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Sicherheit von Seilbahnen

Österreich weltweit Spitzenreiter

Österreichs Seilbahnen sind Weltmarktführer was die Sicherheit und Qualität der Anlagen betrifft.

Österreichs Seilbahnen befördern jährlich auf rund 2.900 Anlagen zwischen 540 – 600 Mio. Personen. Damit nimmt Österreich rund 1/6 des Weltmarktes ein. Im Vergleich dazu: die Beförderungsleistung des öffentlichen Verkehrs einer Millionenstadt wie Wien = 850 Million Fahrgästen pro Jahr.

Über 50% weniger Skiunfälle innerhalb der letzten 15 Jahre

Jeder Unfall ist einer zu viel, deshalb wird die Sicherheit des Gastes besonders groß geschrieben. So wurden allein im Betriebsjahr 2017 rund 200 Mio. Euro in die Sicherheit, die Qualität und den Komfort der Anlagen investiert und auch bei den aktuellen Investitionen steht die Erhöhung der Sicherheit bei den heimischen Unternehmen ganz oben.

Investitionen in Sicherheit lohnen sich

Einer Untersuchung des ÖSV im Winter 2012/13 zufolge passieren heute um 50% weniger Skiunfälle als noch vor zehn Jahren – eine Verletzung pro 1.750 Skitage.

Auch die aktuelle Untersuchungen zum Thema Sicherheit liefern folgende Fakten (Winter 2017): 

  • Der ständige Rückgang des Verletzungsrisikos wird auch diesmal bestätigt:
  • Die Sturzhäufigkeit liegt bei 0,36 pro Skitag und ist damit über 50% gegenüber dem Jahr 2002 zurückgegangen (0,75).
  • Man verzeichnet rund 1,5 Verletzungen pro 1000 Stürze.
  • Bei zehn Skitagen pro Jahr: 1 Verletzung in 175 Jahren!
  • Die Anzahl der Unfälle sinkt trotz Steigerung der Skifahrer-Tage.
  • Verbesserte Skiausrüstung und optimale Pistenpräparierung helfen Unfälle zu reduzieren.
  • 91% der Männer und 96% der Frauen tragen einen Skihelm.
  • Der Wochentag, die Tageszeit und Temperatur spielen bei Unfällen keine Rolle.

Ergebnisse Unfallstudie 2012/2013

Skifahren ist keine Risikosportart!

Strenge Vorgaben, genaue Kontrollen, ein umfassendes Wartungs- und Serviceprogramm, höchste technische Standards und ein kompromissloses Sicherheitsdenken tragen wesentlich dazu bei, dass im Verhältnis zu den enormen Beförderungszahlen Österreichs Seilbahnen als das wohl sicherste Massentransportmittel bezeichnet werden kann.

Hohe Qualität der Seilbahnanlagen und intensive Pistenpräparierung erhöht die Sicherheit auf den heimischen Pisten enorm

Österreichs Seilbahnmitarbeiter leisten enorm viel für die Sicherheit des Wintersportgastes – so beinhaltet der Preis des Skipasses weit mehr als den Auf-/Abtransport für ein sicheres Skierlebnis:

  • Unfallverhütung & Pistenrettung
  • Pistensicherung & Lawinenschutz
  • Informationen, Hinweistafeln, Leitsysteme, Webcams
  • Bereitstellung von Shuttles, Parkplätze, Zubringerdienste
  • Beschneiung
  • Pistenpräparierung

90% mit Skihelm unterwegs, Unfälle rückläufig, Herz-Kreislauf-Störung häufigste Unfallursache

Das Unfallgeschehen auf Österreichs Pisten wird jährlich vom Kuratorium für Alpine Sicherheit analysiert. Die Saison 2014/15 zeigt zusammengefasst folgende Ergebnisse der Auswertung der Unfallzahlen (Meldungen bei der Alpinpolizei):

  • Das Tragen eines Skihelms hat sich mittlerweile bei fast allen Skifahrern durchgesetzt – über 90% tragen einen Helm!
  • Die Anzahl der tödlich Verunglückten im organisierten Skiraum ist rückläufig und liegt deutlich unter dem zehnjährigen Mittel (2014/15 33 tödlich verunglückte Personen)
  • Auch die Anzahl der leicht und schwer Verletzten liegen unter dem langjährigen Schnitt und sind ebenfalls leicht rückläufig (Durchschnitt 4.410 Verletzte pro Winter)
  • Die meisten Verletzten gibt es über die Jahre betrachtet im Februar, was auf die hohe Anzahl der Wintersportler zurückzuführen ist
  • Die meisten Personen verunglücken aufgrund von Herz-Kreislauf-Störungen

Sonst ist die häufigste Unfallursache eine Kollision auf der Piste: nahezu 90% gehen auf das Konto von Kollisionen – davon bleiben aber 32% unverletzt.

» SAFER SNOW MORE FUN - Verantwortungsvolles Verhalten auf der Piste