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Übermittlung von Isolaten

Änderung

Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit einem Erlass die Informationen betreffend die Übermittlung von Isolaten gemäß § 38 Abs. 1 Z 6 und § 74 LMSVG aktualisiert.

 

Zur Erinnerung: § 38 Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) regelt Pflichten der Unternehmer: Nach Abs. 1 Z 6 sind Unternehmer verpflichtet im Rahmen der Eigenkontrolle betreffend des Vorliegens von Zoonosen und Zoonosenerregern die Ergebnisse zu verwahren und unverzüglich, längstens jedoch binnen zwei Tagen, die Isolate dem zuständigen Referenzlabor zu übermitteln oder deren unverzügliche Übermittlung durch das untersuchende Labor unter Nennung des Unternehmens zu veranlassen.

 

Gegenüber der bisherigen Fassung des Erlasses wurde die Auflistung derjenigen Isolate, deren Übermittlung aufgrund der Analyse der epidemiologischen Situation und der wissenschaftlichen Erkenntnisse erforderlich ist, bei VTEC/STEC um aus Bewässerungswasser isolierte Erreger ergänzt. Dies bedeutet, dass die Untersuchung von Sprossen, die in der VO (EU) Nr. 209/2013 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 über mikrobiologische Kriterien geregelt ist, nun auch in der entsprechenden Information des BMG festgehalten wird.

 

Nach der Verordnung entnehmen Lebensmittelunternehmer, die Sprossen erzeugen, Proben für die mikrobiologische Untersuchung auf der Stufe, auf der die Wahrscheinlichkeit, Shiga-Toxin bildende E. coli (STEC) und Salmonella spp. festzustellen, am größten ist, in jedem Fall aber frühestens 48 Stunden nach Beginn des Keimvorgangs. Lebensmittelunternehmer, die einen Probenahmeplan mit entsprechenden Verfahren und mit Entnahmepunkten im benutzten Bewässerungswasser haben, können jedoch anstelle der Analyse nach den Bestimmungen für die Probenahme fünf Proben zu je 200 ml von Wasser analysieren, das für die Bewässerung der Sprossen verwendet wurde.

 

Nähere Details regelt die Verordnung über mikrobiologische Kriterien.