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Bundeslehrlingswettbewerb der Maler

Der Bundeslehrlingswettbewerb war wieder geprägt von Konzentration, Spannung, Spaß und Freude. Aus acht Bundesländern kamen die jungen Lehrlinge zusammen, um ihr Bestes zu geben. Ein Wochenende lang drehte sich alles nur um Präzision und Farben – zur Belohnung ging es ab zum Wasser.

Am Freitag, 28. Juni, trafen alle Teilnehmenden ein und besichtigten den imposanten Austragungsort des Bundeslehrlingswettbewerbs: Das Schloss Leopoldskron. Leopoldskron wurde 1740 fertiggestellt. Der erste, der in den Genuss kam, das Schloss zu bewohnen, war Franz Laktanz Graf von Firmian. Er war ein guter Zeichner und Maler – auch wenn er nicht die fundierte Ausbildung unserer Malerlehrlinge genoss. Mit Franz Laktanz‘ Leidenschaft für Malerei kann eine jahrhundertealte Verbindung zwischen den Anfängen des Schlosses, seinem ersten Hausherrn und den zielstrebigen jungen Handwerkern, die hier 2019 ihr Können zeigten, hergestellt werden.

Und los geht’s. Landeshauptmann Salzburg Dr. Wilfried Haslauer gab das Startsignal zum Wettbewerb.
© Chris Hofer Und los geht’s. Landeshauptmann Salzburg Dr. Wilfried Haslauer gab das Startsignal zum Wettbewerb.

Kunst im Schloss

Franz Laktanz war übrigens ein großer Kunstfreund und legte im Schloss eine bedeutende Sammlung von Gemälden, Zeichnungen und Kupferstichen an. Seit 2013 finanziert eine amerikanische Stiftung das Katalogisieren der großen Kunstsammlung im Schloss. Das Projekt dient dazu, wichtige Renovierungsarbeiten historischer Bilder und Möbel zu priorisieren und den richtigen Umgang der Mitarbeiter mit einem bedeutenden Kulturerbe zu schulen.

Gemeinsames Abendessen

Nach der Besichtigung und der Anlieferung der Werkzeuge, ging es zum Abendessen. Gemeinsam spazierte man zum Strasserwirt, der in der Nähe des Leopoldskroner Weihers liegt. Das Restaurant ist bekannt für seine gute österreichische Küche und die regionalen Produkte, die verwendet werden. So gut wie die Gerichte war auch die Stimmung, Nervosität war nur in Maßen spürbar – schließlich hatten sich alle so umfassend wie möglich auf den Wettbewerb vorbereitet. Da konnte kaum noch etwas schief gehen! 

Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit LIM Salzburg Herbert Mack.
© Chris Hofer Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer mit LIM Salzburg Herbert Mack.

Über vier Stunden wie im Flug

Am Samstag gab es schon früh um sieben Uhr ein reichhaltiges Frühstück. Die Anspannung nahm langsam zu. Pünktlich um acht Uhr eröffnete der Landeshauptmann von Salzburg Dr. Wilfried Haslauer feierlich den Wettbewerb. Als der Startschuss fiel, war jegliche Aufregung wie weggeblasen. Die Konzentration von allen Teilnehmenden war beinahe spürbar. Mit Fingerspitzengefühl und Intuition wurden die Aufgaben angegangen, um perfekt ausgeführte Arbeiten vorweisen zu können. Schon nach viereinhalb Stunden war der Wettbewerb vorbei. Die Pinsel wurden zur Seite gelegt, die Glieder ausgeschüttelt. Nun lag die Entscheidung bei der Jury, die sich viel Zeit dafür nahm. Die Stockerlplätze auszuwählen, fiel wieder sehr schwer. Teilweise lagen die Lehrlinge nur einen Punkt auseinander!

Bundeslehrlingswettbewerb
© Chris Hofer
Bundeslehrlingswettbewerb
© Chris Hofer
Bundeslehrlingswettbewerb
© Chris Hofer

Edles Ambiente für den Lunch

Doch das betraf die Lehrlinge im Augenblick nicht mehr: Sie waren zum Mittagessen in den Marmorsaal aufgebrochen. Der Marmorsaal ist über 172,5 Quadratmeter groß und besticht durch seine imposante Ausstrahlung. Zwei Balkone eröffnen beeindruckende Ausblicke, einerseits zur Festung Hohensalzburg und andererseits zum berühmten Untersberg-Weiherpanorama. Diese prächtige Aussicht, kombiniert mit dem köstlichen Essen, war ein schöner Ausklang für den Bundeslehrlingswettbewerb – aber dabei blieb es natürlich nicht.

Überraschung: Stadtfahrt mit dem Amphibienbus

Amphibienbus
© Chris Hofer

Die Landesinnung Salzburg hatte sich noch eine Überraschung einfallen lassen. Nachdem die Teilnehmenden in Ruhe gegessen hatten, wurden sie vor dem Schloss zu einer Stadtrundfahrt abgeholt. Aber nicht einfach mit einem PKW, sondern mit einem Amphibienbus! Dieses Gefährt ist ein Unikat und wurde speziell für Salzburg angefertigt. Es kann sich sowohl zu Land, als auch zu Wasser fortbewegen. Eineinhalb Stunden lang dauerte die aufregende Erkundungsfahrt durch Salzburg für die Lehrlinge. Zu bestaunen gab es zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Stadt Salzburg, zum Beispiel das Schloss Mirabell, Mozarts Wohnhaus, die Müllner Pfarrkirche – und natürlich die Salzach. In einer gemütlichen Abwärtsbewegung ging es ins Wasser. Von der Salzach aus konnten die Wettbewerbsteilnehmenden die wunderschöne Architektur und Landschaft der Stadt ganz neu entdecken.


Die Siegerehrung

Nach der Rundfahrt hatten alle Zeit, sich frisch zu machen, um für die Siegerehrung zu glänzen. Sie fand, noch bei strahlendem Sonnenschein, um 18:30 Uhr auf der Terrasse des Schloss Leopoldskron statt. Die Stockerlplätze wurden wie folgt vergeben:

  •  1. Platz: Christoph Pessl (ST)
  • 2. Platz: Stephanie Klammler (ST)
  • 3. Platz: Daniela Buchegger (NÖ)
  • 4. Platz: Lisa Zaminer (K)
  • 4. Platz:Verena Annewanter (T)
  • 5. Platz: Hamza Der (K)
Sieger
© Chris Hofer

v.l. Spartenobmann KommR Josef Mikl, Innungsgeschäftsführer Mag. Erhard Scharl, Daniela Buchegger aus Niederösterreich (3. Platz), Christoph Pessl aus Steiermark (1. Platz), Stephanie Klammler aus Steiermark (2. Platz), Innungsmeister Herbert Mack und Bundesinnungsmeister Erwin Wieland

Niveauvolle Arbeiten

Dass wieder einmal die Steiermark ganz vorne mit dabei ist, hat viel mit der Unterstützung der Lehrlinge durch Michael Tobisch zu tun, der sein Bestes bei der Vorbereitung gab. Dank auch an den Bundeslehrlingsbeauftragten Ing. Roland Janda und den Landeslehrlingsbeauftragten. Aber das Können aller Lehrlinge kann man nur als fantastisch bezeichnen. Es war wirklich schwer, eine Reihung vorzunehmen und ich möchte betonen, dass die Ergebnisse sehr knapp waren. Wer es bis zum Bundeslehrlingswettbewerb schafft, arbeitet selbst auf dem höchsten Niveau und muss mit harter Konkurrenz rechnen. Und: wer es bis zum Bundeslehrlingswettbewerb schafft, weiß, wie wichtig stetes Training und Üben ist. Ich hoffe, dass die Lehrlinge dieses Wissen mit in ihre berufliche Zukunft nehmen. Niemals stehen bleiben, immer weiter lernen und sich verbessern, so bleibt man an der Spitze. Vielleicht sehen wir einige der diesjährigen Teilnehmenden ja bei den Euro- Skills und WorldSkills wieder!


Dank an die Ehrengäste

Sie kamen aus ganz Österreich, um dem Nachwuchs bei seiner tollen Leistung zuzusehen: Die Firmenchefs, Familien, Innungsmeister und Innungsmeister-Stellverteter sowie die Lehrlingsbeauftragten ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein. Ohne ihre Unterstützung wäre die hochqualitative Ausbildung der Lehrlinge, die sich in diesem Wettbewerb gezeigt hat, nicht möglich.

Großer Dank an die Sponsoren

Dank der großzügigen Unterstützung der Sponsoren konnte der Bundeslehrlingswettbewerb wieder in einem atemberaubenden Ambiente mit aufregendem Rahmenprogramm veranstaltet werden. Aber dessen nicht genug, versüßten sie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Gewinne mit hochwertigen Geschenken. Dafür ist ein großer Dank an den Generalsponsor Brillux erforderlich. Auch AkzoNobel, Ardex, Draco, Farbenkreis, Festool, Murexin, Sefra, Sto und Synthesa danken wir hiermit nochmals.