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Zahl d. Gemeinden ohne Nahversorger zurückgegangen

Ergebnisse Strukturanalyse des oö. Lebensmittelhandel

Der Lebensmitteleinzelhandel sieht sich nach wie vor einem ständigen Strukturwandel ausgesetzt. Um die Entwicklung des oberösterreichischen Lebensmitteleinzelhandels genau unter die Lupe zu nehmen und mit den vergangenen Jahren vergleichen zu können beauftragte das Landesgremium nach 2012 heuer wieder das Ins­titut market calling mit der Analyse der Struktur des oö. Lebensmitteleinzelhandels. „Der Lebensmitteleinzelhandel in Oberösterreich ist weiterhin von sehr individuellen, selbstständigen und eher klein ausgerichteten Unternehmen geprägt. Das Erfreulichste am Ergebnis ist, dass die Anzahl der Gemeinden ohne Nahversorger wie schon von 2009 auf 2012 erneut zurückgegangen ist. Vereinzelt haben sich in Gemeinden, die 2012 noch ohne Nahversorger waren nun Nahversorger etabliert. Insgesamt müssen derzeit nur mehr 41 oberösterreichische Gemeinden ohne Nahversorger auskommen, 2012 waren es noch 48 und 2009 waren es 56. Mit diesem Ergebnis zeigt sich, dass Oberösterreich so gut versorgt ist, wie nur wenige Bundesländer“, zitiert Gremialobmann Johannes Jetschgo die Studie.

 

Insgesamt wurden in der diesjährigen Strukturanalyse 2718 Lebensmittelhändler aus der Mitgliederdatenbank der WKO Oberösterreich kontaktiert. Darunter sind auch 719 Betriebe, die zwar mit Lebensmitteln handeln, aber kein Lebensmitteleinzelhändler sind. In den meisten dieser Fälle handelt es sich um Großhändler (13 Prozent), Getränkehändler (12 Prozent) oder Gastronomiebetriebe (10 Prozent).

 

„Sicherung der Nahversorgung bedeutet Erhalt der Lebensqualität in allen Regionen Oberösterreichs“

 

Die Sicherung der Nahversorgung ist ein zentraler Faktor zum Erhalt der Lebensqualität in allen Regionen Oberösterreichs: „Das Land OÖ setzt daher ressortübergreifend sowohl auf Ak­ti­vi­täten zur Unterstützung eines funktionierenden Nahversor­gungs-Netzwerkes als auch auf die Belebung der Ortskerne. Ein wesentlicher Ansatzpunkt dazu ist neben der Raumordnung sowie der Dorf- und Stadtentwicklung insbesondere das Nahversorgungsförderungsprogramm des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ“, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Michael Strugl. Das Nahversorgungsprogramm des Landes OÖ habe sich bewährt, wie der neuerliche Rückgang der Zahl der Gemeinden in Oberösterreich ohne Nahversorger – von 48 im Jahr 2012 auf 41 in diesem Jahr - klar belege.

 

Nahversorgungsförderung des Landes OÖ wird verlängert

„Daher wird die einzelbetriebliche Nahversorgungsförderung des Landes OÖ, die mit 31. Dezember 2016 ausläuft, nun um weitere zwei Jahre verlängert“, kündigt Wirtschaftslandesrat Strugl an. Ziel des Nahversorgungsprogrammes bleibt weiter­hin die Förderung von Investitionen von Nahversorgungsbe­trieben, um so den täglichen Einkauf im Ort zu ermöglichen. Die Absicherung der Nahversorgungsstrukturen in Oberös­ter­reich bedeute zugleich auch den Erhalt von Arbeitsplätzen und Ausbildungsstellen in den Regionen.

„Von 2014 bis jetzt wurden vom Land OÖ 464 Nahversorgungs­projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 36 Millionen Euro gefördert. Das Wirtschaftsressort stellte dafür eine Fördersumme von insgesamt knapp 3,8 Millionen Euro zu Verfügung“, erklärt Strugl.

  

Nähere Details zur Strukturanalyse des oö. Lebensmittelhandel 2016:

Presseunterlage – Strukturanalyse 2016

Strukturanalyse 2016 – OÖ Ergebnisse (nur für Mitglieder) 


Zahl d. Gemeinden ohne Nahversorger zurückgegangen
v.l.n.r. LR Michael Strugl, Obmann Johannes Jetschgo und Geschäftsführer Manfred Zöchbauer