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Österreichische Pyrotechnikhändler setzen auf umweltfreundliches Feuerwerk

Branchensprecher des Pyrotechnikhandels Rudolf Jost über Umwelt und Feuerwerke

Das Bundesgremium für Baustoff-, Eisen- und Holzhandel, Pyrotechnik- und Waffenhandel der WKÖ hat im Jahr 2020 eine Studienanalyse zu Emissionen von Feuerwerken in Auftrag gegeben, welche durch die TMC (Technische Consulting GmbH), ein akkreditiertes Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Digitalisierung, durchgeführt wurde. Mitfinanziert wurde die Studie von den Fachgruppen der Freizeit- und Sportbetriebe Wien, NÖ und Vorarlberg sowie
vom Fachverband des Chemischen Gewerbes.

Quintessenz der Studie: Bei Gesamtschwebestaub TSP (PM10, PM2,5) beträgt der durch Feuerwerke verursachte Anteil im Vergleich zur Gesamtemission laut Berechnungen 0,20 %, bei klimarelevanten Kohlenstoffdioxid nur 0,0002 %.1 Die Berechnungen wurden mit den Inventurzahlen des Umweltbundesamtes durchgeführt.

Pyrotechnikhandel in Österreich

Der österreichische Pyrotechnikhandel setzt auf umweltfreundliches Feuerwerk, 90 % der Feuerwerkskörper sind biologisch abbaubar, es wird weitgehend auf Plastik verzichtet.

Partikel aus Feuerwerk sind wasserlöslich bzw. wasseranziehend und verschwinden sehr schnell nach der Immission wieder aus der Luft bzw. werden vom Körper leicht wieder entfernt, da sie überwiegend aus löslichen Salzen bestehen. Zudem trägt Feinstaub nicht zum Klimawandel bei.

Feuerwerksbatterien bestehen aus Kartonagen, der Boden ist zumeist aus Sand oder selten aus Ton, wodurch kein Plastikmüll entsteht. Auch andere Effekte, wie Römische Lichter, Vulkane, Kinderfeuerwerk etc. enthalten ebenso keine Plastikteile.
Des Weiteren sind Feuerwerkskörper auf 120 dB lärmreduziert (Entfernung 8 Meter) und laute Blitzknallsätze bei Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 sind verboten.

Feuerwerkskörper sind seit der Einführung der CE-Zertifizierung im Jahre 2010 um ein Vielfaches sicherer geworden. Die Inhaltsstoffe wie Chemikalien wurden stark limitiert und eingeschränkt. D.h., seit über 10 Jahren sind gefährliche Schwermetalle wie Arsen, Blei, Quecksilber usw. verboten.

[1] Quellenverweis: Studienanalyse: Berechnung über die Emissionen von Feuerwerken in Österreich, Stand Oktober 2022, Auftraggeber Bundesgremium des Baustoff-, Eisen- und Holzhandels, Pyrotechnik- und Waffenhandel der WKÖ, durchgeführt von TMC - Technische Consulting GmbH, akkreditiertes Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Digitalisierung.