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Covid-19 Informationen für das Lebensmittelgewerbe

Fachinformationen, Hilfsangebote und Schutzmaßnahmen

Aufgrund des erhöhten Informationsbedarfs zum Thema Coronavirus finden Sie auf dieser Seite branchenspezifische Infos und Tipps für Mitgliedsbetriebe der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe.

Hinweis zu den aktuellen Maßnahmen:

Im Folgenden sind die bundesweiten Beschränkungen dargestellt, wie sie sich aus der 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung, die vorerst bis inkl. 11.12.2021 gilt, ergeben.

Zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen gelten (zusätzliche) regionale Sonderregelungen. 

Informationen zu den regionalen Maßnahmen finden Sie auch auf corona-ampel.gv.at.

Allgemeine COVID-19-Schutzmaßnahmen: Allgemeine Ausgangsbeschränkung und Maskenpflicht an öffentlichen Orten

Allgemeine Ausgangsbeschränkung

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist bis vorerst 11.12.2021 nur zu folgenden Zwecken zulässig:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere:
    • der Kontakt mit engen Bezugspersonen (u.a. Lebenspartner, einzelnen engsten Angehörige, einzelnen wichtigen Bezugspersonen), wenn auf der einen Seite Personen aus höchstens einem Haushalt gleichzeitig beteiligt sind und auf der anderen Seite nur eine Person beteiligt ist,
    • Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,
    • Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen, einer Impfung gegen SARS-CoV-2 oder einer Testung auf SARS-CoV-2,
    • Deckung eines Wohnbedürfnisses,
    • Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie z.B. Friedhofsbesuche,
    • die Versorgung von Tieren;
  • berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,
  • Aufenthalt im Freien (alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder mit engen Bezugspersonen) zur körperlichen und psychischen Erholung, wenn auf der einen Seite Personen aus höchstens einem Haushalt gleichzeitig beteiligt sind und auf der anderen Seite nur eine Person beteiligt ist;
  • zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen,
  • zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen oder Instrumenten der direkten Demokratie
  • zum Zwecke des zulässigen Betretens von u.a. Kundenbereichen von Betriebsstätten (z.B. des Lebensmittelhandels (einschließlich der Verkaufsstellen der Lebensmittelproduzenten), des Handels zum zulässigen Erwerb vorbestellter Waren ("click & collect"), des Gastgewerbes z.B. zur Abholung von Speisen – "Take away"), von bestimmten Orten (z.B. Sportanlagen für Spitzensportler, Alten-, Pflege- und Behindertenheime, Kranken- und Kuranstalten, sonstigen Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, Schulen, Universitäten, Kindergärten usw.)
  • zur Teilnahme an bestimmten Zusammenkünften (z.B. Begräbnisse, Religionsausübung)

Maskenpflicht und Abstandsregelung an öffentlichen Orten

Generell gilt für das Betreten öffentlicher Orte (laut COVID-19-Maßnahmengesetz umfasst der Begriff "Betreten" ausdrücklich auch das Verweilen), dass in geschlossenen Räumen eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen ist.

Es ist darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird bzw. werden kann.

Corona-Schutzmaßnahmen im Kundenbereich

Das Betreten und Befahren des Kundenbereichs von u.a. Betriebsstätten des Handels zum Zweck des Erwerbs von Waren ist untersagt.

Ausgenommen davon sind u.a.:

  • Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten) und bäuerliche Direktvermarkter,
  • öffentliche Apotheken,
  • Verkauf von Tierfutter,
  • Agrarhandel einschließlich Tierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel,
  • Banken,
  • Postdiensteanbieter,
  • zumindest zweiseitig unternehmensbezogene Geschäfte (B2B),
  • die Abholung vorbestellter Waren, wobei Kunden eine Maske zu tragen haben. 

Die Verkaufsgeschäfte der Unternehmen des Lebensmittelgewerbes, wie u.a. Bäcker, Fleischer und Konditoren, können daher geöffnet halten. Auch die Abholung und Lieferung von Speisen bleibt erlaubt.

In den oben genannten Betriebsstätten dürfen nur Waren angeboten werden, die auch ihrem typischen Warensortiment entsprechen.

Dieses Betretungsverbot gilt darüber hinaus nicht für zweiseitig unternehmensbezogene Geschäfte (B2B) und die Abholung vorbestellter Waren („Click & Collect“). Für B2B und „Click & Collect“ dürfen die Betriebsstätten des Handels zum Zweck des Erwerbs von Waren unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen (FFP 2- Maske, 2 m Abstand) weiterhin betreten werden. 

Der Kundenbereich von Betriebsstätten des Handels darf nur bis 19.00 Uhr betreten werden. Das gilt auch für die Kundenbereiche von Betrieben des Lebensmittelgewerbes.

Ausgenommen:

  • Warenabgabe über Automaten, Tankstellen und in Kasernen.
  • Verkaufsstellen in Bahnhöfen und Autobusbahnhöfen, auf Flughäfen und an Schiffslandeplätzen für den Verkauf von Lebensmitteln, Reiseandenken und notwendigem Reisebedarf (Reiselektüre, Schreibmaterialien, Blumen, Reise- und Toiletteartikel, Filme und dergleichen) und Artikeln des Trafiksortiments nach Maßgabe der Verkehrszeiten, wobei die dem Verkauf dieser Waren gewidmete Fläche pro Verkaufsstelle 80 Quadratmeter nicht übersteigen darf. Als Verkaufsstelle im Sinne dieser Bestimmung ist eine Verkaufsstelle nur dann anzusehen, wenn sie ausschließlich durch die betreffende Verkehrseinrichtung zugänglich ist;
  • Zollfreiläden auf Flughäfen sowie Grenzstationen von Kraftfahrerorganisationen an Grenzübergängen nach Maßgabe der Verkehrszeiten;
  • Apotheken im Bereitschaftsdienst.

Beim Betreten (gemäß COVID-19-Maßnahmengesetz gilt als "Betreten" auch das Verweilen) und Befahren des Kundenbereichs von diesen Betriebsstätten haben Kunden eine FFP 2- Maske zu tragen. Es ist darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird bzw. werden kann.

Das Betreten der Verbindungsbauwerke einschließlich Gang-, Aufzugs-, Stiegen- und sonstiger allgemein zugänglicher Bereiche ist für Kunden ausschließlich zum Zweck des Durchgangs zu den Kundenbereichen der Betriebsstätten zulässig.

Diese Bestimmungen (typisches Warensortiment, Maskenpflicht, Abstandsregelung, Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen nur zum Zweck des Durchgangs) gelten sinngemäß auch für Märkte im Freien.

Für Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber in allen Betriebsstätten gilt:
Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, dürfen von Arbeitnehmern, Inhabern und Betreibern nur betreten werden, wenn sie über einen 3-G-Nachweis verfügen.  

Nicht als physische Kontakte gelten höchsten zwei physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden und jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern. Diese Ausnahme gilt z.B. bei Berufskraftfahrern bei der Übergabe von Dokumenten, nicht aber etwa für Post- und Lieferdienstleister, da diese üblicherweise gehäufte Kontakte haben.

Beim Betreten von Arbeitsorten ist eine FFP2-Maske zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird. Geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie Trennwände oder Plexiglaswände und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams. Dies gilt auch für das Betreten auswärtiger Arbeitsstellen.

Hinsichtlich der Maskenpflicht und der Vorlage des 3-G-Nachweises kann in begründeten Fällen auch eine strengere Regelung vorgesehen werden. Beim Betreten von Arbeitsorten ist darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird bzw. werden kann.

Der Betreiber einer Betriebsstätte mit mehr als 51 Arbeitnehmern hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen. 

Das Vorliegen der erforderlichen Personenzahl ist im Hinblick auf die konkrete Betriebsstätte zu beurteilen.

Weitere Informationen:

Betriebsstätten mit gastronomischem Angebot – Verabreichungsbereiche im Lebensmittelgewerbe

Das Betreten und Befahren von Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe (auch Verabreichungsbereiche im Lebensmittelgewerbe) zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen des Gastgewerbes ist untersagt. Ausgenommen davon sind unter Einhaltung von Auflagen u.a. Gastgewerbebetriebe in bestimmten Einrichtungen, wie Kranken- und Kuranstalten, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen und Betrieben.

Take away: Die Abholung von Speisen und alkoholfreien sowie in handelsüblich verschlossenen Gefäßen abgefüllten alkoholischen Getränken bleibt erlaubt. Die Speisen und Getränke dürfen nicht im Umkreis von 50 m um die Betriebsstätte konsumiert werden. Bei der Abholung ist eine Maske zu tragen und darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird bzw. werden kann.

Das Lieferservice bleibt ebenfalls erlaubt.

Arbeitnehmer, Inhaber und Betreiber dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3-G-Nachweis verfügen.  Nicht als physische Kontakte gelten höchsten zwei physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden und jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern. 

Beim Betreten von Arbeitsorten ist eine FFP2-Maske zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird. Geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie Trennwände oder Plexiglaswände und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams.

Beim Betreten von Arbeitsorten ist darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird bzw. werden kann.

Weitere Informationen:

Zusammenkünfte

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereiches und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereiches zum Zweck der Teilnahme an Zusammenkünften ist nur für bestimmte Zusammenkünfte zulässig. Dies sind u.a.:

  • Begräbnisse (Maskenpflicht, wenn nicht alle Personen einen 2-G-Nachweis erbringen können)
  • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können (Maskenpflicht, wenn nicht alle Personen einen 2-G-Nachweis erbringen können);
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien oder juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist (Maskenpflicht, wenn nicht alle Personen einen 2-G- Nachweis erbringen können).
  • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist (Maskenpflicht, wenn nicht alle Personen einen 2-G-Nachweis erbringen können). Kann aufgrund der Eigenart der Aus- oder Fortbildung oder der Integrationsmaßnahme von Personen das Tragen einer Maske nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Es ist darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird bzw. werden kann.

Der für die Zusammenkunft Verantwortliche ist zur Erhebung der Kontaktdaten von Personen verpflichtet, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten. Er hat der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen die Daten zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen:

Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen

Covid-19-Schutzmaßnahmen im Betrieb – 3-G und Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Die berufliche Tätigkeit soll vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen (Homeoffice), sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Arbeitsverrichtung außerhalb der Arbeitsstätte ein Einvernehmen finden.

Am Arbeitsplatz ist ein Nachweis im Sinne der 3-G-Regel nötig. Dies gilt, sofern am Arbeitsort ein physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann: 

Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, dürfen nur mit einem gültigen 3-G-Nachweis betreten werden.  

Nicht als physische Kontakte gelten höchsten zwei physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden und jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern. Diese Ausnahme gilt z.B. bei Berufskraftfahrern bei der Übergabe von Dokumenten, nicht aber etwa für Post- und Lieferdienstleister, da diese üblicherweise gehäufte Kontakte haben.

Beim Betreten von Arbeitsorten ist eine FFP 2- Maske zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird. Geeignete Schutzmaßnahmen sind insbesondere technische Schutzmaßnahmen wie Trennwände oder Plexiglaswände und, sofern technische Schutzmaßnahmen die Arbeitsverrichtung verunmöglichen würden, organisatorische Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams. Dies gilt auch für das Betreten auswärtiger Arbeitsstellen.

Hinsichtlich der Maskenpflicht und der Vorlage des 3-G-Nachweises kann in begründeten Fällen auch eine strengere Regelung vorgesehen werden.

Beim Betreten von Arbeitsorten ist darauf zu achten, dass zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird bzw. werden kann.

Der Betreiber einer Betriebsstätte mit mehr als 51 Arbeitnehmern hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen. 

Das Vorliegen der erforderlichen Personenzahl ist im Hinblick auf die konkrete Betriebsstätte zu beurteilen. 

Weitere Informationen:

COVID-19-Präventionskonzept für Betriebsstätten mit mehr als 51 Arbeitnehmern

Seit 1. April 2021 ist der Betreiber einer Betriebsstätte mit mehr als 51 Arbeitnehmern verpflichtet einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen.

Das Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten:
  • spezifische Hygienemaßnahmen,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken,
  • Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen,
  • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen,
  • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung.

Muster für ein COVID-19-Präventionskonzept

Weitere Informationen

COVID-19-Management während der Schlachtung und Fleischzerlegung

Die Empfehlung des Österreichischen Lebensmittelbuches (Stand: 11.11.2020) enthält Anregungen, die Betrieben der Branche gerade vor dem Hintergrund der Besonderheiten in den Arbeitsabläufen helfen sollen, das Risiko einer Ansteckung mit dem COVID-19-Virus im Betrieb für die MitarbeiterInnen so gering wie möglich zu halten und damit eine Aufrechterhaltung des Betriebs sicher zu stellen.

Schutzmasken und Desinfektion

Die Wirtschaftskammer bietet Mitgliedsunternehmen Masken für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter/innen an:

Desinfektion von Arbeitsräumen: Zwei Handlungsempfehlungen, wie Arbeitsräume sowie Aufenthaltsräume zu behandeln sind, in denen sich ein/e (potenziell) Infizierte/r aufgehalten hat.

Vermarktung von Desinfektionsmitteln während der Corona-Epidemie: 

Betriebliche Testungen: Teststraßen, Testkits, Kostenbeitrag

Alle Informationen zu den betrieblichen Teststraßen, der Beschaffung von Testkits und zum Kostenbeitrag des Bundes finden Sie hier:

Impfen für Betriebe, COVID-19-Impfplan

Die Abwicklung und Organisation der Corona-Schutzimpfung liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Nähere Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen betreffend Impffahrplan und Impfmöglichkeiten für Betriebe.

Weitere Informationen:

Covid-19-Fall im Betrieb – Was ist zu tun?

Bei einem Corona-Fall im Betrieb tun sich zahlreiche Fragen auf: Wer ist als erstes anzurufen, wer ist zu isolieren und welche Aufzeichnungen sind notwendig? Was versteht man unter Contact Tracing, wer wird unter Quarantäne gestellt? Informationen finden Sie hier:

Kontaktnachverfolgung – Contact Tracing

Bei Vorliegen eines Verdachtsfalles bzw. insbesondere eines bestätigten Covid-19 - Falles forscht die Gesundheitsbehörde auch die Kontaktpersonen (= Ansteckungsverdächtigen) aus. Im Fokus stehen dabei all jene Menschen, mit denen ein Infizierter

  • in den 48 Stunden vor Ausbruch der Symptome bis 10 Tage nach Erkrankungsbeginn (bei schwerer oder andauernder Symptomatik im Einzelfall auch länger) bzw.
  • bei Symptomfreiheit binnen 48 Stunden vor Durchführung des Tests bis 10 Tage nach Probeentnahme

in Verbindung stand. Die Kontakterhebungen erstrecken sich in aller Regel auch auf das betriebliche Arbeitsumfeld. 

Entsprechend der Intensität ihres Kontaktes zu dem Fall (und daher ihres Infektionsrisikos) werden die ausgeforschten Ansteckungsverdächtigen in zwei Kategorien eingeteilt:

  • "Kontaktpersonen I (K I)" mit einem hohen Infektionsrisiko und
  • "Kontaktpersonen II (K II)" mit einem niedrigen Infektionsrisiko.

Gemäß ihrer Einordnung als K I oder K II haben die Kontaktpersonen in weiterer Folge die vorgesehenen behördlichen Maßnahmen zu befolgen.

Das genaue Vorgehen der Behörden hat das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in dem Dokument "Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2-Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung" (Stand: 14.11.2021) veröffentlicht.

Weitere Informationen

Covid-19 und Lebensmittelsicherheit

Die EU-Kommission hat die wichtigsten Fragen und Antworten zu Covid-19 und der Sicherheit von Lebensmitteln zusammengefasst. Der Frage-Antwort-Katalog entspricht dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand (Stand: 8.4.2020).
Unter anderem wird erörtert, ob ein Risiko einer Infektion mit Covid-19 durch Lebensmittel besteht. 

Hilfsmaßnahmen und Unterstützung von Betrieben

Corona-Kurzarbeit

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen abzufedern und damit möglichst viele Beschäftigte in den Betrieben gehalten werden können, haben sich die Sozialpartner auf ein Kurzarbeitsmodell geeinigt.

Weitere Informationen:

Erleichterungen des Finanzministeriums

Als steuerlicher Sicht gibt es folgende Entlastungen und Vereinfachungen:

  • Zahlungserleichterungen (Stundung oder Ratenzahlung)
  • Bonuszahlungen und Zuwendungen, die aufgrund der Corona-Krise zusätzlich im Kalenderjahr 2020 geleistet werden, werden steuerfrei gestellt
  • Keine Gebühren und Bundesverwaltungsabgabe für die Beantragung von Unterstützungsleistungen, keine Rechtsgeschäftsgebühren für Rechtsgeschäfte, die zur Durchführung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bewältigung der COVID-19-Krisensituation notwendig sind.
  • Befreiung von Zollabgaben und von der Einfuhrumsatzsteuer für Katastrophenopfer.

Weitere Informationen

Verdienstentgang gemäß Epidemiegesetz

Die Epidemiegesetz – Berechnungsverordnung bestimmt die Berechnung der Vergütung für den Verdienstentgang nach behördlichen Maßnahmen nach dem Epidemiegesetz 1950 für selbständig erwerbstätige Personen und Unternehmungen näher. Zu dieser Verordnung finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter "Erlässe" einen Erlass mit näheren Details und Beispielen zur Berechnung.

Lockdown – Härtefallfonds, Ausfallsbonus, Fixkostenzuschuss und Verlustersatz

Härtefallfonds – Phase 4
Ab 1. Dezember (bis 2. Mai 2022)  können Unternehmerinnen und Unternehmer mit starken Umsatzrückgängen in den Monaten November 2021 bis März 2022 Anträge für Coronavirus-Hilfen aus der Neuauflage des Härtefallfonds (Phase 4) beantragen. Das Umsatzminus muss im November und Dezember 30 Prozent, Anfang 2022 dann 40 Prozent im Vergleich zur Vorkrisenzeit betragen. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die bis zum 1.11.2021 gegründet wurden. Bei ganz jungen Unternehmen gilt die Planungsrechnung als Vergleichsbasis. Die Beantragung und Abwicklung erfolgt wie bisher über die Wirtschaftskammer Österreich.

Nähere Informationen:

Ausfallsbonus III 
Der Ausfallsbonus III ist die zweite Verlängerung des Ausfallsbonus und kann für die Kalendermonate November 2021, Dezember 2021, Jänner 2022, Februar 2022 und/oder März 2022 beantragt werden. Wie der Ausfallsbonus II besteht der Ausfallsbonus III nur aus einem Bonus.

Der Ausfallsbonus III ist mit EUR 80.000 pro Kalendermonat gedeckelt. Bei Vorliegen der allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen beträgt er – entsprechend der Regelung beim Ausfallsbonus – auf jeden Fall EUR 100 (Mindesthöhe). Die genaue Höhe des Ausfallsbonus III richtet sich nach der Höhe des im ausgewählten Betrachtungszeitraum erlittenen Umsatzausfalls und der Branche, in der das Unternehmen im Betrachtungszeitraum überwiegend tätig war; dabei wird der Umsatzausfall des Betrachtungszeitraums mit dem im Anhang 2 der VO Ausfallsbonus III für die jeweilige Branche angegebenen Prozentsatz multipliziert. Die Prozentsätze entsprechen den für den Ausfallsbonus II gültigen Prozentsätzen. Der Ausfallsbonus III kann ab 10.12.2021  über FinanzOnline beantragt werden.

Nähere Informationen:

Fixkostenzuschuss II und Verlustersatz
Die Bundesregierung hat am 19.11. die Verlängerung der Wirtschaftshilfen angekündigt. Derzeit sind die entsprechenden Richtlinien noch in Ausarbeitung. Sobald diese veröffentlicht wurden, können wir diese Seite entsprechend aktualisieren.

Beim Fixkostenzuschuss II werden die laufenden Fixkosten aus einer operativen inländischen Tätigkeit, die bei einem Covid-19 bedingten Umsatzausfall von mindestens 30 % angefallen sind, gefördert. Es können Zuschüsse für bis zu zehn Betrachtungszeiträume im Zeitraum 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 gewährt werden. Die Beantragung ist für einen oder zwei geblockte Zeiträume möglich.

Die Antragstellung für Phase II ist ab 23. November 2020 und bis 31. Dezember 2021 über FinanzOnline möglich.

Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis 10 Mio. Euro stellt eine Verlustabdeckung für Betriebe ab einem Umsatzminus von 30 Prozent dar. 

Verlängerung des Verlustersatzes bis Ende 2021 für Unternehmen, die in den antragsgegenständlichen Betrachtungszeiträumen (Juli 2021 – Dezember 2021) insgesamt einen Umsatzsatzausfall von mindestens 50 % erleiden.

Nähere Informationen:

Online Plattformen für Unternehmen

Regional einkaufen

Das WKO Firmen A-Z wurde erweitert: Auf der Plattform "Regional einkaufen" können sich Unternehmen mit einem Online-Shop oder Lieferservice eintragen. Kunden können so gezielt nach Waren und Dienstleistungen suchen. So wird regionales Einkaufen auch in Zeiten der Corona-Krise gefördert! 

Infos zur Berufsschule, Kurzarbeit für Lehrlingen sowie zu Prüfungsterminen

Covid-19-Reisebestimmungen

Einreise nach Österreich – Regelung für Pendler:
Für Pendler (beruflich, familiär, schulisch/studentisch) gelten derzeit strengere Regeln bei der Einreise nach Österreich. Als Pendlerinnen und Pendler gelten Personen, die mindestens einmal pro Monat aus beruflichen oder privaten Gründen bzw. zu Ausbildungszwecken einreisen.

Weitere Informationen:

Ausreise aus Österreich:
Zahlreiche Länder haben ebenfalls Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie erlassen. Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Situation in den wichtigsten Nachbarländern Österreichs:

Weitere Informationen:


Alle Rechtsauskünfte werden nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund der zum jeweiligen Zeitpunkt vorliegenden Informationen erteilt. Die Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe übernimmt jedoch für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Auskünfte keine Haftung.

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