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Das war der Steuertag 2017

Wie kann der Standort attraktiver gemacht werden?

„Nach fünf Jahren Stagnation ist die Erholung der Wirtschaft endlich da. Um das zarte Wachstum aber nicht im Keim zu ersticken, braucht es jetzt dringend wirksame und nachhaltige Maßnahmen von politischer Seite, um die Abgabenbelastung für den Standort auf unter 40 Prozent zu senken“, sagte WKOÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger beim Steuertag 2017 der sparte.industrie und der sozialpolitischen Abteilung der WKOÖ. Vor rund 300 Wirtschaftsvertretern im WIFI Linz erörterte Hauptgast Finanzminister Hans Jörg Schelling, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, dass Betriebe wieder vermehrt in den Wirtschaftsstandort Österreich investieren.

Dass eine Menge zu tun ist, kleine Schritte in die richtige Richtung schon gesetzt sind und nun große Schritte folgen müssen, davon ist Schelling überzeugt. „Viele Forderungen aus der Wirtschaft sind völlig zu Recht, aber was wir brauchen ist ein Gesamtkonzept sowie Maßnahmen zur Gegenfinanzierung und natürlich müssen wir als Staat das Ausgabenproblem lösen“, so Schelling. „Eine Senkung der Körperschaftsteuer auf mindestens 20 Prozent bzw. eine Senkung oder gänzliche Abschaffung der Körperschaftsteuer auf nicht entnommene Gewinne wäre wie 2005 ein Meilenstein und würde sich wie damals in den Folgejahren selbst finanzieren“, lieferte Anette Klinger, Steuersprecherin der Sparte Industrie einen Vorschlag. „Österreich darf als Höchststeuerland keine neuen Steuern mehr einführen. Eine notwendige Steuerreform muss daher auch durch eine Reduzierung der Staatsausgaben und nicht durch eine Erhöhung der Staatseinnahmen finanziert werden“, forderte Industriespartenobmann Günter Rübig. Und Christian Kutsam, Obmann der Sparte Handel, deponierte beim Finanzminister die Forderung nach einer für die Unternehmen vereinfachten Lohnverrechnung.

Peter Draxler von PwC OÖ und Sponsorpartner des Steuertags betonte die Notwendigkeit, massive Anreize zu schaffen, dass Investitionen in Unternehmen wieder vorteilhafter werden.

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