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Energietag 2019

Energiewelt in Bewegung


J. Siligan (Linz AG), G. Rübig (WKOÖ), D. Hummer (Präsidentin WKOÖ), M. Achleitner (Wirtschafts- und Energie-Landesrat), B. Schmidt (Oesterreichs Energie), E. Frommwald (Energiesprecher sparte.industrie), W. Steinecker (Energie AG)
© Martin Wiesler J. Siligan (Linz AG), G. Rübig (WKOÖ), D. Hummer (Präsidentin WKOÖ), M. Achleitner (Wirtschafts- und Energie-Landesrat), B. Schmidt (Oesterreichs Energie), E. Frommwald (Energiesprecher sparte.industrie), W. Steinecker (Energie AG)
J. Kinast (Siemens AG), E. Raffeiner (Sprecher Automation), H. Pühringer (Direktor WKOÖ)
© Martin Wiesler J. Kinast (Siemens AG), E. Raffeiner (Sprecher Automation), H. Pühringer (Direktor WKOÖ)
S. Kubinger (IFN), E. Spitzbart (UPM), M. Leitl (Ziegelwerk Leitl)
© Martin Wiesler S. Kubinger (IFN), E. Spitzbart (UPM), M. Leitl (Ziegelwerk Leitl)


Oberösterreich braucht als energieintensives Bundesland eine leistbare, sichere und nachhaltige Energieversorgung, darüber waren sich beim Energietag 2019 der Sparte Industrie und der Abteilung Wirtschaftspolitik und Außenwirtschaft der WKOÖ mit rund 250 Teilnehmern alle einig.  

„Oberösterreichs Betriebe tun viel für die Umwelt und sie investieren pro Jahr etwa 1,5 Milliarden Euro für Umwelt- und Klimaschutz. Wir brauchen aber Planungssicherheit, um auf nationaler und internationaler Ebene unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen zu können.  Gerade jetztn werden wichtige umweltpolitische  Entscheidungen nicht nur in Wien, sondern auch auf EU-Ebene getroffen, diese Entscheidungen müssen aber mit Augenmaß getroffen werden“, sagte WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer einleitend. 

„Die gewohnt hohe Versorgungsqualität mit Energie muss auch in Zukunft gesichert sein. Wir brauchen daher möglichst rasch eine zweckmäßige Integration der zunehmend volantilen erneuerbaren Stromerzeugung, um die Erzeugungsschwankungen bei Wind und Sonne auszugleichen“, forderte Spartenobmann Günter Rübig. „Es ist vorgesehen, den Stromverbrauch 2030 vollständig aus erneuerbaren Energiequellen im Inland zu decken. Diese bilanzielle Eigenversorgung mit erneuerbarem Strom ist ohne rigorose Verbrauchssenkung nicht erreichbar. Zudem würde der vorrangige Ausbau von Sonne und Wind durch die ungleichmäßige und schwer prognostizierbare Verfügbarkeit das Netz zunehmend destabilisieren. Ein entsprechender Ausbau der Netze muss damit einhergehen“, ist Erich Frommwald, Energiesprecher der Sparte Industrie überzeugt.  

„Oberösterreich ist schon jetzt im Bundesländervergleich bei allen erneuerbaren Energieträgern – einzige Ausnahme ist die Windkraft – die Nummer 1, was deren Nutzung anbelangt. Wir wollen aber noch besser werden und das werden wir nur schaffen, wenn wir unsere Hausaufgaben machen und diese sind, alle möglichen Potenziale an erneuerbaren Energieträgern bestmöglich auszuschöpfen. Gerade auch für oberösterreichische Technologienanbieter ist das eine große Chance, wir haben viele Technologieführer im Bereich Energiewirtschaft. Seitens der Politik werden wir alles tun, um den Standort nicht zu gefährden“, betonte Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner. 

„Der Umbau des Energiesystems ist das größte Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts, aber es ist auch ein Konjunkturprogramm. Dafür braucht es eine neue Gründerzeit und breite Unterstützung. Die E-Wirtschaft weiß, was zu tun ist, aber es geht nur mit allen gemeinsam und wir müssen jetzt aufhören, über Ziele zu diskutieren, sondern endlich mit der Umsetzung anfangen und Strom auch künftig sauber, sicher und leistbar zur Verfügung stellen.  Man kann nicht immer nur für den Klimaschutz protestieren, aber gleichzeitig auch gegen eine vernünftige und sichere Infrastruktur sein“, so Hauptreferentin Barbara Schmidt, Generalsekretärin von „Oesterreichs Energie“. 

Werner Steinecker, Generaldirektor der Energie AG, und Josef Siligan, Vorstandsdirektor der Linz AG, berichteten über „Aktuelle Projekte der oö. Energiewirtschaft“. Die Energie AG sorgt beispielsweise bereits jetzt dafür, dass sie die Mitarbeiter der Zukunft habe, und dies seien hauptsächlich Informatiker, während für die Linz AG die 220-KV-Einspeisung im Zentralraum Linz ein aktuelles Großprojekt sei.

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