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Elektronisches Straßen-Frachtkontrollsystem EKAER in Ungarn

Nach den Bestimmungen des Elektronischen Straßen-Frachtkontrollsystems muss jede Lieferung mit LKW über 3,5 t (sowohl grenzüberschreitend als auch in Ungarn) vor Ausführung elektronisch gemeldet werden.
Bestimmte Waren (auch aus der EU) gelten als Gefahrgut und sind unabhängig vom KFZ immer zu melden. (bestimmte Lebensmittel, Natursande, bestimmte Steine, Teer, Kohle, bestimmte Düngemittel, Brennholz, Textilien und Schuhe, etc.)

Die Waren können beschlagnahmt werden, wenn nicht gemeldet wird, bzw. kann ein Strafzuschlag bis zu 40% des Warenwertes verhängt werden. Ungarn will mit dieser Maßnahme den Umsatzsteuerbetrug eindämmen.

Meldeverpflichtet sind die ungarischen Abnehmer. Da diese aber für die Anmeldung auf Daten des Warenversenders zugreifen müssen, sind auch österreichische Lieferanten von den Bestimmungen betroffen.