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SchankgefäßeVO: Füllstriche an der Innenseite bei undurchsichtigen Schankgefäßen

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort informiert:

Schankgefäße, die als Strichmaße ausgeführt sind, erfordern das Anbringen einer Strichmarkierung zur Anzeige des Nenninhalts.

Punkt 5.3. der Anlage zur Schankgefäßeverordnung, BGBl. II Nr. 274/2006 i.d.F. BGBl. II Nr. 31/2016 legt fest: „Sämtliche Füllhöhenmarkierungen müssen ausreichend deutlich und dauerhaft sein, um sicherzustellen, dass die Fehlergrenzen während des Gebrauchs nicht überschritten werden.“

Bei undurchsichtigen Schankgefäßen (z.B. Schankgefäße aus Keramik) werden zusätzlich zu den Anforderungen der Messgeräteverordung und der Schankgefäßeverordnung die Auslegungen aus Kapitel 7.1 im Guide 8.9 der WELMEC (www.welmec.org) beachtet. Dieser Leitfaden wurde von den europäischen Staaten als „best practice“ erarbeitet, um die Anwendung der MID (Messgeräterichtlinie) zu vereinheitlichen.

In diesem Leitfaden ist festgehalten, dass ein korrektes Ablesen des Füllstandes bei undurchsichtigen Gefäßen ausschließlich durch Markierungen an der Innenseite des Gefäßes ermöglicht werden kann. Dieser Füllstrich darf nicht mehr als 10 mm (bei großem Durchmesser bis maximal 20 mm) vom Rand entfernt sein.

Bei undurchsichtigen Schankgefäßen muss daher zwingend der Füllstrich an der Innenseite des Gefäßes angebracht sein, um den genannten Anforderungen zu genügen.