Unterlagen sollte für die Vor-Ort Inspektion in Ihrem Unternehmen gesammelt/griffbereit und vollständig vorhanden sein.
 

Wir ersuchen Unternehmen, die voraussichtlich einen Antrag auf Export stellen, sich bis 30.Oktober 2015 per E-Mail beim Bundesgremium Agrarhandel zu melden, damit wir einen entsprechenden E-Mail-Verteiler zur Versendung gezielter Informationen an die Antragsteller anlegen können.

 

Da der Zulassungsprozess für Betriebe, Behörden und sämtliche involvierte Organisationen mit einem erheblichen zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand verbunden ist, wird für antragstellende Unternehmen am 13. November 2015 ein Informations- und Vorbereitungsseminar veranstaltet. Darin wird sowohl über die aktuelle Situation, Zulassungsverfahren, Anforderungen und Erfahrungen als auch über die zu erwartenden Aufwendungen informiert. Die Einladung finden Sie in der Beilage. Wir ersuchen um Anmeldung bis spätestens 30. Oktober 2015 an agrarhandel@wko.at.