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Salzburger Bauwirtschaft als Motor für die Konjunktur

 Aktuelles Zahlenmaterial und Bauvorschau für 2021 zum Download

Geschlossene Betriebe, Kurzarbeit und leider auch viele Kündigungen: Die Coronapandemie stellt viele Branchen und unser gesamtes Wirtschaftssystem vor enorme Herausforderungen.

Baugewerbe und Bauindustrie haben die Coronakrise bislang relativ unbeschadet überstanden. Die Betriebe in Stadt und Land Salzburg sind zumindest für heuer gut ausgelastet. Aber wie sind die Aussichten für 2021? Und was ist zu tun, damit es in der Bauwirtschaft auch in Zukunft rundläuft?

„Corona hinterlässt natürlich auch am Bau seine Spuren“, betont Bmst.Ing. Peter Dertnig, Innungsmeister der Salzburger Landesinnung Bau. „Wie schon im ersten Lockdown wird auf den Baustellen in Stadt und Land Salzburg bis zum Wintereinbruch mit Hochdruck weitergearbeitet.“

Die erfreulich hohe Auslastung hält jedenfalls einen wichtigen Teil der regionalen Wirtschaft verlässlich am Laufen, sichert Tausende Arbeitsplätze und spart der öffentlichen Hand hohe Zuschüsse, wie sie für andere Branchen notwendig sind.

Arbeitskräfte dringend gesucht Tatsächlich werden in den Salzburger Baufirmen Mitarbeiter nicht abgebaut, sondern vielmehr zusätzlich aufgenommen. „Nach wie vor suchen unsere Betriebe zum Teil händeringend Arbeitskräfte“, schildert Peter Dertnig. „Unverständlich ist in dem Zusammenhang, dass immer wieder von einer Arbeitslosigkeit am Bau gesprochen wird. Bei uns in Salzburg sind jedenfalls leider keine Arbeitskräfte verfügbar, und unsere Betriebe freuen sich auf jede Bewerbung.“

Aber auch am Bau ist längst nicht alles eitel Wonne, wie die aktuellen Zahlen belegen: Nach einer topaktuellen, vom Kompetenzzentrum Bauforschung erstellten Hochrechnung wird das Bauvolumen in Österreich nach drei Rekordjahren heuer um 14,4 Prozent auf knapp 19 Mrd. Euro schrumpfen. Im Bundesland Salzburg wird demnach das Bauvolumen im heurigen Jahr um knapp elf Prozent auf rund 1,3 Mrd. Euro schrumpfen. „Trotzdem unterstreichen diese Zahlen einmal mehr die besondere Bedeutung von Baugewerbe und Bauindustrie als beständigem Konjunkturmotor der Salzburger Wirtschaft und als krisensicheren Arbeitgeber“, betont der Geschäftsführer der Landesinnung Bau Mag. Karl Scheliessnig. „Oberste Priorität muss nun sein, dafür zu sorgen, dass dieser kräftige und verlässliche Motor auch in den nächsten Monaten nicht ins Stottern kommt.“

„Dazu bedarf es keiner eigens angelegten Fördertöpfe“, unterstreicht Scheliessnig. „Die einfachste und wirksamste Art, den Konjunkturmotor Bauwirtschaft am Laufen zu halten, ist vielmehr die konsequente Umsetzung aller geplanten Projekte und Investitionen im Bereich der öffentlichen Hand.“.

„Investition ist die beste Förderung“, betont Mag. Karl Scheliessnig. „Und für die Umsetzung privater und gewerblicher Bauvorhaben ist gerade jetzt besonders wichtig, dass die Bauansuchen und die Genehmigungen durch die Baubehörden ohne weitere Verzögerungen abgearbeitet werden“, spricht Peter Dertnig aus der Praxis. „Denn jeder Tag, an dem keine Bauverfahren abgewickelt werden, bremst das Hochfahren der Bauwirtschaft und wirkt sich negativ aus.“

Das gesamte aktuelle Zahlenmaterial sowie die Bauvorschau für 2021 mit den zu erwartenden Auftragsvolumina der größten potentiellen Auftraggeber der Salzburger Bauwirtschaft finden Sie hier zum Download.

Innungsmeister Bmst.  Ing. Peter Dertnig und Geschäftsführer Mag. Scheliessnig analysie-ren die aktuelle Situation in der Baubranche und die Aussichten für das kommende Jahr.
© Veigl Innungsmeister Bmst. Ing. Peter Dertnig und Geschäftsführer Mag. Scheliessnig analysie-ren die aktuelle Situation in der Baubranche und die Aussichten für das kommende Jahr.