th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Coronavirus: Informationen und Hilfsmaßnahmen für Betriebe der Fahrzeugtechnik

Ist Ihr Unternehmen vom Coronavirus (Covid-19) betroffen? Was Kfz-Betriebe, Vulkaniseure, Karosseriebautechniker und -lackiere wissen sollten.

Zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie in Österreich hat die Bundesregierung Maßnahmen ergriffen, die auch Einschränkungen auf den betrieblichen Alltag haben.

Diese Maßnahmen werden laufend von der Bundesregierung entsprechend der aktuellen Lage evaluiert und angepasst. Die jeweils aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen, die einzuhalten sind, finden sich im Corona-Infopoint der Wirtschaftskammern Österreichs.

Aktuell:

Die 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung (gültig seit 22.11.2021 bis vorerst inkl.11.12.2021) regelt bundesweite gesundheitspolitische Maßnahmen zur Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung.

Weitere Informationen, Hilfsmaßnahmen und Tipps der Innung der Fahrzeugtechnik:

Überblick über die ab 22.11.2021 geltenden Bestimmungen 5. Covid-19-Notmaßnahmenverordnung

Ausgangsregelung

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur zu bestimmten Zwecken zulässig, wie z.B. Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum, berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist.

Fahrgemeinschaften

Bei der gemeinsamen Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen.

Kundenbereiche

Das Betreten und Befahren des Kundenbereichs von u.a. Betriebsstätten des Handels zum Zweck des Erwerbs von Waren ist untersagt.

Das gilt nicht zum Zweck zumindest zweiseitig unternehmensbezogener Geschäfte (B2B) und für

  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln,
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten, das sind insbesondere Feuerlöscher, Schutzausrüstung, Leuchtmittel, Brennstoffe, Sicherungen, Salzstreumittel, nicht aber Waffen und Waffenzubehör, sofern deren Erwerb nicht zu beruflichen Zwecken aus gesetzlichen Gründen zwingend unaufschiebbar erforderlich ist,
  • Notfall-Dienstleistungen,
  • KFZ- und Fahrradwerkstätten u.a.

Das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist unter folgenden Voraussetzungen und Auflagen zulässig:

  1. Es dürfen nur Waren angeboten werden, die dem typischen Warensortiment der genannten Betriebsstätten des Handels entsprechen.
  2. Kunden haben eine FPP2-Maske zu tragen.

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung vom Kunden das Tragen einer FPP2-Maske nicht eingehalten werden, ist diese nur zulässig, wenn das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.

Dienstleistungsunternehmen (Gewerbebetriebe) dürfen offen haben: Betriebsstätten von Dienstleistungsunternehmen (nicht körpernahe Dienstleistungen) dürfen von Kunden betreten werden, wenn sie über einen 2-G-Nachweis verfügen.

Ort der beruflichen Tätigkeit

Beim Betreten von Arbeitsorten ist darauf zu achten, dass die berufliche Tätigkeit vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Arbeitsverrichtung außerhalb der Arbeitsstätte ein Einvernehmen finden.

Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3-G-Nachweis verfügen.

Beim Betreten von Arbeitsorten ist eine FPP2-Maske zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.

Sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams.

Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass unter "sonstigen geeigneten Schutzmaßnahmen" auch die Einführung von 2G oder 2G+PCR-Test zu verstehen ist. In diesen Fällen entfällt die Pflicht zum Maskentragen. Ein großer Abstand (selbst größer als zwei Meter) gilt für sich alleine jedoch noch nicht als "sonstige geeignete Schutzmaßnahme" und befreit daher nicht vom Maskentragen.

Auswärtige Arbeitsstellen

Beim Betreten von auswärtigen Arbeitsstellen ist eine FPP2-Maske zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.

Sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie die Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams.

Auf Baustellen herrscht FPP2-Maskenpflicht, außer man hat feste Teams gebildet.

Der Inhaber eines Arbeitsortes mit mehr als 51 Arbeitnehmern hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Im Hinblick auf das Tragen einer FPP2-Maske und die Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr können in begründeten Fällen über diese Verordnung hinausgehende, strengere Regelungen vorgesehen werden.

Bedingungen und Auflagen nach dieser Verordnung gelten z.B.  nicht zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.

Datenverarbeitung

Der Inhaber einer Betriebsstätte oder der Verantwortliche für einen bestimmten Ort ist zur Ermittlung folgender personenbezogener Daten der betroffenen Person ermächtigt:

      1. Name,

      2. Geburtsdatum,

      3. Gültigkeitsdauer des Nachweises und

      4. Barcode bzw. QR-Code.

Darüber hinaus ist er berechtigt, Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln. Eine Aufbewahrung dieser personenbezogenen Daten ist unzulässig.

Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (5. COVID-19-SchuMaV) außer Kraft.


Generalkollektivvertrag Corona-Test

Kollektivvertrag betreffend arbeitsrechtliche und betriebliche Maßnahmen zur Umsetzung von COVID-19-Tests

Erläuterungen zum Generalkollektivvertrag Corona-Tests

Coronavirus-Kurzarbeit

Die Sozialpartner haben ein vereinfachtes Coronavirus-Kurzarbeitsmodell vereinbart, damit möglichst viele Beschäftigte in den Betrieben gehalten werden können.

Wie die Corona-Kurzarbeit funktioniert und was Betriebe unternehmen müssen, wird einfach erklärt auf:  

FAQ Corona-Kurzarbeit

Vorgangsweise zur Einreichung von Kurzarbeitsanträgen in den einzelnen Bundesländern:

Steuerliche Sonderregelungen betreffend Coronavirus

Das Bundesministerium für Finanzen hat Sofortmaßnahmen zu Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen sowie zur Abgabeneinhebung für 2020 bekannt gegeben. Damit sollen Liquiditätsengpässen vermieden und Zahlungsverzögerungen vorgebeugt werden.

Mit dem "Kombinierter Antrag" stellt das BM für Finanzen ein einziges Antragsformular zur Verfügung, mit dem Unternehmen alle steuerlichen Erleichterungen (Stundung/Ratenzahlung/Herabsetzung Steuervorauszahlung ESt/KöSt) beantragen können.

Zum Download "Kombinierter Antrag"

Maßnahmen der Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und der SVS

Die ÖGK hat ein Maßnahmenpaket für Dienstgeber zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung und Regelung der Beitragszahlungen auf den Weg gebracht.

Die Maßnahmen der SVS richten sich an Unternehmen, die direkt oder indirekt durch Erkrankung und Quarantäne oder mit massiven Geschäftseinbußen und Zahlungsschwierigkeiten betroffen sind.

Hilfsmaßnahmen für vom Coronavirus betroffene Betriebe

Die Bundesregierung hat ein vier Milliarden Euro schweres Hilfspaket für die österreichische Wirtschaft präsentiert. Die Wirtschaftskammer Österreich hat an der Konzeption dieses Hilfspaketes mitgewirkt. 

Ganz besonders geholfen werden sollen u. a. Einpersonen-Unternehmen (EPU), Familienbetrieben und besonders betroffene Branchen, wie auch die der Kfz-Betriebe, Karosseriebautechniker und -lackiere sowie Vulkaniseure.

Übersicht der Hilfsmaßnahmen


Die wichtigsten Infos für Unternehmen rund um Corona am Coronavirus-Infopoint der WKÖ und berufsspezifische Informationen für  Kraftfahrzeug- und Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und Wagner sind auf der Homepage der Bundesinnung verfügbar.
Stand: