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Zusatzzölle für bestimmte Waren mit Ursprung in den USA

ab 22.6.2018 in Kraft

wir teilen Ihnen mit, dass die EU-Gegenmaßnahmen (rebalancing measures) zu den von den USA verhängten Zusatzzölle auf Aluminium- und Stahlexporte seit 22. Juni 2018 in Kraft sind. 

Der erster Teil der rebalancing-Maßnahmen betrifft die Einfuhren von Waren mit Ursprung in den USA, die in Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2018/886 angeführt sind (u.a. Zuckermais, Reis und Reisprodukte, Erdnussbutter, Zubereitungen aus Cranberries, Orangensaft und Orangensaftkonzentrat, Whisky, Zigaretten, Tabak, Schönheitsmittel, Bekleidung, Erzeugnisse und Waren aus Eisen und Stahl , Bleche und Bänder aus Aluminium, Motorräder, Boote und Spielkarten) worauf zusätzlich Wertzölle in Höhe von 25 % angewandt werden. Lediglich für Spielkarten beträgt der Zusatzzoll nur 10%.

Ein zweiter Teil der Maßnahmen soll ab dem 1. Juni 2021 in Kraft treten. Dann werden die Einfuhren von bestimmten Ursprungswaren der USA (siehe  Anhang II der Durchführungsverordnung (EU) 2018/886) mit zusätzlichen Wertzöllen in der Höhe von 10 %, 25 %, 35 % beziehungsweise 50 % belastet. 

Da die Ausführungen der Durchführungsverordnung sehr allgemein gehalten sind, ist zu befürchten, dass die praktische Abwicklung mit Problemen verbunden sein wird.

Weitere Informationen über die Handelsmaßnahmen der USA und die Gegenmaßnahmen finden Sie unter folgenden Links:


Für Fragen zu den in den Listen angeführten KN-Codes stehen Ihnen die Spezialistinnen und Spezialisten in den Landeskammern gerne zur Verfügung.