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Export von Lebendrindern in die Türkei

Zusatzbescheinigung betreffend Blauzungenkrankheit


Die Türkei verlangt aufgrund der Blauzungenkrankheit eine Zusatzbescheinigung beim Export von Lebendrindern in die Türkei, die im Anhang (1. Dokument Original, 2. Dokument mit dt. Übersetzung) beiliegt. Da einige der abzugebenden Garantien nicht der Einflusssphäre des unterschreibenden Amtstierarztes unterliegen, wird der Transportverantwortliche die Einhaltung einiger dieser Punkte zu bestätigen haben. Eine Dokumentenvorlage finden Sie im Anhang.

 

Die Vorgangsweise wird laut Aussendung des BMG wie folgt sein:

1) „Vor Unterzeichnung der von türkischer Seite geforderten Zusatzerklärung ( „Garanti mektubu“) durch den Amtstierarzt ist dem Transportverantwortlichen vom Amtstierarzt der Inhalt dieser Zusatzerklärung zur Kenntnis zu bringen („Garanti mektubu - zur Information“).

2) In der Folge ist dem Transportverantwortlichen die angefügte Bestätigung ( „Bestätigung des Transportverantwortlichen“) zur Unterzeichnung vorzulegen.

3) Nach Unterzeichnung dieser Bestätigung durch den Transportverantwortlichen kann die von den türkischen Behörden geforderte Zusatzerklärung durch den Amtstierarzt unterfertigt werden, falls alle Voraussetzungen für den Export erfüllt sind.  

4) Sowohl die von den türkischen Behörden geforderte unterfertigte Zusatzerklärung als auch die unterfertigte Bestätigung des Transportverantwortlichen sind in der Folge vom Amtstierarzt in die Exportdatenbank einzugeben.

 

Für allfällige Exporte von Lebendrindern in die Türkei ist bis auf Weiteres die Routenplanung derart vorzunehmen, dass ein Abladen der Tiere in einer Restriktionszone wegen  Blauzungenkrankheit vor dem Grenzübertritt in die Türkei  soweit als möglich vermieden wird. An die Exportmöglichkeit über den Flughafen Linz darf erinnert werden.