th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Ried(en)-Kennzeichnung

Information des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zur korrekten Etikettierung

Gemäß § 21 Abs 5 WeinG 2009 sind Rieden iVm dem Namen der Gemeinde anzugeben, in der die Riede liegt, sofern sich dieser Gemeindename nicht bereits aus der Abfüllerangabe ergibt. 

Der Name der Gemeinde muss in diesem Fall nur am Hauptetikett (Rückenet.) nicht jedoch am Schauetikett (Vorderet.) angegeben werden.

Mit der WeinGNov 2016 wurde die Verpflichtung aufgenommen,  der Angabe einer Riedbezeichnung das Wort „Ried“ voranzustellen. Die ist sowohl auf dem Rückenetikett als auch auf dem Schauetikett vorzunehmen. Eine konkrete Größenvorschrift besteht hierbei nicht; die Angabe muss „leicht lesbar“ sein. Angegeben werden darf „Ried“ oder „Riede“ (nicht jedoch „Lage“ ).

Etiketten, die dieser Vorgabe nicht entsprechen, und nachweislich vor dem Inkrafttreten der WeinGNov am 13. Juni 2016 gekauft wurden, dürfen noch für Weine des Jahrganges 2016 verwendet werden. Ab dem Jahrgang 2017 ist diese Verpflichtung ausnahmslos einzuhalten.