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Fachvorträge

Internationale Fachtagung Elektromaschinenbau 2016
Stand:

Impulsvortrag

Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger

Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, Leiter des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik der Medizinischen Universität Wien

Wie manage ich (m)ein Talent?

Die Biografie von Hengstschläger hat mit Durchschnitt nichts zu tun. So wollte Hengstschläger auch nie sein: Durchschnitt. Deswegen möchte er aufrütteln: Um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden, müssen jene einzigartige Talente gefördert werden, die in den Menschen schlummern. Man darf nicht nur den durchschnittlichen Allround-Könner im Blick haben. Doch was heißt die Abkehr vom Durchschnitt und der Gleichmacherei eigentlich für Führungskräfte? Wie fördere ich Talente - mein eigenes, aber auch das der anderen? Welche neuen Wege müssen in Zukunft beschritten werden, um individuelle Talente zu managen? Welche Potenziale birgt die Vielfalt individueller Talente? Mit dem Blick des Forschers und der Logik der Genetik nähert sich Prof. Dr. Markus Hengstschläger diesen und weiteren Fragen und zeigt auf, ob Talent allein ein Garant für langfristigen Erfolg ist und welche Bedeutung Vielfalt für Führung hat.

Hengstschläger meint, dass Staat und Gesellschaft sich überhaupt nicht um die Zukunft kümmern. Mutlosigkeit paare sich mit Inkompetenz. Jeder hat Talente, die es zu entdecken gilt, stellt Hengstschläger fest. „Lehrer müssen sich auf die Suche nach individuellen Leistungsvoraussetzungen machen. Das größte Kapital, das ein Staat hat, ist die Individualität. Jeder Mensch hat 22.000 Gene“, sagt der Genetiker. Zwischen den Menschen gebe es einen genetischen Unterschied von gerade einmal 0,1 Prozent. Trotz „biologischer Restriktionen“ könne mit gezielter Unterstützung sehr viel erreicht werden. „Der Durchschnitt hat noch nie für Innovationen gesorgt“, zieht Hengstschläger einen Schluss, der auch für die Wirtschaft und wirtschaftliche Entwicklungen gilt.

Themenkreis 1 - Elektromobilität

DI Dominik Fasthuber, Technische Universität Wien

DI Dominik Fasthuber, Technische Universität Wien (Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe)

DI Markus Litzlbauer, Technische Universität Wien

DI Markus Litzlbauer, Technische Universität Wien (Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe)

Fachvortrag: Ladeinfrastruktur

(Ladebetriebsarten, Normen, öffentliches vs. privates Laden, IKT-System, Markthochlauf usw.)

Fachvortrag: Netzintegration

(E-Mob-Modellregionen und Begleitforschung in Österreich, Ladecharakteristika und -verhalten sowie Leistungs- und Energiebedarf von Elektrofahrzeugen, Deckung mit erneuerbaren Energiequellen, Netzauswirkungen bei diversen Durchdringungsraten, Ladesteuerung und Demand-Side-Management)

Themenfelder der Fachvorträge:

  • Netzintegration von Elektrofahrzeugen
  • Smart Grid Technologien
  • aDSM – aktives Demand-Side-Management
  • E-MOBILITY-Modellregionen – Begleitforschung

Themenkreis 2 - Elektrische Maschinen

Markus Hütter, MB Connect Line Schrittmacher und Vertriebsleiter D-A-CH

Markus Hütter, MB Connect Line Schrittmacher und Vertriebsleiter D-A-CH

Fachvortrag: Permanente Zustandsüberwachung von Elektromaschinen

Erfassung von Schwingungsdaten per Remote-Service-Plattform. Die kontinuierliche Überwachung und Auswertung von Maschinenschwingungen sind ein bewährtes Mittel zur indirekten Schadenserkennung. Verschleiß oder Defekte, wie beispielsweise Lagerschäden und Unwuchten, lassen sich erkennen und beseitigen, bevor eine Anlage ausfällt.

Themenfelder der Fachvortrags:

  • Vorstellung Gesamtsystem Fernwartung, Datenerfassung und Alarmierung als Baukasten – zentrale webbasierte Plattform mit passenden Routern und Datenmodems
  • Exemplarische Anwendung mit Datenmodem mbSpider und Schwingungssensoren am Elektromotor
  • Konfiguration der Datenerfassung über die Remote-Service-Plattform per Vorlage (parametrieren statt programmieren)
  • Kontinuierliche Erfassung der Daten und Überwachung der Grenzwerte
  • Archivierung der Daten (für Historie)
  • Webvisualisierung der Daten per Tablet oder Smartphone mit verschiedenen Ansichten (Betriebsleiter, Bediener, Instandhalter)
  • Alarmierung bei Grenzwertüberschreitung per E-Mail oder SMS
  • Live-Vorführung anhand eines präparierten Elektromotors (Unwucht auf Welle)
  • Industrial Security – wie ist Datensicherheit und Zugriffsschutz gewährleistet?
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Annette Mütze

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Annette Mütze, Technische Universität Graz (Institut für elektrische Antriebstechnik und stellvertretende Dekanin der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Fachvortrag:
Drehzahlvariable Kleinantriebe einiger zehn Watt – nicht nur Blech und Kupfer wie eh und je?!

Die starke Entwicklung der Elektroindustrie in den letzten Jahrzehnten führte in der Leistungselektronik zu immer kleineren, leichteren sowie energieeffizienteren Komponenten und elektronischen Systemen. Mit Leistungselektronik betriebene Antriebe ersetzen teilweise konventionelle mechanische und hydraulische Systeme oder verändern die Strategie, mit Systeme betrieben werden. Der Vortrag beschreibt aktuelle Entwicklungen solcher moderner Antriebe aus verschiedenen Anwendungsgebieten.

Themenkreis 3 - Innovation und Unternehmensführung

Univ. Prof. Dr. Stephan Michael Weiss

Univ. Prof. Dr. Stephan Michael Weiss, Alpen-Adria Universität Klagenfurt (Institut für Intelligente Systemtechnologien)

Fachvortrag: Vernetzte autonome Systeme – Navigation von kleinen Flugrobotern

Mehrrotorige unbemannte Luftfahrzeuge genießen mehr und mehr Aufmerksamkeit in verschiedenen Bereichen der Forschung und Entwicklung sowie seitens der Industrie und Dienstleistern. Der sichere und stabile Navigationsbetrieb von kleinen softwareseitig beschränkten und von Natur aus fragilen Plattformen bleibt allerdings immer noch eine Herausforderung. Eine effiziente Einsatzplanung und Koordination mehrerer Fahrzeuge ist aufgrund der beschränkten Standhaftigkeit von entscheidender Bedeutung. Solange diese Themen noch ungelöste Forschungsfragen beinhalten, wird die Diskussion darüber von Bemühungen der Universität Klagenfurt (AAU) in diesen Bereichen getragen, die sich mit vernetzten autonomen Luftfahrzeugen auf der Erde und auch auf anderen Planeten beschäftigen.

Reinhard Zehetner

Reinhard Zehetner, ZTN Training & Consulting GmbH

Fachvortrag: Die 14 häufigsten Führungsfehler

Mein Mitarbeiter ist Mittelpunkt. Mein Mitarbeiter steht im Mittelpunkt oder: Mein Mitarbeiter ist Mittel zum Zweck. Viele Führungskräfte wurden zur Führungskraft gemacht, weil sie hervorragende Fachexperten waren und sie nur durch Ernennung zur Führungskraft Karriere machen konnten. Dies geschieht auch heute noch sehr oft. Hier sind die Manager, die Geschäftsführer, die Abteilungsverantwortlichen auch die Personalchefs aufgerufen, ein Umdenken einzuleiten.

Menschen mit einer sehr niedrigen Sozialkompetenz zur Führungskraft zu machen, schadet auf allen Ebenen. Er selbst und auch seine Mitarbeiter fühlen sich nicht wohl.

Wenn wir heute aus einer verlässlichen Quelle (Gallup-Studie 2010) wissen, dass es in Österreich nur mehr 19 % engagierte Mitarbeiter gibt (Schweiz 22 % und Deutschland 16 %), dann sind das alarmierende Zahlen. Nach der Meinung von Zehetner sind diese Zahlen ein Spiegelbildd er schlechten Führung.

Wir wissen heute auch, dass der Führungsstil des unmittelbaren Vorgesetzten von größter Bedeutung bezüglich der Gesundheit des Mitarbeiters ist. Umso bedauerlicher ist es, wenn heute Verantwortliche in Firmen meinen, dass der Teamleiter, der Vorarbeiter der Schichtführer usw. ja „nur“ 10 Mitarbeiter führt und dass es ja nicht so tragisch ist, ob er dies gut kann oder nicht, weil er ja einen starken Chef hat, der ihn unterstützt.