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Forderungen der Sparte Industrie an die neue Bundesregierung

TECHNOLOGIE & INNOVATION

1.  200 Mio. Euro Bundesmittel zusätzlich pro Jahr für Forschung & Entwicklung
     um das Ziel einer F&E-Quote von 3,76 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erreichen.


2.  Steigende F&E-Ausgaben müssen durch ein eigenes Forschungs-Finanzierungsgesetz
    gesichert werden.


3.  Verbesserung der direkten F&E-Förderungen durch

  • Budget der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) um jährlich 8 Prozent aufstocken
  • Stärkere Orientierung des Klima- und Energiefonds in Richtung angewandter Forschung &
    Entwicklung und Marktdurchdringung
  • Optimierung des Förderportfolios zwischen FFG und AWS (Austria Wirtschaftsservice)
  • Entbürokratisierung und Beschleunigung der F&E-Förderung


4.  Re-Industrialisierungsstrategie erfordert Forschungsschwerpunkt „Produktion“
     mit folgenden Maßnahmen:

  • Ausbau des FFG-Programms „Produktion der Zukunft“
  • Einrichtung von Stiftungsprofessuren im Produktionsbereich (über die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie geplanten zwei Professuren hinaus)
  • Unterstützung von Initiativen zu Industrie 4.0
  • Nutzung europäischer Technologieplattformen
  • Verstärkte Einbindung produktionsnaher Dienstleistungen


5.  Uni-Budgets müssen leistungsorientierter vergeben werden:

Neben den auf historischen Verteilungsschlüsseln basierenden Global-Budgets müssen mehr Mittel in Wettbewerbsverfahren vergeben werden – u.a. auch im Wissenschaftsfonds FWF. Die sparte.industrie schlägt dazu folgende Kriterien vor:

  • Einsatz dieser Mittel vor allem im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich und in den Ingenieurswissenschaften
  • Forcierung von Universitäten und Regionen, wo ein besonderer Technikerbedarf besteht
  • Drittmittelprämie: z.B. Berücksichtigung von Drittmitteln, die in FFG-geförderten Kooperationsprojekten eingeworben werden, bei der Zuteilung aus den Hochschulstruk-turmitteln
     

6.  Mindestens 1000 neue Fachhochschul-Studienplätze pro Jahr bis 2020 einrichten
     sowie:
 

  • Jährliche Valorisierung der Bundesbeiträge für die einzelnen Studienplätze
  • Einführung einer Basisfinanzierung des Bundes für die F&E-Aktivitäten der Fachhochschulen
   

7.  Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter forcieren durch:  

  • Kompetenzzentren-Programm „COMET“
  • Christian-Doppler-Labors
  • Josef-Ressel-Zentren
  • Brückenschlagsprogramm „Bridge“
   

8.  Weitere Vorschläge der sparte.industrie sind:  

  • Bewusstseinsbildung für die Bedeutung von Forschung und Innovation forcieren (z.B. Technikiniativen)
  • Potentiale von Zuwanderern im F&E-Bereich nutzen (Rot-Weiß-Rot Karte)
  • Schnelleres Studieren ermöglichen und Drop-Out-Raten senken
  • Umsetzung von F&E in marktfähige Produkte stärker fördern, insbesondere im Klima- und Energiefonds
  • Internationale Vernetzung im F&E-Bereich (vor allem intensivere Nutzung der europäischen Forschungsprogramme, z.B. HORIZON 2020) vorantreiben
  • Strukturfonds der EU in Österreich verstärkt für F&E nutzen
  • F&E-Standort Österreich im Ausland besser vermarkten
  • Österrreichische Betriebe optimal auf europäische Patente vorbereiten