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Industrie im Würgegriff der europäischen Klimapolitik

Überzogene Klimaschutzziele der EU gefährden den Standort OÖ
Die künftige Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik in Europa ist für den industriell geprägten Wirtschaftsstandort Oberösterreich von entscheidender Bedeutung. Die WKOÖ stemmt sich daher entschieden dagegen, dass die großen Fortschritte der oberösterreichischen Industrie in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz jetzt durch die überzogenen neuen Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens in Frage gestellt werden. Laut dem Plan der Europäischen Union soll der Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent gesenkt werden.

Europa hat derzeit einen Anteil von 9,6 Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen, im Jahr 2030 werden es nur noch 7 Prozent sein. Und Österreich hat mit einem Anteil von 2 Promille praktisch überhaupt keinen Einfluss auf das globale Klima. Die WKO Oberösterreich hat sich daher an einer vom Energieinstitut an der JKU Linz erstellten Studie beteiligt, um die Auswirkungen der Pariser Klimaschutzziele auf die energieintensive oberösterreichische Industrie genau zu prüfen. Denn es darf  nicht sein, dass unsere vergleichsweise schon saubere Industrie mit immer neuen Klima-Vorschriften drangsaliert wird, während in China und anderen großen Ländern der Erde der CO2-Ausstoß weiter ansteigt.

Alle neuen Klimaschutzstrategien werden nur dann erfolgreich sein, wenn neben der Nachhaltigkeit auch die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Leistbarkeit der Energieversorgung für die Verbraucher gewährleistet sind.

Die wirtschaftliche Bedeutung der energieintensiven heimischen Unternehmen ist enorm: Diese oö. Produktionsbetriebe bieten rund 166.000 Arbeitern und Angestellten gute und zukunftsfähige Jobs, rund 22.000 dieser Arbeitsplätze finden sich in unseren rund 30 oö. Unternehmen, die dem Emissionshandel unterliegen.